Wir spenden gerne für Flüchtlinge, dass sie uns nicht belästigen

Flüchtlinge auf der Zugspitze, Foto: Stefan Groß

Seit 2016 halten sich jährlich etwa 4.000 Flüchtlinge und Asylsuchende in Serbien auf, die nach vorgeschriebenen EU-Standards ordnungsgemäß registriert werden. Die meisten Flüchtlinge und Asylsuchende kommen aus Syrien, aus Afghanistan und aus dem Irak. Seit der Grenzschließung um und innerhalb des Schengen-Territoriums, die Bundeskanzlerin Merkel und ihr deutsches Volk dankbar registrieren, ist die Balkanroute für Flüchtlinge und Asylsuchende unterbrochen. Einige Flüchtlinge und Asylsuchende bleiben außerhalb der Schengengrenzen hängen. Manche Flüchtlinge und Asylsuchende, die in Deutschland ihr Ziel sehen, überwinden auf wunderbarer Weise die unüberwindbaren Grenzen zum reichen Europa, andere Flüchtlinge und Asylsuchende schaffen trotz unterbrochenen Balkanroute den Weg von der Türkei zumindest bis nach Serbien. Dort warten sie wie einst das Volk Israel unter Moses auf den Einlass ins Gelobte Land (hier Deutschland), welches ihnen weder Gott, noch Moses, sondern Merkel irrtümlicherweise verheißen hat. Denn Moses hat sich in wichtigen Fragen zuvor mit Gott abgesprochen, während Merkel alles alleine und gottlos entscheidet. Als Pfarrerstochter weiß Merkel, dass Gott mit ihr nicht reden wird.

Somit lässt sich erklären, wieso die Zahl der Flüchtlinge und Asylsuchende seit 2016 mit 4.000 in Serbien konstant bleibt.

Seit zwei Jahren stellt die Europäische Kommission mehr als 80 Millionen €€ über verschiedene Finanzierungsmechanismen bereit, um dem nicht-EU-Land Serbien bei der Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen Hilfe zu leisten. Mit dem Geld werden Gesundheits- und andere Dienstleistungen für Flüchtlinge und Migranten sichergestellt und die serbischen Grenzkontrollen gestärkt. Unter „serbische Grenzkontrollen“ versteht die Europäische Kommission weniger die Kontrolle der Migranten und Flüchtlinge, die in Serbien landen, sondern das Aufhalten von Migranten und Flüchtlingen, die aus Serbien nach Deutschland streben.

Seit zwei Jahren (2015) werden also 80 Millionen €€ ausgegeben, um Serbien bei der Aufnahme von jährlich 4.000 registrierten Flüchtlingen und Asylsuchende zu unterstützen. Pro Mensch (Flüchtling oder Asylsuchender) entsprechen dies 10.000 €€ jährlich oder beinahe 850 € monatlich. Eine durchschnittlich (10 Personen?) mittellose Romafamilie (Zigeuner), allesamt staatsangehörige Bürger*innen der Republik Serbien, erhält vom serbischen Staat zwischen 60 und 200 € Sozialhilfe im Monat. Auch wenn wir davon ausgehen dürfen, dass Teile der von der Europäischen Kommission zur Verfügung gestellten Gelder in unbekannte bekannte semi-mafiöse Kanäle wandern, so können wir feststellen, dass für jeden Flüchtling oder Asylsuchenden, der in Serbien auf dem Weg nach Deutschland strandet, die 4 bis 40-fache Geldmenge von der Europäischen Kommission aufgewendet wird, damit er nicht sein Ziel erreicht.

Ich kann guten Gewissens den Roma aus Serbien (die meisten Zigeuner Serbiens sind Roma; doch nicht alle Zigeuner sind Sinti oder Roma) nur den einen Rat geben, sich als Flüchtlinge oder Asylsuchende auszugeben und nach Deutschland zu ziehen. Bis der Schwindel in Deutschland auffällt, dürfen die Roma dank unfähiger und schneckenlangsam arbeitenden deutscher Bürokraten am Geldsegen der Europäischen Kommission partizipieren. Ich gönne den Roma das Geld von ganzem Herzen. Denn wie die Juden haben alle Zigeuner unter den Nationalsozialisten gelitten, nur dass ihnen bisher jegliche Wiedergutmachung als Zigeuner verwehrt geblieben ist.

 

In Deutschland versuchen wohlgenährte und hartherzige Politiker, die Zuwendungen an Flüchtlingen und Asylsuchenden unterhalb der Schwelle von deutschen Sozialhilfeempfängern zu drücken. Doch die geleisteten Zuwendungen an deutschen Sozialhilfeempfängern reichen kaum aus, um ohne Hunger zu überleben. Deshalb ist eine Unterbietung der armseligen Beträge kaum möglich, ohne die Flüchtlinge und Asylsuchenden an Leib und Leben zu gefährden. Andrerseits erklimmen die Gesamtbeträge zur Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden unvorstellbare Höhen, für die der Teil der Deutschen aufkommt, der Steuern zahlt. Der marode Zustand der Straßen, der Schienen und der Schulen Deutschlands sollte den einfältigsten Bürger überzeugen, dass Deutschland gerade seine Zukunft verspielt. Doch die mächtigen Herrschenden Deutschlands sind solchen Argumenten nicht zugänglich. Sie akzeptieren eine rechte Gegenbewegung, die sie selbst hervorbringen, um von ihrer Geldgier, Herrschsucht, Menschenverachtung und Unfähigkeit abzulenken. Das Schicksal Deutschlands und der EU ist ihnen zweitrangig.

 

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Nathan Warszawski
Über Nathan Warszawski 162 Artikel
Dr. Nathan Warszawski (geboren 1953) studierte Humanmedizin, Mathematik und Philosophie in Würzburg. Er arbeitet als Onkologe (Strahlentherapeut), gelegentlicher Schriftsteller und ehrenamtlicher jüdischer Vorsitzender der Christlich-Jüdischen Gesellschaft zu Aachen.

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