Metalldetektoren am Tempelberg – Die Lage in Jerusalem droht zu eskalieren

Juedischer Armleuchter, Foto: Stefan Groß

Dort, wo Muslime beten, ist „Dar al Islam“, das Haus der Herrschaft des Islams. Dort, wo Muslime noch nicht beten, ist „Dar al Harb“, das Haus des Krieges und somit der baldigen  Herrschaft des Islams. Inschallah.

Es genügt, diese beiden Basisvorstellungen zu kennen, welche Mohammed als Religion verbreitet haben soll, um das religiös-politische Tun der sich Muslime nennenden Anhänger Mohammeds zu verstehen.

Aktuell steht der Tempelberg am Rande der Jerusalemer Altstadt in den Schlagzeilen der Welt. Die  Muslime nennen Jerusalem „Die Heilige“, auch wenn sie sie vernachlässigen und wie eine aussätzige Hure behandeln. Bereits 1951 wird König Abdallah I. von Jordanien auf dem Tempelberg von einem arabischen Muslim ermordet. Zur Zeit der königlichen Ermordung ist die Altstadt von Jerusalem nach der transjordanischen Eroberung Teil des Haschemitischen Königreichs Jordanien.

1967 vertreibt Israel die jordanische Armee aus den Gebieten westlich des Jordans und befreit ganz Jerusalem mit Tempelberg von den jordanischen Besatzern. Der Tempelberg verbleibt unter muslimischer religiöser Aufsicht, da die Juden einen weltweiten islamischen Aufstand gegen Israel und alle Juden befürchten, wenn sie die religiöse Kontrolle des Tempelbergs auf sich nehmen. Zudem ist es frommen Juden verboten, den Tempelberg zu betreten, da der genaue Ort des Allerheiligsten auf dem Tempelberg, der von Juden aus religiösen Gründen nicht betreten werden darf, nicht bekannt ist. Damals haben orthodoxe Juden einen starken Einfluss auf die Regierungsgeschäfte Israels, der sich heute etwas verringert hat.

Vor wenigen Tagen töten am Löwentor unweit des Tempelbergs drei gläubige, dem IS verpflichtete arabische Muslime aus Israel zwei diensthabende israelische Soldaten, die arabische Drusen sind. Die Waffen mit Munition für die Mohammeds Allah gefälligen Morde verstecken die Märtyrer, deren Familien nun von der EU alimentiert werden, zuvor auf dem Tempelberg. Sie können die Waffen am für sie unheiligen Ort ungestört verstecken, weil die muslimischen und für die Sicherheit des Tempelbergs Verantwortlichen sich seit Jahrzehnten erfolgreich weigern, Muslime, die den  Tempelberg betreten, zu kontrollieren. Die muslimischen Verantwortlichen für die Sicherheit des Tempelbergs sind gemäß ihres Auftrages und ihres Glaubens bereit, mit potentiellen und anderen Terroristen zu kooperieren. Es ist ein echtes göttliches Wunder, dass bisher so wenig Morde sich auf dem Tempelberg ereignet haben.

Nun haben die Sicherheitsbehörden Israels beschlossen, an allen Eingängen zum Tempelberg Metalldetektoren zu installieren, was den örtlichen offiziellen und gewöhnlichen Muslimen missfällt. Es missfällt ihnen, weil sie nun vor der nicht-muslimischen Welt erklären müssen, wieso es im Zentrum der heiligen Stadt zu Morden des IS auf Araber gekommen ist, die die muslimischen Wächter leicht hätten verhindern können. Doch die Welt, die den Juden nicht freundlich gesinnt ist, verlangt keine Erklärung von den Tätern, eher von den Opfern. Offiziell verkündet der Mufti von Jerusalem, ein Nachfolger des Judenkindermörders und des Nazifreundes, der mit Hitler das von Mohammed verbotene unislamische Weihnachten gegen Kriegsende feiert, dass die Gebete auf dem Tempelberg von Mohammeds Allah nicht erhört werden, wenn Muslime zuvor durch jüdische Metalldetektoren kontrolliert werden. Um potentiellen Terroristen den Zugang zum Tempelberg zu erschweren, werden jetzt die israelischen Sicherheitsvorschriften für eine begrenzte Dauer von wenigen Wochen verstärkt. Muslimische Männer, die jünger als 50 Jahre sind, werden daran gehindert, den Tempelberg zu betreten.

Die Muslime beginnen mit dem Kampfbeten rund um den Tempelberg. Wie in der französischen Hauptstadt Paris verstopfen Demokratie verachtende und Gewalt huldigende Betende die Straßen, getreu dem bekannten islamischen Motto:

Dort, wo Muslime beten, ist das Haus des Islams.

Die einseitigen, juden- und israelfeindlichen deutschen und europäischen Medien und Kirchen möchten sich gerne auf Seiten der Muslime stellen. So wird von der islamischen Heiligkeit des Tempelberges geschrieben, die eher auf europäischen Hinterhofmoscheen mit Hasspredigern zutrifft. Der Tempelberg wird den Muslimen erst dann heilig, als die Juden ihn von den jordanischen Besatzern befreien. Über 1.000 Jahre steht dort der Tempel der Juden, den schon der Nicht-Palästinenser und Jude Jesus aufgesucht hat. Seit dem 7. Jahrhundert befinden sich dort Moscheen, um den Anspruch des Islams auf Jerusalem zu zementieren. Denn bekannterweise ist dort, wo Muslime beten, das Haus des Islams.

Ob es nun zu einem erneuten arabischen Aufstand gegen die Juden Israels kommt oder gar zu einer militärischen Auseinandersetzung mit dem sendungsbewussten Iran, kann nicht vorhergesagt werden. Was sicher vorhergesagt werden kann, ist der Einfluss der Geschehnisse in Israel auf Europa. Wenn die Muslime in Israel ihre politischen Vorstellungen mit Gewalt durchsetzen oder durchzusetzen glauben, werden sie diese politischen Vorstellungen auf Europa übertragen. Denn „Dar al Islam“ und „Dar al Harb“ gilt für die Anhänger Mohammeds weltweit. Zu bestimmten Stunden besetzen die Gläubigen erfolgreich ganze Straßenzüge von Paris und zur Freude der Handy fotografierenden Touristen. Es beginnt nun ein Kampfbeten in St.-Denis, einem nördlichen Vorort von Paris, der vom Islam beherrscht wird. Ziel ist es, die Kathedrale von St.-Denis mit den Gräbern der Französischen Könige in eine Moschee umzuwandeln. Juden hassende französische Medien fiebern diesem Moment entgegen. Deshalb erhoffen sie, dass die Muslime die Auseinandersetzungen um den Tempelberg zu Jerusalem mit Gewalt und Tod für sich entscheiden.

Bedeutend weiter sind die Muslime in Cordoba vorangekommen. Die Kathedrale von Cordoba heißt nun offiziell Moscheen-Kathedrale (Mezquita-Catedral de Córdoba), um den Anspruch der stetig mehr werdenden Muslime in dieser Stadt zu untermauern. Noch weigert sich die schwächer werdende Katholische Kirche, die Kathedrale mit den Muslimen zu den Gebetszeiten zu teilen. Bald wird der Bau, der auf den Trümmern der westgotischen Kathedrale „St. Vincent von Saragossa der Märtyrer“ steht, mit Hilfe des Pontifex Maximus zur Moschee umgewidmet werden. Anschließend folgt der Dom zu Köln. Inschallah.

Nathan Warszawski
Über Nathan Warszawski 143 Artikel
Dr. Nathan Warszawski (geboren 1953) studierte Humanmedizin, Mathematik und Philosophie in Würzburg. Er arbeitet als Onkologe (Strahlentherapeut), gelegentlicher Schriftsteller und ehrenamtlicher jüdischer Vorsitzender der Christlich-Jüdischen Gesellschaft zu Aachen.

1 Trackback / Pingback

  1. Kampfbeten | Numeri 24:9

Kommentar hinterlassen