KlassikStiftung erhält 27 Arbeiten auf Papier des WeimarerKünstlers Hans Winkler als Schenkung – Ankauf von vier Monotypienund zwei Tuschezeichnungen

Zum 90. Geburtstag des Weimarer Künstlers Hans Winkler (1919-2000) hat die Klassik Stiftung Weimar heute ein Konvolut von vier Monotypien aus dem Jahr 1958 sowie zwei Tuschezeichnungen aus dem Jahr 1956 für insgesamt 5.000 Euro aus dem Nachlass des Malers und Graphikers erworben. Gleichzeitig übergab die Witwe, Christel Winkler, der Klassik Stiftung 27 Arbeiten auf Papier als Schenkung im Wert von 18.780 Euro. Die genannten Werke bieten einen Querschnitt verschiedener Werkphasen von den 1970er bis in die 1990er Jahre. Die Klassik Stiftung betont mit ihrer Erwerbung die Bedeutung des Künstlers für die Weimarer Kulturgeschichte der Nachkriegszeit. Bereits 1950 war Hans Winkler wegen seiner abstrakt-informellen Malerei aus dem Verband Bildender Künstler der DDR ausgeschlossen worden. Dennoch schuf er unter erschwerten Bedingungen und neben seinem Broterwerb als Musikpädagoge ein großes künstlerisches Werk. Erst mit der Verleihung des Weimar-Preises im Jahr 1992 erlebte Winkler die erste öffentliche Anerkennung, nachdem er über drei Jahrzehnte im Verborgenen künstlerisch gearbeitet hatte. 1994 widmeten ihm die Kunstsammlungen zu Weimar eine umfangreiche Retrospektive in der damaligen Kunsthalle am Theaterplatz.

Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne folgendes Bildmaterial aus der Schenkung von Christel Winkler an die Klassik Stiftung Weimar zur Verfügung:
Hans Winkler: Ein schnelles Zeitmaß, 1983 (260/II), Tusche, Aquarell auf Papier, 60 x 80 cm
Hans Winkler: Linien beruhigen Blau, 1980 (305), Tusche, Aquarell auf Papier, 60 x 78,5 cm

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