Millionäre verlassen Deutschland – In Frankreich ist es noch schlimmer

Rolls-Royce in Monaco, Foto: Stefan Groß

Immer mehr Millionäre und Leistungsträger kehren Deutschland den Rücken und wandern aus. In Frankreich ist die Lage noch dramatischer. Blutet unser Land allmählich aus?

Bis zum Jahr 2014 waren es pro Jahr maximal wenige hundert Millionäre, die aus Deutschland auswanderten. Aber bereits 2015, dem Jahr, in welchem Angela Merkel im Sommer die Preisgabe der deutschen Außengrenzen rechtswidrig anordnete, schnellte diese Zahl hoch auf circa eintausend. Und 2016? 2016 stieg die Zahl der Millionäre, die sich von Deutschland verabschiedeten, auf 4.000 , wie das Manager Magazin jetzt berichtet, welches sich hierbei auf die Zahlen von New World Wealth bezieht.

Innerhalb von zwei Jahren ein Anstieg von wenigen hundert auf 4.000 (!). 4.000 Reiche und Superreiche, die überdurchschnittlich hohe Steuern zahlten und damit wichtige Stützen der Gesellschaft waren, verließen innerhalb von zwölf Monaten unser Land. Wahrscheinlich für immer. Warum wohl? Und jetzt rechne man das bitte hoch über 10, 20, 30 Jahre, was dann passiert, wenn wir diesen Trend a) nicht stoppen und b) wieder umdrehen.

Wo gehen die Auswanderer hin?

Die Exilanten zieht es vor allem nach Australien, USA, Kanada, Vereinigte Arabische Emirate, Neuseeland oder Monaco. In Länder also mit weniger Umverteilung, sprich weniger Zwangsenteignungen. Die Millionäre wandern nicht aus nach Frankreich oder Schweden, wo noch extremere Umverteilungen durchgeführt werden. Was aber passiert mit einer Gesellschaft, deren Hauptleistungsträger zunehmend abwandern, während sie gleichzeitig mit solchen geflutet wird, die sehr stark oder sogar vollständig auf Transferleistungen angewiesen sind und von diesen leben?

Um besser zu verstehen, was hier passiert, stellen wir uns die Gesellschaft aus fünf Gruppen – A bis E – zusammengesetzt vor, nehmen also zu hermeneutischen Zwecken eine Gruppeneinteilung nach Leistungsfähigkeit vor.

Erläuterung der Gruppen
  • A-Gruppe: zahlen mehr als doppelt so viele Steuern und Abgaben wie sie vom Staat als Gegenleistung erhalten; extremer Posivitsaldo
  • B-Gruppe: zahlen 120 – 200 % so viele Steuern und Abgaben wie sie als Gegenleistung erhalten; deutlicher Positivsaldo
  • C-Gruppe: 80 – 120 %, in etwa ausgewogen
  • D-Gruppe: 40 – 80 %; deutlicher Negativsaldo
  • E-Gruppe: 0 – 40 %; extremer Negativsaldo, leben zum Großteil oder vollständig auf Kosten anderer.
Folgen der Abwanderung der Millionäre

Es dürfte schnell einleuchten, dass für jede Gesellschaft, die Personen in Gruppe A und B besonders wichtig sind. Wenn diese ausfallen oder auswandern, ist es nicht nur für deren direkten Angehörige und Bekannten, sondern für die Gesellschaft als Ganzes ein großer Verlust.

Blutet die A-Gruppe aus, dann muss die Last immer mehr auf die B- und C-Gruppe verteilt werden, so dass irgendwann auch die ersten aus der B-Gruppe verstärkt abwandern werden. Wo das endet, wenn von unten ständig nachgeschoben wird – sei es durch schlecht gebildete und schlecht qualifizierte Jugendliche aus dem eigenen Volk oder zusätzlich auch noch durch meist miserabel gebildete und qualifizierte Immigranten aus fremden Kulturkreisen – und gleichzeitig die oben aus der A-Gruppe zunehmend rausfallen, das dürfte sich jeder ausmalen können.

Aus keinem anderen Land flüchten so viele Millionäre wie aus Frankreich

Weltmeister im Vertreiben der Reichen und Leistungsträger ist übrigens Frankreich. Bereits 2014 verließen 6.000 Millionäre unseren westlichen Nachbarn, 2015 sogar 10.000. Und 2016 stieg diese ohnehin schon astronomische Zahl nochmals auf jetzt 12.000. Einmaliger Weltrekord! Innerhalb eines Jahres verließen 12.000 Millionäre Frankreich und ziehen es fortan vor, nicht mehr wie Gott in Frankreich zu leben, sondern nunmehr wie Gott außerhalb Frankreichs.

Und wer regiert in Paris seit fünf Jahren? Sozialisten, die das Land völlig kaputt machen, was Sozialisten immer tun, sobald sie irgendwo an die Regierung kommen. Egal wo, überall auf der Welt. Es gibt in der gesamten Menschheitsgeschichte keine einzige Ausnahme. Während beispielsweise in Deutschland die Staatsverschuldung seit 2010 von 82,5 auf unter 70 Prozent fiel, stieg der französische Schuldenberg von 82,7 Prozent noch weiter an auf jetzt schon fast 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, während die Maastricht-Kriterien mehr als 60 Prozent Verschuldung eigentlich gar nicht erlauben. Aber nicht nur das. Die französische Wirtschaft liegt darnieder und ist immer weniger konkurrenzfähig. Die Arbeitslosenquote liegt seit Jahren bei ca. 10 Prozent (in Deutschland bei 6) usw. usf.

Dass all dies auf Dauer nicht gut gehen kann, haben inzwischen sogar die traditionell extrem links eingestellten Franzosen registriert und wollen die Sozialisten zu 85 – 90 % lieber heute als morgen loshaben, sind nun sogar zu drastischen Einschnitten des Sozialstaates bereit, wie Deutsche sich das kaum vorstellen könnten. Wieso aber sind die hyperlinken Franzosen inzwischen dazu bereit? Weil selbst sie jetzt erkannt haben, wo diese linke Politik auf Dauer hinführt: direkt in den Abgrund.

Wie Sozialisten und Kommunisten auf die Flucht der Leistungsträger reagieren

Die einzige mögliche Gegenmaßnahme, die Sozialisten kennen, um die stetig zunehmende Abwanderung der A-Gruppe zu stoppen, ist: alle hinter einer riesigen Mauer (eiserner Vorhang oder ähnliches) einsperren, damit kein Leistungsträger raus kann und diese dann so heftig schröpfen, bis deren Produktivität in den Keller geht.

Und nebenbei: Einsperren ist etwas völlig anderes als Aussperren. Letzteres ist so ähnlich wie seine Wohnung abschließen, damit nachs nicht welche reinkommen und einen ausrauben, was offensichtlich etwas völlig anders ist als jemanden im Keller einzusperren. Diesen Unterschied zu verstehen, auch damit tun sich Sozialisten nicht selten etwas schwer, bisweilen auch Regierende Bürgermeister in Berlin.

Die Massenimmigration durch zumeist schlecht qualifizierte Kulturfremde lindert das Problem nicht, sondern verstärkt es noch zusätzlich

Durch die Überalterung der deutschen Gesellschaft haben wir ohnehin schon das Problem, dass die E-Gruppe von Jahr zu Jahr, von Dekade zu Dekade immer mehr anwächst. Durch die Massenimmigration von zumeist extrem schlecht Qualifizierten verstärkt sich diese Problematik aber nochmals drastisch, da auch sie anfangs zu über 90 Prozent nahezu ausschließlich von Transferleistungen leben (E-Gruppe) und selbst nach Jahren meistens maximal in die D-Gruppe aufsteigen, also immer noch stark subventioniert werden müssen.

Gunnar Heinsohns düstere Prognose

Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn sieht daher schwarz für die Zukunft vor allem Deutschlands und Schwedens. In einem Gepräch im schweizer Fernsehen äußerte sich der Soziologe und Wirtschaftswirtschaftler bereits 2015 wie folgt.

Heinsohn: „Wer hilft, hilft immer zu wenig. Wenn Sie eine Million nehmen und neun Millionen weitere nicht, dann müssen Sie diese zurückstoßen. Und Sie werden Zorn auf sich ziehen. (…) Heute 540 Millionen (die zu uns kommen wollen), in 35 Jahren 1,2 Milliarden. (…) Die Staaten sind nicht sehr handlungsfähig. Aber die Jungen, Begabten, Beweglichen, die etwas gelernt haben (A- und B-Gruppe, jf), die werden die Entscheidungen treffen.“

Interviewer:„Denken Sie, es gibt diese Lösungen halbwegs friedlich für unseren Kontinent?“

Heinsohn: „Für unseren Kontinent nein, weil diejenigen, die jetzt Festung sind, die zwingen die anderen zu Entscheidungen. Entweder werde ich auch Festung oder ich überfordere meine Leistungsträger, die den Wagen ziehen mit zu viel Hilfspflichten für die Hilflosen. Und wenn mir die weglaufen, dann bricht das System zusammen. Wir müssen immer das rechte Auge auf die Hilflosen (E-Gruppe, jf) halten und das linke Auge immer auf die, die dafür bezahlen sollen. Und wenn wir die linken (A- und B, jf) nicht im Auge behalten und die uns still weglaufen, wenn von denen zu viele gehen, wenn einer geht, sind die Steuern für zwei Hilflose weg. Die (A und B, jf), glaube ich, werden die größten Veränderungen erzwingen.“

Quelle: Jürgen Fritz

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