Corona Control – Teil 2 Einsichten, Aussichten – Hintergründe

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„Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen;

und was er auch redet, er lügt.“

Nietzsche

„Das Volk will geleitet, d.i. (in der Sprache der Demagogen)

es will betrogen sein.“

Kant

„Was für ein Glück für die Regierenden,

dass die Menschen nicht denken.“

Hitler

„Immer und immer wieder bitte ich: weniger Zahlen, dafür gescheitere.“

Lenin

„Die Verleumdung ist schnell und die Wahrheit langsam.“

Voltaire

Teil 2

Das derzeit gültige Corona-Narrativ hat rasend schnell eine weltumspannende Geltung erlangt und nunmehr felsenfest behauptet. Es wirkt wie ein Krisenbeschleuniger, der gewohnte Maßstäbe außer Kraft setzt und neue verordnet, weil diese angeblich notwendig geworden sind. Hier müsste eigenes Denken ansetzen und zu begründetem Widerstand führen. Zumindest auf formaljuristischer Ebene. Wo kämen wir hin, wenn dem nicht mehr so sein dürfte? Ein Aufbegehren wird derzeit aber grundsätzlich als unerwünscht, ja als Verrat am Wohl und Wehe der Menschheit verstanden. Die ´schöne neue Welt´, mit totaler Kontrolle, umfassender Überwachung und periodisch wiederkehrenden Einschränkungen von Freiheit und Freizügigkeit, mit Impfdruck und Hygienehysterie, ist grundsätzlich ´alternativlos´ – wozu also klagen und wogegen? So weit ist es also schon gekommen. Bundesgesundheitsminister Spahn beteuert denn auch in seinen Durchhalteansprachen, das es nur ein einziges Problem gäbe und sonst keines: Covid19 eben. Alle Kraftanstrengungen gelten der Schlacht aller Schlachten. So ähnlich ließ sich während des ersten Weltkrieges auch die Oberste Heeresleitung vernehmen, deren Offiziere damals praktisch das Parlament ersetzten und von einem Siegfrieden schwadronierten, wie denn der ´Krieg´ gegen Corona nicht ohne Grund ähnlich bellizistisch tönt und tost. Alles raushauen für den Endkampf! Der deutschen größter Führer argwöhnte einst, das sein treuester Paladin, Propagandaminister Goebbels, die Volksgemeinschaft auf härteste Entbehrungen einstimmte: das Schreckgespenst eines umfassenden Aufstandes, ähnlich dem, der nach dem Waffenstillstand anno 18 tatsächlich auf deutschem Boden stattgefunden hatte, stimmte Hitler skeptisch, er hatte ihn seinerzeit selbst miterlebt und für die schmachvolle Niederlage verantwortlich gemacht. Solcherlei Volksbegehren ist heute unvorstellbar geworden. Das verhindern schon die variierenden Kontaktsperren, an die sich, wie gesagt, fast alle halten. Unerwünschte, wiewohl angemeldete Demonstrationen lassen sich leicht verbieten, mit Hinweis auf die Nichteinhaltung jener Regeln, gegen die demonstriert wird: dann gehen alle brav zurück nach Hause.

Pandemien hat es, auf lokaler Ebene, immer wieder gegeben. Ihre Ausrufung ist meist gut begründet und vor allem zeitlich eng begrenzt gewesen. Die vielzitierte Spanische Grippe grassierte im Anschluss an den 1. Weltkrieg in fast ganz Europa, denn es herrschten allerorten katastrophale Zustände in Punkto Kalorienversorgung und Hygiene; sowohl an der zusammenbrechenden Front als auch daheim. Maßlos Unterernährte Schichten der Bevölkerung waren sozusagen ein ´gefundenes Fressen´ für Viren und Bakterien, die ansonsten eher unauffällig mit ihren Wirten kooperieren. Übrigens, was gern unterschlagen wird: auch damals wurde schon geimpft, wobei die Erkrankungsrate unter geimpften Soldaten sieben (!) Mal so hoch war die unter nicht-geimpften Zivilisten. Als der alliierte Rat, ein anderes Beispiel, nach Kriegsende in Norddeutschland eine Impfflicht durchsetzte, geschah dies, weil aufgrund drohender Typhusgefahr die Lage außer Kontrolle zu geraten schien. Die Öffnung des Lagers Bergen Belsen, dessen ehemalige Insassen noch Wochen später zu Zehntausenden an Mangel und Unterernährung verreckten, hatte der Verbreitung Tür und Tor geöffnet.

Seltsamerweise hat die Entdeckung des HIV Virus seinerzeit keine Pandemie-Hype ausgelöst, wiewohl anfangs die in Frage kommenden Übertragungswege noch sehr großzügig ausgelegt wurden (einfaches küssen, Mückenstiche etc.). Auch damals geriet die Welt in Angst und Fieber. Zum staatlich verordneten Ausnahmezustand kam es dennoch nie. Ämter und Behörden erteilten entsprechende Auskünfte, die Regierung investierte in Werbung (Safer Sex) und hielt sich ansonsten wohlweislich aus allem heraus. Es hat zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Einschränkungen in Punkto Geschlechtsverkehr gegeben, jeder konnte und durfte so oft und mit wem er wollte. Der Gebrauch von Kondomen wurde und wird angemahnt, bleibt aber auch weiterhin jedem selbst überlassen. Differenzierter haben sich die Dinge auf den Sexmärkten selbst entwickelt, die in diesem Zusammenhang so etwas wie ´Risikogeschäfte´ darstellen. Der weltweit expandierende Sektor der  Hardcore-Pornografie vereinbart den Zwang zum Testen vertraglich, denn hier wird nach wie vor ungeschützt gevögelt. In der Prostitution haben sich, wie anders, gewisse Grauzonen gehalten. Im Gesundheitswesen bleiben HIV-Checks obligatorisch; nur hier regelt das der Staat höchst selbst. Ansonsten galt und gilt: Hilfe zu Selbsthilfe, meistenteils auf freiwilliger Basis. Um es zu betonen: Es gab und gibt jenseits bestimmter Geschäftszweige keine Kontrollen; auch keine Verbote.

Freilich: wurden die ´Skeptiker´ auch damals schon verfemt, während Big Pharma schnell reagierte. Folgen wir dieser Analogie, so ist der ´Entdecker´ des HIV-Virus, ein gewisser Robert Gallo, von Christian Drosten beerbt worden, und dem bis heute als AIDS-Leugner geschassten Peter Duesberg folgte der nicht minder verunglimpfte Wolfgang Wodarg. Einem Präparat namens AZT entspräche, gleichsam allzu früh und allzu unüberlegt verabreicht, das hochgefährliche Remdesivir. Ans Impfen dachte damals allerdings niemand, diese Variante wird bis heute ausgeschlossen, stattdessen kursieren mittlerweile hochdosierte, im Ganzen aber endlich auch verträgliche Medikamentencocktails den Markt. Das an den hergebrachten nahezu alle, die schon unter AIDS litten, verlässlich verreckten, ist bekannt, wird aber nur am Rande publiziert. Merken wir eigentlich noch irgendetwas davon, dass Menschen an AIDS erkranken? Das andauernd an die Wand gemalte Schreckensszenario weltweiten Massensterbens, mit dem wir seinerzeit sukzessive verschreckt wurden, ist auch hier: nie Wirklichkeit geworden. Vor allem in der zweiten Hälfte des 80er Jahrzehnts sind derlei Horrornachrichten und Weltuntergangsprophetien in dauernder Folge verbreitet worden, von denen die Geschichte aber bis heute gar nichts weiß. Schlicht, weil sie noch immer nicht stattgefunden haben. Liegt das etwa, nachträglich, an den je verabreichten Präparaten? Am veränderten Sexverhalten? Ja, woran liegt es eigentlich? Sie merken längst: das interessiert die Leute gar nicht mehr. Nicht wir entscheiden, was in uns denkt oder fühlt, was uns verrückt macht oder entzückt – das tun die Medien, und ihre Fellachen tun es ihrerseits ohne Kenntnis begleitender Hintergründe, die ja immer verlässlicher als Populismus abgetan werden. So gesehen war die Berichterstattung zum Thema HIV und AIDS in den 80er Jahren ein Festival unterschiedlicher, sich gegenseitig überbietender Verschwörungstheorien.

In zunehmender Deutlichkeit zeichnet sich ab, dass wir wohl nie wieder einen Zustand ´zurückerreichen´ werden, an dessen Freiheiten sich alle mehr oder weniger gewöhnt hatten. Das diese gefährdet sind und bleiben, wollte keiner mehr wahrhaben. Nach dem Ende der Blöcke war viel von Eigennutz und Individualität die Rede, soziale Gruppen und Verbände dankten, auf Raten ab, galten als vorgestrig und abgestanden, als unmodern und irgendwie lästig. Und das waren sie auch wirklich, wie man jetzt, nach einem Jahr Corona, zweifelsfrei zugeben muss. Wenn man sieht, wie treuhündisch die verbliebenen Kollektive den Maßnahmenfuror begleiten, indem sie ihn grundsätzlich akzeptieren und nur im Einzelnen zu kritisieren wagen, bekommt man eine ungefähre Ahnung davon, wie heruntergekommen diese einst mächtigen Gruppen mittlerweile sind. Man könnte auch sagen: wie verkommen und korrumpiert.

Was die erduldeten Ausnahezustände eigentlich mit uns anstellen, wie sie uns verändern, konditionieren, gefügig machen oder krank: damit werden sich die in ihren Fachbereichen laborierenden Experten und Fachleute noch zu Genüge beschäftigen. Mehr denn je interessieren Zusammenhänge. Den dauerhaften Schäden im ökonomischen Bereich, die unseren Mittelstand bereits in die Knie zwingen, stehen weitere, im Ganzen wohl nur schwer messbare gesamtgesellschaftliche Kollateralschäden gegenüber, und beides hängt natürlich umso enger miteinander zusammen, je unverdrossener der C-Wahn weiter wütet. Er verstärkt die ohnehin hochproblematischen Aspekte eines im Ganzen immer artifizieller werdenden Lebens, wie oben schon erwähnt wurde. Als Alternative zum Analogon, nicht länger als deren umsichtige, behutsame Ergänzung oder Unterstützung, erscheinen auch die ´Segnungen´ der Pharmakonzerne, die auf lange Sicht ein schlicht ungesundes und dauerhaft abhängiges Leben garantieren: mit Impfmarathons und Dauerdiagnostik, in deren Zuge Daten bis zum Irrsinn abgegriffen und Präparate fraglichen Charakters immer selbstverständlicher verabreicht werden. Der Testwahnsinn unserer Tage ähnelt verstörend dem sogenannten ´Body Count´: während des Vietnamkrieges wurde die Zahl vermeintlich toter Vietkong (sozusagen: falsch tot gemeldet) immer weiter auf die Spitze getrieben. Wie denn die Logik des Drosten Tests Fälle (der Infektion) erfindet, die strengwissenschaftlich gar keine sind. Mittlerweile wird in der Diagnostik alles Mögliche mit Covid19 in Verbindung gebracht, das bringt gleichzeitig auch mehr ein: it´s the money, stupid. Alte Menschen, die vermeintlich oder tatsächlich am Virus sterben, erlagen zu allen Zeiten zahllosen Atemwegserkrankungen; mit derselben Häufigkeiten wie der jetzt behaupteten. Das ist bekannt, dazu gibt es zahlreiche Studien, auch vom Robert Koch Institut und der WHO, aber die schaffen es eben nicht in die Schlagzeilen.

Tatsächlich dient die Hype ums Virus aus Sicht der Pharmaindustrie einem deutlich übergeordneten Interesse. Der Leib eines jeden einzelnen von uns soll auf lange Sicht entmündigt und den Segnungen einer immer reibungsloser abgewickelten Chemie überantwortet werden. Aus dieser Abhängigkeit entlässt ihn nur noch der Tod selbst. Das für die eigene Gesundheit zentrale Immunsystem soll ´abdanken´ und wird im Zuge fremdbestimmter Konditionierungen immer weiter verkümmern. Die vorprogrammierten Nebenwirkungen zahlloser Präparate werden den überforderten Körper zusätzlich schassen und strecken. Hinter alledem steckt im Grunde die feindliche Übernahme der für unmündig erklärten Körper eines jeden einzelnen von uns, die einfach zu schlampig funktionieren und dementsprechend pausenlos mit der Pharma-Keule aufgebockt werden müssen. Das begleitende Konzept lief schon vor über hundert Jahren an und wird den Branchenriesen, die gleich Google oder Amazon als XXL-Profiteure und Kriegsgewinnler durch die Krise paradieren, ab jetzt staatlich garantierte Milliardengewinne bescheren.

Diesen multinational agierenden Konzernen schwebt ein gründlich mit den allerneuesten Präparaten ´durch behandelter´ Mensch vor: seiner eigenen Abwehrkräfte entwöhnt, entsprechend justiert und abgerichtet, weil dazu verpflichtet, den störrischen ´Apparat´ pausenlos mit Updates zu versorgen. Ein Horrorszenario, das aber soeben anfängt, Wirklichkeit zu werden. Der ´ Boom´ unterschiedlichster Allergien, die ein typisches Anzeichen dafür sind, das unseren Körpern der Stickdunst klimatisierter Wohnhöhlen nicht bekommt, konnte längst als Warnzeichen dafür gelten, wohin zu viel keimfreie Lebensweise zwangsweise führt. Dieselbe ist längst zum Ideal geworden. Der Körper als Projekt: wird pausenlos optimiert, gilt als ´machbar´ im Ganzen, entlang fragwürdiger ´Verbesserungen´, die in der Totale nur den Größenwahn kennzeichnen, der damit zum Ausdruck kommt. Schauen sie sich nur mal, als abschreckendes Beispiel, den pompösen Herrn Glööckler an. Was für ein armer, armer Kerl das ist…

Salopp gesprochen: so ´funktionieren´ wir Menschen gar nicht. Dementsprechend sollte jeder verantwortungsbewusste Mediziner schon jetzt sein Augenmerk auf vegetative Besonderheiten lenken, die das Kollektiv der Menschheit immer verdächtiger ´beschleichen´. Was bedeutet es für jeden von uns, wenn im Zwischenmenschlichen, abzüglich häuslicher Quarantänen, die Maske dauerhaft das Gesicht ersetzt, mimischer Austausch also permanent hintertrieben und uns allen abgewöhnt wird? In den sensiblen Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen kommt es aber gerade darauf an. Die Maske macht uns alle austauschbar und gesichtslos, wir mutieren folgerichtig zu Robotern und Gespenstern. Die Erwachsenen, denen unsere Kinder und Jugendlichen den Schlamassel zu verdanken haben, sind noch in den Genuss analoger Entwicklungsabläufe gekommen, die sie dem Nachwuchs nun so dreist und unverschämt vorenthalten.

Den Rest erledigt dann wieder die Angst, vom schlechten Gewissen dauerhaft begleitet. Die bloße Nähe des Anderen macht diesen Anderen in Zeiten der Corona umgehend verdächtig. Sie gilt als potentiell gefährlich, und schon einfachste Berührungen, wie der ganz banale, wohl bald ausgestorbene Händedruck, bergen Risiken. Du bist geimpft? Aber da  ist doch jetzt so eine neue, hochriskante Mutation rüber geschwappt, die soll noch ansteckender sein und bei der greift dein Impfstoff nicht – weiche von mir, böser Geist! Ein ´Spiel´ ohne Grenzen zeichnet sich ab: ohne Ende – ohne Sinn. Dabei darf man Covid19, das zur Familie der Grippeviren zählt, durchaus als Antwort der Natur auf liebgewonnene moderne Lebensweisen interpretieren, denn es bevorzugt offenbar überheizte, geschlossene Räumlichkeiten, in denen sich viele Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg aufhalten, und wenn, wie im Falle Tönnies, die Hygiene hinkt, dann fangen sich die meisten wohl etwas vom winzig kleinen Dubiosum, wiewohl es (noch immer) die wenigsten krank macht. Aber wen kratzt schon letzteres! Das in Verbindung mit Covid19 Menschen sterben: das zählt. Alle anderen Verbindungen verfangen kaum.

Der erste Lockdown öffnete den jeweils nächsten Tür und Tor. Seither haben die für den Covid-Gau Verantwortlichen nicht mehr aufgehört, einander permanent selbst zu widersprechen. Allen voran Pseudoexperten wie der Herr Lauterbach, aber auch die vom Volksmund nicht ohne Grund als Fachidioten bezeichneten Spartenkönige, in diesem Falle eine ganze Armee Virologen, denen es vor allem an epidemologischen Grundkenntnissen mangelt, weshalb die einfältigsten unter Ihnen nun sogar von Zero-Inzidenzen phantasieren. In ihren ´stillen Kämmerlein´, den Labors, fahnden sie fieberhaft nach immer neuen Varianten, deren jede weitere nur umso ansteckender und bedrohlicher sein soll. Als ´Spezialisten´ warnen sie vor Mutationen (als wenn die erst seit gestern eine Rolle spielten), und rechtfertigen so die Verschärfungen laufender Maßnahmen und Verordnungen. Vielerlei Kollateralschäden sind der Preis, den wir alle dafür zu zahlen haben. Trotzdem wird mit Erträgen geprotzt, die gar keine sind. Nehmen sie nur den ´Gutelaune-Bär´ der Regierung, den netten Herrn Altmaier, der neulich erst losgeschickt wurde um Wirtschaftswachstumskurven zu verkünden, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen. Vor lauter Prognoseverläufen und Zahlenhaufen sehen diese Leute den Wald nicht mehr, der aber immer schon aus lauter Bäumen bestand.

Drosten oder Söder, Laschet oder Lauterbach: spielen sich als Oberförster auf. Ersterer malt uns, allen vorsichtig gemachten Hoffnungen zum Trotz, schon jetzt einen düsteren Sommer an die Wand, sie wissen schon: die dritte Welle. Danach sind dann hoffentlich alle durch geimpft, weil es zügig mit MERS weitergeht. Der bayrische Ministerpräsident wiederum, an dem sicher ein fleißig-strebsamer Direktionsbeamter in der niederbayerischen Provinz verloren gegangen ist, fühlt mit jeder neuen ´Order´, die von ihm erteilt wird, dieses unwiderstehliche Gefühl der Macht; ohne freilich zu merken, dass er nur der dumme August einer ihm weit übergeordneten Klientel geblieben ist. Sein Antipode aus der Aachener Provinz hat das so wenig geschnallt wie Gottseibeiuns Lauterbach, der diese beiden in punkto Strebertum und Kontrollwahnsinn noch weit in den Schatten stellt. Vom Typus her ein Langweiler und Asket, entsprechend dröge im Auftreten und humorlos bis in die letzte Kummerfalte, hat er vermutlich noch nie wirklich Spaß gehabt im Leben, weshalb er jetzt umso wilder entschlossen ist, anderen den ihren gründlich zu verderben. Der für ihn und seinesgleichen typische ´Eulenernst´ (Nietzsche) mutiert, in Krisenzeiten, zur Monstranz. Die ausgetrocknete Bestie erwacht, fängt mächtig an zu schwitzen und kennt dann kein Erbarmen mehr. Für Lauterbach war, jüngsten Eingebungen zufolge, Corona sowieso nur eine Art Test-Marathon, den er direkt an die ihm vorschwebenden, unentbehrlichen Zwangsmaßen zwecks Bewältigung der ´Klima-Krise´ ankoppeln möchte: noch viel größer, umfassender – ultimativer. Lautermurks hat aber ein Problem: die Leute da draußen, die Depperten, die wollen einfach nicht richtig mitmachen; Corona habe das schließlich bewiesen. Wer so argumentiert, ist natürlich von allen guten Geistern verlassen und wird all jene, die er rief, selbst nicht mehr los.

Verweilen wir noch kurz beim Klima, das bis zur Corona Krise als Dauerschleife die Schlagzeilen beherrschte. Der Vergleich zieht, weil auch hier eine ähnlich dümmliche Dünnsuppe verbaler Art angekocht wird. Meteorologen und Umweltaktivisten mahnten bereits an, das es ´unbedingt einige Monate komplett durchregnen müsse´, um den Dürren (!) des Sommers nachträglich beikommen zu können. Dieselben Deppen beklagen nun das Desaster periodisch auftretender Überschwemmungen, aber wen kratzt das schon: hier hat das eine mit dem andern gar nichts mehr zu tun. Zyklische Zusammenhänge, die man nur in ihren wechselseitigen, oft weite Zeitspannen umfassenden Bezügen sinnvoll einordnen und bewerten kann, vertragen sich nicht mit den hysterischen Alarmismen unserer Tage, deren Schlagwortesalat auf jeglichen Bezug verzichtet, der nicht ins Vater Unser eigener Gebetsmühlen passt.

Die freilich mürbe machen. Wie längere Lockdowns und kurze, aber drastische Quarantänen langfristig auf jeden Einzelnen von uns wirken, lässt sich schon jetzt am ´Knastkoller´ festmachen, der als Phänomen außer Frage steht und den Probanden am Ende aggressiv macht. Trotzdem, heißt es im Mainstream, gingen die Menschen noch immer (!) sehr gelassen und souverän mit den Maßnahmen um, die als notwendig angesehen werden. Wie muss derlei Durchhaltepropaganda eigentlich auf labile Menschen wirken, deren private Verhältnisse schon vor der hausgemachten Krise problematisch gewesen sind? Sie fühlen sich umso minderwertiger, rechnet man ihnen derlei fragwürdige Mehrheiten vor, denen es angeblich noch immer gut geht. Sie wollen dann entweder auch zu denen gehören, oder sie fangen an, diese Menschen und ihre gestelzte Coolness zu hassen.

Es ist im Zusammenhang mit Corona immer von Maßnahmen und Beschränkungen die Rede, aber die sind längst zur flächendeckenden Totalkontrolle ´mutiert. Besagter Lockdown, den sich alle Welt von den Chinesen abschaute, taucht in unserem Grundgesetz nirgends auf, auch im Infektionsschutzgesetz fahnden sie vergeblich nach dieser Repressalie. Nicht einmal die seinerzeit berüchtigten und bislang unter Verschluss gehaltenen Notstandsgesetze gingen, abzüglich zeitlich begrenzter Ausgangssperren, je so weit, wie jetzt ganz selbstverständlich gegangen wird. In der ´freien Welt´ wird also exzessiv verordnet und verlängert, was laut Verfassung verboten ist. Ich halte auch die Maskenpflicht in ihrer jetzigen Form für wenigstens ordnungswidrig, da sie auf kurz oder lang krank macht und wenig bis gar nicht schützt. Doch haben sich mittlerweile längst alle dran gewöhnt. Lady Gaga protzte bei irgendeiner Musikpreisverleihung mit den tollsten, schrägsten Varianten, die konnten sogar leuchten, vielleicht können sie bald auch furzen oder rülpsen, scheissen oder schniefen. Maske tragen ist also cool.

Die Kontaktbeschränkungen bis hin zur Quarantäne: sind es nicht wirklich. Also wird das Vegetieren auf dem Wohnzimmersofa passend ´stilisiert´. Stubenhocken für den Corona Frieden. Jeden Lehrer muss mit Sorge erfüllen, das seine ´Klientel´ solcherart von Tag zu Tag mehr ´abkackt´. Ich bin in ständigem Kontakt mit meinen SchülerInnen und kann Ihnen versichern: es hängt ihnen längst zum Halse raus. Die Biorhythmen der meisten spielen verrückt. Nachts wird vor´m  Bildschirm gezockt, nebenbei kommen die ´Hausaufgaben´ dran, tagsüber darf bis in den Nachmittag hinein gepennt werden, dann wird es draußen langsam wieder dunkel. Zu den diversen, Stundeplankonformen Videokonferenzen, die nach meiner Ansicht unzulässig sind, weil sie in die Privatsphären der Kinder und Jugendlichen eingreifen, erscheinen viele entweder im Bett oder gar nicht mehr. Wenn es denn eines Beweises bedurft hätte: digitales Lernen ätzt und nervt am Ende jeden, der sich das antut. Es fehlt eben der lebendige Austausch, das soziale Miteinander im Analogen. Tippen und wischen bringt nichts, die Ergebnisse der Hirnforschung sind eindeutig, aber das wollte keiner so genau hören als es darum ging, Schulen dementsprechend auszustatten. Das flächendeckende ´Umrüsten´ auf digitale ´Umgangsformen´ ist ein Irrweg, ab sofort aber kein Thema mehr, es muss schließlich weiter gehen, auch wenn man dabei auf der Stelle tritt. Den Digitalkonzernen wird´s gefallen. Wer denkt denn beim täglichen Surfen im Netz noch daran, dass er pausenlos beobachtet und verfolgt wird? Auch der unsinnige PCR Test liefert ja mittels Abstrich Gendaten, die sofort in private Hand wandern, also: in die Fänge der Großkonzerne, denen jeder Zugriff automatisch weitere Profite verschafft. Sie hüten dein Erbgut, um damit Kasse zu machen: und kennen dich besser als du selbst. Die Parole auch hier: Suchet, so werdet ihr finden.

Das gilt ferner für besagte Mutationen, mit denen man neuerdings alle Welt in zusätzliche Panik versetzt. Da nimmt es kaum Wunder, wenn die Mehrzahl der solcherart in Dauerstress versetzten Menschen den anstehenden, wiewohl stockenden Impftermin als Erlösung empfinden. Wann wird man uns eine allgemeine Impfpflicht als Endlösung der Coronafrage zumuten? Auch das verstieße gegen die Verfassung, aber da nehmen es die Damen und Herren Entscheider ja längst nicht mehr genau. Insofern darf sich auch keiner von denen über fiese Vergleiche aufregen; etwa, wenn ich den Immunitätsausweis passend als eine Art ´Ariernachweis´ werte. Er grenzt ganz einfach die gesunden VolksgenossInnen von den störrisch gebliebenen Volksschädlingen ab. An den Rampen der Pharmakonzerne stehen die Covid-Junkies ohnehin Schlange, um sich den befreienden Schuss setzen zu lassen, und sie haben auch nichts dagegen, mehrmals pro Woche ihren Speichel herzugeben. Die bis gestern recht eigentlich zuständigen Instanzen, allen voran unsere Haus, – und Fachärzte, verlieren weniger an Bedeutung, mehr an Profil; während die eigentlich gar nicht vorgesehenen schlagartig daran gewinnen. Riesige Messehallen ersetzen, zwecks Massenimpfe, ortsansässige Arztpraxen, und statt der bis dato üblichen individuellen Beratungen finden dort nur noch kurze Belehrungen statt, wie bei einer Musterung zwecks Wehrkraftfeststellung. Pfizer und Konsorten sacken derweil Risikolos Milliardengewinne ein, dank staatlich garantierter Abnahmeverträge. Die pharmazeutisch versiegelten ´Ramschpakete´ werden den Coronawinter überdauern und auch im Sommer, wenn der Nadelpieks (vielleicht?) mit einer Erlaubnis zu reisen gekoppelt wird, Abnehmer zuhauf finden. Was dann noch übrig bleibt oder verdächtig geblieben ist, wird dezent entsorgt, wie damals bei der Schweinegrippe, als eine im Ganzen kritische, vorsichtige Bevölkerung noch nicht so blindlings mitspielte. Wer fragt noch nach den Kindern in Schweden, denen der Giftcocktail nicht bekam, und die seither und bis ans Ende ihrer Tage an Narkolepsie leiden?

Nach wie vor gilt: nur Covid19 schadet. Was hingegen an Maßnahmen geparkt wurde und wird, hilft im Kampf; eben: weil ein echter Schädling wütet. Und nicht der einzige, wohlgemerkt! Körpereigene Viren gelten fortan per se als Feinde. Das ist ganz und gar gewollt.  Die Verschwörung besagt in diesem Falle: Kranke garantieren den Konzernen dauerhafte Einnahmen, Gesunde eher nicht. Ein gestärktes Immunsystem erübrigte das Meiste an Pillen und Säften, deren sämtliche ohne kleinere oder größere Nebenwirkungen nicht wirken können. Die meisten gelten als gut verträglich. Mögliche Langzeitfolgen werden locker auf andere ´Umstände´ abgewälzt werden. In Verbindung mit Pfizer verreckt? Lesen Sie sich ihre Impfeinladungen bitte genau durch.

Auch die ´Expertisen´ von der WHO oder dem RKI sind einer Logik unterworfen, die noch die faulsten Brüche sauber rundet. Was nicht ins Bild passt, das wird tunlichst unterschlagen. So liefert etwa das Robert Koch Institut schlagkräftige Zahlen, die ein Pandemiegeschehen recht eigentlich ins Reich der Legende verweisen, aber nur die passenden werden, passend zum nächsten ´Krisengipfel´, auch wirklich publiziert und dementsprechend breitgetreten. Evidenzbasierte Erkenntnisse verschweigt man besser. Sie liegen vor, aber sie brächten, bauschte man sie auf, ein Kartenhaus zu Fall, das bislang nur den Zockern im Hintergrund in die Hände gespielt hat. Und die bestimmen, was von öffentlichem Interesse sein soll – oder nicht. Wussten sie zum Beispiel dass Bill Gates, ohne den die WHO heute nicht mehr definiert werden kann, ein notorischer Pandemie-Neurotiker ist? Er hält Pandemien für die größte überhaupt mögliche ´Menschheitsgefahr´ und pocht darauf, dass die gesamte Weltbevölkerung gegen Corona geimpft werden muss. Ob das mit der Profession zusammenhängt, die er sich seinerzeit so clever an den Nagel riss, indem er anderen dreist deren Ideen klaute? Computerviren legen weltweit ganze Systeme lahm. Warum soll das nicht auch in der analogen Welt gelten. Die permanente Durchseuchung des Planeten, nicht seine Gesundung, garantiert dauerhafte Profitneurosen. An ihren Updates sollt ihr sie erkennen. Und an ihren cleveren Geschäftsverbindungen. Seit einem Jahr sorgen dauernde Finanzzuschüsse für verlässliche Absatzmärkte. Was für ein Verschwörungsidiotismus, nicht wahr?

Der real existierende Pharmazismus unserer Tage zeigt sich auf Anhieb am deutlichsten in punkto Milliardenfach getätigter, weltweit kein Ende findender Dauerabstriche. Hier wird derzeit wohl nicht der größte, wohl aber am schnellsten und umfassendsten Reibach gemacht. Die auf Grundlage des PCR-Testes recht unerhebliche Ermittlung kläglicher Gentrümmer führt, wie wir sahen, in die Irre, wie denn besagtes Wuhanvirus der Nadel im Heuhaufen gleicht. Mit Covid19 wurde, wie sich längst herausgestellt hat, aus der Mücke ein Elefant gemacht, der jetzt liebgewonnene Ordnungsstrukturen über den Haufen trampelt – um neue Wege zu ebnen. Das geht nur, indem man die Dinge einseitig oder falsch darstellt, etwa mit besagten Tests, um so eine Situation herbei reden zu können, die das Paniktheater bei Laune hält. Covid19 wird seit gut einem Jahr der Krieg erklärt, in Wahrheit ist es die Allzweckwaffe der Profiteure, um globale Geländegewinne unerhörten Ausmaßes zu erzielen. Was der Generalsstab auskungelt, wird dann von ehrgeizigen Truppenkommandeuren exekutiert. Im entsprechenden Verordnungswahn kommen die  charakterlichen Defizite derer, die ihn vollstrecken, deutlich zum Vorschein. Typen wie Söder oder Laschet werden dabei von der guten alten Glotze bestens bedient. Wo bleibt da eigentlich noch der Bildungsauftrag, den das öffentlich-rechtliche Fernsehen ausdrücklich unter der Rubrik Meinungsvielfalt in seiner Satzung führt? Man hat aber derzeit nur eine einzige Meinung zu haben, und die wird endlos variiert – gnadenlos wiedergekäut. Anbei: das ginge so auch andersherum. Der Effekt wäre derselbe. Würde täglich vor allen möglichen Impfrisiken gewarnt, auch solchen, die es gar nicht gäbe: das Volk fräße es. Und dächte entsprechend. Frage: ist das noch ein freies, vor allem: würdevolles Denken?

Das haben sich die Leute gründlich abgewöhnen lassen. Kritischer Journalismus machte und macht sich längst gemein mit denen, auf deren Finger er recht eigentlich zu schauen oder zu klopfen hätte. Zwischen Faktencheck und Verschwörungstheorie kursieren die ewigselben Floskeln. So ähnelt die begleitende Durchhaltepropaganda, der ganze pseudopädagogische Belehrungsterror, verdächtig den Verlautbarungen, die in der DDR am Ende nur noch Frust und Anämie zeitigten. Da wurden auch täglich neue Zahlen und Kurven geliefert, entlang gewisser Deutungsmuster, die keiner mehr hören konnte. Da war von immer neue Wachstumskurven die Rede, etwa in der genossenschaftlichen Produktion, die doch längst am Boden lag; es wurde vor dem Klassenfeind gewarnt (heute: Querdenker und andere) und vom Sieg des Sozialismus schwadroniert (O-Ton Spahn: wir werden siegen im Kampf gegen das Virus). Da wurde nahezu alles, was die Staatsmacht ausgebrütet oder ´ausgeschissen´ hatte glaubhaft begründet, da durften vor allem gar keine falschen, nur lauter richtige Fragen gestellt werden. Und zwar von den richtigen Leuten. Denn: die ´da oben´ meinen es nur gut mit uns. Das glaubte sogar weiland Erich Mielke, als er den Abgeordneten der Volkskammer versicherte, er liebe alle Menschen. Die verantwortlichen PolitikerInnen verkaufen uns denn auch den massenhaft verordneten Freiheitsentzug als Fürsorge: staatlich garantiert. Im Stile des Politbüros, deren Mitglieder die über alle Zweifel erhabenen Beschlüsse ähnlich monoton herunter nuschelten, seiert Frau Merkel den Sermon pseudowissenschaftlicher Erkenntnisse, die ihr von den handverlesenen ´Experten´ immer wieder eingeflüstert werden, gewohnt sauertöpfisch dreinblickend herunter. Ohne Maske, leider. Übrigens, nebenbei: wer wagt heute noch, in voller Absicht, die Maske zu verweigern? Wer wäre so kühn? In der Tat: es machen alle mit.

Wie sehr diese Masken helfen, zeigt sich an ständig neuen Inzidenz-Alarmismen. Also werden weitere Restriktionen ausgetüftelt. Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis! Mit lauterer Mine, die den staatstragenden Ernst wie ein Versprechen spiegelt, wird dann verkündet, was verkehrter gar nicht sein kann. Und weil prinzipiell alles stimmt, was von der Politfürsorge angeordnet wird, kann es auch keine reinen Totalausfälle geben. Ende Januar beispielsweise sah die Bundesregierung allen Ernstes einen Aufschwung voraus, und meinte damit das Hätschelkind Exportwirtschaft (längst wiederlegt); nicht gemeint gewesen waren Einzelhandel oder Gastronomie, wie denn eine solche Aussage blanker Hohn ist in den Augen derer, die von der ´Krise´ beinhart in die Knie gezwungen wurden und werden. Eben: wie in der Zone. Den Erfolgsmeldungen aus der Ostberliner Zentrale entsprachen zuletzt beinahe deckungsgleich endlose Schlangen von Menschen, die vor halbleeren Geschäften anstanden. Dazu wird es bei uns wohl nicht mehr kommen. Die Läden in der Innenstadt haben dicht gemacht, gedrängelt wird nur noch bei Amazon oder Ebay, in der digitalen Dauerschleife. Und vor den Impfzentren, demnächst. In diesem Zusammenhang sind lediglich zwei Fragen erlaubt, erwünscht oder übrig geblieben: wie überzeugen wir die Zweifler (bevor sie irgendwie dazu gezwungen werden können) und wie kriegen wir es hin, wirklich alle, bis auf den letzten Rest, durch, – bzw. abzuspritzen? Den Herstellern werden seit Ende letzten Jahres auf sämtlichen Fernsehkanälen, rund um die Uhr, kostenfreie Dauerwerbeschleifen zugebilligt. So viel Big Pharma war noch nie.

Die einseitige Fixierung auf vermeintlich pandemische Ausnahmesituationen rückte, wie schon das Beispiel Tönnies verdeutlichte, einen ganzen Rattenschwanz hinlänglich bekannter Problemfelder des öffentlichen, privaten und geschäftlichen Lebens in den Fokus unserer Wahrnehmung zurück. So vor allem die Krankenfürsorge, wo nicht an Apparaten, dafür umso sträflicher an Personal und Hygiene gespart worden ist; immer deutlicher auf Kosten derer, die in den Kliniken und Pflegeheimen vegetieren, bevor ihnen im Zuge erster Versorgungsengpässe die Luft ausgeht. Aber am Ende war es dann doch wieder das Killervirus, mehr oder weniger im Alleingang, wie denn im Falle Bergamo falsche Behandlungsmethoden oder willkürliche Intensivbettenbelegungen das vereinbarte bzw. vereinfachte Bild nicht trüben durften, gipfelnd im Quarantänebedingten Stapellager noch nicht abgeholter Holzsärge. Derlei Hausgemachte Miseren muss man immer differenziert bewerten, aber das bereitet zu viel Umstände, kostet nur unnötig Zeit, die heute keiner mehr hat. Und trübte den erwünschten Blick.  Das sich auch Covid19, wie jedes Virus, unter zahllosen weiteren Virenablegern zu behaupten hat und gleich diesen auf Koexistenz mit verwandten Erregern setzt, nicht aber auf die gezielt tödliche Vernichtung seines Wirtes, zeigt sich doch schon daran, dass die schweren Krankheitsverläufe hauptsächlich moribunde Menschen trifft, die unter besagten Bedingungen (s.o) einer recht willkürlichen und einseitigen Versorgung oder Behandlung ausgesetzt sind.

Viren sind nicht das Problem, beteuert Wolfgang Wodarg auf seiner Website. Die Aussage wirkt ungemein ketzerisch und verfehlt. Sie stimmt aber selbst in Einzelheiten, nehmen wir den begleitenden Zusammenhang ernst. Typhus oder Cholera prosperieren, wie wir sahen, nur dann hemmungslos, wenn sie auf Organismen treffen, die ohnehin geschwächt sind. Auf  gewisse Art und Weise gilt dies zunehmend auch für moderne Menschen, die ihre Stressorgien und Optimierungshypertrophien in der dauernden Komfortzone austoben. Der Ethologe Konrad Lorenz sprach in diesem Zusammenhang verächtlich von der ´Verhausschweinung des Menschen´. Im Kern hatte er natürlich Recht. Es mangelt uns allen an Reibung mit einer Außenwelt, deren Reize zunehmend auf ganz unterschiedliche Art und Weise verändert und gefiltert, gemieden oder hintertrieben werden. Stichwort Superhygiene. Sie erschwert, allemal in ihrer jetzigen Variante, den Austausch mit Viren, deren Nähe der menschliche Körper aber unbedingt bedarf, um analoge Updates zu vollziehen.  Auf lange Sicht werden die verlässlichen Kreuzimmunitäten durch pharmazeutische XXL-Versorgung ausgebremst oder ganz verhindert. Wo aber der lebendige Austausch mit einer lebendigen Umwelt schrumpft, die stammesgeschichtlich jeden Organismus konstituiert, verkümmert auch das Lebendige selbst. Wollen wir das? Ein Mensch, der wie die schönheitsoptimierten Gruselmonster unserer Tage von Infektionen und Allergien geplagt und gestreckt wird, der wird auch seines Lebens nicht mehr froh. Das, was sie mit uns vorhaben, geht aber genau in dieser Richtung. Maskengebot und Kontaktverbot, regelmäßiges Impfen und dauerndes Testen schlaucht und schasst Körper, Geist und Seele. Wir unterwerfen den menschlichen Körper einem Optimierungswahn, der seiner stammesgeschichtlichen Entstehung diametral zuwiderläuft. Dabei könnte alles so einfach sein. Vorsorge, Fürsorge – Behandlung: in dieser Reihenfolge bleibt, bei angemessener Lebensweise, den meisten Menschen ihre Gesundheit verlässlich bis ins hohe Alter erhalten. Aber so einfach kann und darf es fortan nicht mehr zugehen…

(der dritte und letzte Teil folgt in Kürze)

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Studium der Sport-, Sozial-, und Erziehungswissenschaften an derUniversität Bielefeld. Seit 2006 Lehrer an der Gesamtschule Stieghorst,Sekundarstufe 1. Ehemals aktives SPD - Mitglied, nach Austritt keine weiteren Partei, - oder Vereinstätigkeiten.