Böse alte Menschen

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Böse alte Menschen

„Ein mächtiges Streben, dem immer wieder

Einblick in seine Erfolglosigkeit gegeben wird,

macht böse.“

Nietzsche

„Die Menschen sind wesentlich böse,

wesentlich unglücklich, wesentlich dumm.“

Schopenhauer

„Wenn man einmal das Böse bei sich aufgenommen hat,

verlangt es nicht mehr, das man ihm glaube.“

Kafka

Sigmund Freud beschrieb in seinen Vorlesungen über die Psychoanalyse einige Spezifika der von ihm ´entdeckten´ Zwangsneurose. Gedanken derer, die unter dieser Erkrankung leiden, sind demnach unsinnig und wiederkehrend. Entsprechende Handlungsmuster werden ritualisiert wiederholt. Sie bergen laut Freud erschreckende Versuchungen zu schweren Verbrechen. Charakteristisch und typisch bleibt, dass die Zwänge nicht aufgehoben, sondern lediglich verschoben und durch andere Zwänge ersetzt werden können. Es kommt so zu zwanghaften Wiederholungen der Rituale des alltäglichen Lebens. Banal gesprochen: hat der Wahnsinn Methode – wird der Irrsinn selbst zur Normalität. Ferner: ergreift dieser nicht bloß einzelne, sondern auch die Massen: das ´gemeine´ Volk.

In Zeiten von Corona hat sich pandemisch ausgebreitet, was angeblich im Allerkleinsten gründet. Der ganze Planet ist davon erfasst worden. Sämtliche Gesellschaften dieser Welt sind betroffen. Wir kennen die staatlich verordneten Zwänge zu Genüge, wir haben uns daran gewöhnt, machen mit. Derart sogar, dass die ´erschreckenden Versuchungen´, vor denen Freud warnte, derzeit immer unheilvoller und unverzeihlicher in unfassbare Taten umgesetzt werden. Es sind jene roten Linien, die zu überschreiten neuerdings als Gebot der Stunde gilt. Doch muss, im letzten, das Tabu verantwortet, also: gesühnt werden. Vergesst es nicht, denn euch allen,  die ihr hier mitmacht, wird es nicht vergessen! Diese eine Gewissheit bleibt. Das kollektive Kranksein mag irgendwie erklären, was sich abspielt – entschuldigen kann und darf es niemand.

Vor diesem Hintergrund gewinnen die sogenannten Impfempfehlungen der STIKO an Monstranz. Das Kartell stellt Freifahrscheine aus, die den Profiteuren der Angst Milliarden sichern und Menschen in Probanden verwandeln. Sie werden immer jünger, diese Menschen. 5 bis 12 jährige Kinder sind jetzt an der Reihe. Zwecks Behandlung, die sehr kurz ausfällt, werden Impfkammern und Behandlungszimmer frisch aufgefüllt. Wer dort unter Aufsicht landet hatte von Anfang an keine Wahl, wie denn die ´Schutzbefohlenen´ unter Zwang antreten: eine Art Befehl, ´von ganz oben´, ermunterte und ermächtigte zur Teilnahme, die uns nachträglich als ´selbstverständlich´ verkauft wird. Um all jene vorzuwarnen, die sich an dieser Stelle ´symptomatisch´ empören und meinen, die von mir gewählte Wortwahl sei unangemessen und provoziere falsche Vergleiche: schlimmer bleibt, das ihr und euresgleichen nichts unternehmt, das ihr schweigt und geschehen lasst, was hier geschieht.

Die STIKO ´erlaubt´ oder ´gestattet´, wehrlosen – weil unmündigen – Kindern ein Medikament zu verabreichen, dessen Zweck oder Nutzen nicht mehr hinterfragt werden darf. Wahrlich: eine Sonderbehandlung. Die Kleinen erkranken praktisch überhaupt nicht an Covid19. Ihre Eltern und Großeltern sind in überwältigender Mehrzahl doppelt und dreifach geimpft, also: angeblich vor schweren Verläufen gefeit. Und trotzdem wird, mit dem entscheidenden Hinweis, dass Kinder Kontakt zu diesen ´Risikogruppen´ haben, der Eingriff empfohlen.

Pünktlich zu Weihnachten, da besagter ´Risikokontakt´ infolge Familienzusammenkunft unvermeidlich wird, kommt die STIKO mit ihrer Empfehlung heraus. Die Erwachsenen, Pawlowschen Hunden gleich, reagieren umgehend und belagern Beratungsstellen, Haus, – und Kinderärzte. Sie sind einmal mehr wild entschlossen, auch bei dieser ´Sache´ mitzumachen, sie können es einfach nicht lassen. Ihnen reicht, dass alles seine Richtigkeit habe. Wenn ´Experten´ grünes Licht geben, zählen roten Linien nicht mehr.

Den Rest exekutieren die Propagandamedien. Und wie sie das tun! Der Kinderpiks ist jetzt noch kleiner, täppischer und beiläufiger als alle vorangegangenen. Er wirkt wie eine Ölung, die Zugang zum Paradies verschafft, erlösend für die ganze Familie, den Endsieg im Endkampf gegen Corona vorwegnehmend, wie denn auf unerträgliche Art und Weise die niedlichen Scheißer vor die Kamera gehalten werden um das Gros ihnen eingebläuter Sprüche monoton nachäffen zu dürfen:“ Damit ich meinen Opa und meine Oma nicht krank mache.“ Dafür gibt es einen Weihnachtskeks. Den Kleinen hat man eben schon vorher passend eingeimpft, was sie zu nuscheln haben; im Sinne des erwünschten Effekts. So wird zur putzigen, rührigen Normalität, was als Verbrechen eigentlich der strafrechtlichen Verfolgung unterliegt.

Der Leiter einer Kinderherzklinik bekannte recht freimütig im WDR-Fernsehen, dass Kinder nicht zu den Hauptbetroffenen in Punkto Covid zählen und das Nebenwirkungen der Impfung selten seien:“Da sind wir froh, das jetzt weiter beobachten zu können.“ Kleinkinder als Kontrollgruppe, als Versuchskaninchen also, was den bösen alten Menschen offenbar keine Probleme bereitet, vielmehr: sehr zupass kommt. Das die Interviewerin der Aussage keine weitere Aufmerksamkeit schenkte, das sie tapfer weiter lächelte, als ginge es hier bereits um die weihnachtliche Bescherung: wirkt auf mich nicht minder verstörend.

Alles ist gut – alles wird gut werden. Die Kinder wollen den Piks, unbedingt. Die Alten werden nicht müde, es zu betonen. Die Kleinen plappern ihnen alles nach. Widerlich. Wenn geboosterte Menschen erwachsenen Alters solcherart noch immer vor dem Nachwuchs geschützt werden müssen, dann kann sich dahinter nur die bis zum Kotzen zitierte Solidarität verbergen, mit der man den Leuten suggeriert, sie täten alles für das Gemeinwohl. Noch einmal: Laut Narrativ bedienen Kleinkinder das Infektionsgeschehen überhaupt nicht. Deshalb beginnt die Empfehlung der STIKO auch mit dem Hinweis, dass vorrangig vorerkrankte Kinder geimpft werden sollen. Raffiniert: der Zusatz mit den Kontakten macht die erste Aussage zur Makulatur und die zweite zur Pflicht. Dieser wird jetzt wie im Rausch nachgekommen.

Die Impfstraße für Kids ist mit bunten Bilderchen bespickt. Sie wirken aber seltsam deplatziert in der insgesamt klinisch und keimfrei anmutenden, entsetzlich künstlichen Atmosphäre. Nichts stimmt, aber das stimmt schon. Winzlinge im Kindergarten, – und Grundschulalter, die besagter Mündigkeit (s.o) entbehren, weshalb ihre Eltern für sie haften, bis man ihnen zugesteht, voll verantwortlich für ihr Handeln sein zu dürfen: sollen jetzt als Entscheider den Piks sowas von endgültig und überzeugend beglaubigen. Von ihrer Zustimmung, die auf vermeintlicher Freiwilligkeit beruht, möge der medizinisch riskante Eingriff abhängen, während Erwachsenen, die aufgrund eigener Recherchen und Gewissensentscheidungen gegen die sogenannte Impfung eingestellt bleiben, jene Mündigkeit immer dreister abgesprochen wird, indem man sie zu Idioten erklärt. Verkehrte Welt? Eine böse Welt. Mit lauter bösen Menschen. Die immer böser werden.

Böse alte Menschen: sind jetzt alle über 18jährigen, die hier mitmachen, indem sie alles gut heißen oder feige zu allem schweigen. Schämt euch, in Grund und Boden! Vor allem jene über 60jährigen, für die das ganze ja primär mal angedacht war, als aus einem harmlosen Schnupfen ein notorischer Körperfresser wurde, hätten allen Grund dazu. Sie haben ihr Leben gelebt, während man es dem Nachwuchs immer weiter vermurkst. Sie hat in jungen Jahren niemand dazu gezwungen, in den mehrmonatigen Hausarrest zu gehen, während der analog gestatteten Schulzeit von morgens bis spätnachmittags Maske zu tragen, dreimal wöchentlich einer ziemlich unangenehmen Popeltestung zu genügen oder sich wiederholt mit einem Medikament aus der Krebsforschung impfen zu lassen. Sie haben ihre Freiheiten voll genossen und es entlastet sie in keinster Weise, dass sie nun, komplett durch geimpft, trotzdem täglich testen, weil ihnen der Irrsinn längst zu Kopf gestiegen ist.  

Impfen aus Solidarität? Was für eine Lüge. Im Gegenteil. Hinter alledem verbirgt sich nichts als Eigennutz. Den Rest erledigt die Angstpsychose. Der Volksgemeinschaftsmensch tut in Wahrheit alles: nur für sich selbst. Im Sommer machte er mit, um den Malle-Urlaub zu retten, den seichten gesellschaftlichen Umgang zu reaktivieren – die ´alten Freiheiten´ zurück zu bekommen. Jetzt, wieder ganz gaga vor lauter Virenwahn, geht es den Mitmachern endgültig nur noch um die eigene Haut. Sie wissen nun, das selbst der Booster nicht vor Übertragung schützt (so billig lassen sich Mikroben eben nicht austricksen), sie wissen um sogenannte Impfdurchbrüche und sie haben panische Angst vor neuen Varianten, gegen die der abgestandene Piks offenbar wenig ausrichtet, wie denn jeder Mensch erneut zur Gefahr auf Leben und Tod für den jeweils anderen mutiert. Der Hörige trägt die Maske überall und traut dem Braten nicht, der durch den Filter müffelt, während er ihn täglich auf´s neue frühstückt.

Schizophren? Bestimmt. Nachdem bis jetzt wirklich alles getan wurde und noch immer getan wird, um hauptsächlich ihnen, den Alten, optimalen Schutz zu gewähren (der doch nur immer kränker macht): haben sie endgültig kein Problem mehr damit, die Jüngsten immer gebieterischer in ihre Erwachsenenhölle zu zwingen. Mit Erschrecken nehme ich zur Kenntnis, dass denen Kinder und Jugendliche hauptsächlich egal, im peinlichen Moment aber nur noch lästig sind. Sie achten wie die Kapos darauf, dass die Maske richtig sitzt. Sie drohen mit Entzug des Taschengeldes, wenn sich die kleinen Kacker nicht endlich piksen lassen; und derlei Nötigung mehr, die ich mir an dieser Stelle erspare, weil sie später einmal strafrechtlich relevant werden dürfte.

Der Terror wirkt. Eine ganze Generation wird traumatisiert und verlässlich ´verheizt´. Was in all den Wochen und Monaten wirklich kaputt gegangen ist, kann sich kaum einer ausmalen. Es fehlen die Vergleichsgrundlagen. Die Jungen selbst, nur Wohlstand und Wohlleben gewöhnt, machen mit, weil sie Widerstand nicht kennen – nie kennen und leben gelernt haben. Die Generation Smart Phone ist, sozusagen, eiskalt abgeholt worden. Vor allem das Völkchen der Studenten: hat total versagt. Die lassen sich wirklich alles gefallen, finden sogar Gefallen dran – gefallen sich im Nachblöken Regimetreuer Floskeln und Halbwahrheiten.

Jetzt also die ganz Kleinen. Und demnächst, so abgrundtief böse sind sie inzwischen: der Rest – die unter 5jährigen. Haben sie es schon mitbekommen? FOCUS-Online lieferte jüngst eine Art Steilvorlage. Die Schlagzeile: Omikron Fälle nehmen rasant zu – Insbesondere eine Altersklasse ist betroffen. Weiter heißt es, dass immer mehr infizierte Kinder jener Altersgruppe im Krankenhaus landen. Eine Michelle Groome vom NICD (Nationales Institut für übertragbare Krankheiten) behauptet, dass eine Zunahme bei Krankenhauseinlieferungen von Kindern bis fünf Jahren zu beobachten sei. In Pretotria sei man darauf aufmerksam geworden. Ich habe von dieser Frau noch nie gehört, auch nicht von ihrem Institut. Angeblich habe das südafrikanische Gesundheitsministerium die Angaben mittlerweile bestätigt, obschon dasselbe Ministerium nun schon seit Wochen in Punkto Omikron Entwarnung gibt. Das kann die Herren Montgomery, Lauterbach oder Drosten kaum beeindrucken, denen wir diesbezüglich nunmehr täglich die sattsam bekannten Panik, – und Horrorszenarien verdanken, mittels welcher man uns schon Delta ´schmackhaft´ gemacht hat. Sie heizen jetzt also den nächsten Gau an. Der ´alte´ Impfstoff wirkt, wie gesagt, nur unzureichend gegen die O-Variante; eine fünfte Welle droht – und dergleichen Angstschelte mehr. Einen ´neuen´ Impfstoff gibt es allerdings in Bälde: BioNTech macht´s möglich. Alles passt – alles fügt sich.

Das unter fünfjährige Kinder ad hoc zur Zielgruppe der Omikron Variante erklärt werden kann nur als konsequent bezeichnet werden. Was kommt, wenn die Null erreicht ist? Werden dann Föten schwangerer Frauen angebohrt und vakziniert? Spermien in Vitro ´nachgebessert´? Vielleicht sortiert man demnächst unsere Genome aus, um sie entsprechend zu präparieren, also: Varianten-fest ´nachzubessern´. Bei derlei ´Gelegenheiten´ ließe sich noch mancherlei Optimum mehr erreichen oder erzielen…

Wie weit wollt ihr gehen, lässt man euch nur immer weiter alles durchgehen? Wo ist die Grenze, jenseits der roten Linien, die nicht mehr gelten dürfen?

Dieser Tage wird, zunehmend krampfhaft, ein frohes Fest beschworen. Wahrlich und wahrhaftig! Es muss eines werden. Anders kann es ja gar nicht kommen. So viel staatliche Rundumbetreuung und Dauerfürsorge bis in die letzte private Kitsch, – und Klüngel Nische hinein: war noch nie. Alles im Namen der Gesundheit und des Lebensschutzes. Vom richtigen Abstand bis zu den total herunter gefahrenen Kontakten, vom Booster bis zum Dauertest: reicht der Arm derer, die solcherart der Volksgesundheit genügen und ihr umso ordentlicher und unermüdlicher, nicht enden wollender nachhelfen, je williger sich das Volk dem betreuten Wohnen hingibt oder unterzieht: bis in eine stille, stumme Nacht hinein, die jeden letzten Zweifel im Keim erstickt, der als Mikrobe weltweit wütet.

Möge es den Kleinsten in diesem Land am Ende nicht ergehen wie ihren Altersgenossen in Schweden, denen ein gleichsam völlig harmloser Piks unheilbare Narkolepsien vererbte, die sie bis an ihr Lebensende auszuhalten haben. Beten sollte man für sie, aber das tut von den Amokläufern und Panikprotzen keiner. Sie glauben nicht mehr an den lieben Gott; böse Menschen, die sie sind. Wer nimmt diese Leute ins Gebet, wer lehrt sie Mores – wer kann sie jetzt noch aufhalten?

Über Shanto Trdic 127 Artikel
Studium der Sport-, Sozial-, und Erziehungswissenschaften an derUniversität Bielefeld. Seit 2006 Lehrer an der Gesamtschule Stieghorst,Sekundarstufe 1. Ehemals aktives SPD - Mitglied, nach Austritt keine weiteren Partei, - oder Vereinstätigkeiten.