Corona Control – Teil 3 Einsichten, Aussichten – Hintergründe

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„Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen;

und was er auch redet, er lügt.“

Nietzsche

„Das Volk will geleitet, d.i. (in der Sprache der Demagogen)

es will betrogen sein.“

Kant

„Was für ein Glück für die Regierenden,

dass die Menschen nicht denken.“

Hitler

„Immer und immer wieder bitte ich: weniger Zahlen, dafür gescheitere.“

Lenin

„Die Verleumdung ist schnell und die Wahrheit langsam.“

Voltaire

Teil 3

Die Gretchenfrage unserer Tage lautet: wieso klappte jetzt, was in etlichen Anläufen ehedem noch scheiterte? Warum die Pandemiewelle dieses Mal, nach zahlreichen erfolglos gestarteten, Interessegeleiteten Kampagnen (SARS, Vogelgrippe, Schweinegrippe) so Tsunamie-mäßig den ganzen Erdball erfassen konnte: darauf kann noch immer niemand eine erschöpfende Antwort geben. Seinerzeit bot sich ein ähnliches, zum Teil grotesk gleichartiges Bild. Die ´Profiteure der Angst´ schoben ihr Projekt an, indem sie die ´richtigen´ Leute in passenden Gremien platzierten, multinationale Organisationen wie die WHO beharrlich unterwanderten, kurzum: Mittel und Wege fanden, eine Hype zu entfachen, die dieser Tage längst zum Selbstläufer mutiert ist. Damals freilich stieß die Lobby noch auf Gegenwind, den sie heute ihrerseits wie einen Orkan blasen lässt, um die verbliebenen ´kalten Fürze´ der kläglich kleinlauten Gegenseite im miefdunstigen Keim zu ersticken. Der Rest der Welt beugt sich diesem ´Dauer-Twister´.

Wieder einmal: Verschwörungstheorie? Das sich Spitzen der CDU schon im Mai 2019 mit den üblichen Verdächtigen trafen, sollte immerhin als tatkräftiges Indiz gewertet werden. Mehr als dubios auch, dass die großen Impfstoffprojekte schon im darauf folgenden Januar starteten, also noch vor jeder Aufregung. Und das, wie schon erwähnt, der Niedergang des Einzelhandels den großen Internetanbietern zusätzliche Rekordgewinne beschert, kann auch nicht als reiner Zufall gewertet werden. Diese Branchenriesen profitieren so überdeutlich von den Maßnahmen, dass einem schwindelig wird.

Die Massenkompatible Konsolidierung pandemischer Horrorszenarien, deren Phantasma das unentbehrliche Hintergrundrauschen dieser ´Krise´ bildet, darf als geglückt gelten. Um es zu wiederholen: den ´Kick´ besorgte man sich seinerzeit im Netz. Ich erinnere mich an grotesk Rundumversiegelte, Raumfahrerähnliche Gestalten, ´bewaffnet´ mit protzkackigen Desinfektionskanonen, und anfangs glaubten nicht wenige, das ein künstlich gezüchtetes Virus wüte, dem man nur mit aller Gewalt beikäme. Es waren Blogger und Influencer, die hier die Paniktrommel rührten. ´Testsieger´ Christian Drosten hingegen vertrat noch bis etwa Mitte März wesentlich dieselben Thesen wie der seither verfemte Wolfgang Wodarg. Der wiederum in einer früheren Verlautbarung, anlässlich MERS, freimütig bekannte, das SARS-Viren als äußerst gefährlich einzustufen seien. Frau Merkel wiederum, die sich mit Beginn der Pandemie-Hysterie einmal mehr wegduckte, bevor sie wieder so richtig Mutti mäßig mitmachte, fühlte wohl tiefinnerst, das jetzt auf einmal die Chance da war, einen starken Staat zu ´machen´: einer allenthalben, der mittlerweile mehr Ähnlichkeit hat mit dem, in dessen ´Obhut´ sie selbst sozialisiert wurde, als mit jenem, der als freiheitlich demokratisch bezeichnet wird, obwohl er es de Facto nicht mehr ist. Reibungslos und gründlich ging es dann in Richtung Corona-Total. Offenbar mischte sich anfangs noch Spontanes mit von langer Hand geplantem. Kleine Ursache – Unerhörte Wirkung. Das passt zum ´Übeltäter´ selbst: eine annähernd endlos kleine Mini-Protolebensform beherrscht 7 Milliarden Menschen rund um die Uhr.

Uns allen, die wir an die Verlässlichkeit liebgewonnener Lebensweisen glaubten, dämmert täglich mehr, dass tatsächlich nichts mehr sicher oder endgültig ist. Die entsprechende Science Fiction ähnelt den Scheinwelten schräger Blockbuster. Und unser Verhaltensrepertoire gleicht fast den vielzitierten Pawlowschen Reflexen, peinlicherweise. Der moderne Individualismus erstickt im Massenkompatiblen Einerlei und lässt sich beinahe täglich vorführen. Ein wenig erinnert das an Orwells Rundfunkbeitrag zur bevorstehenden Invasion vom Mars: sie fand nur in den Köpfen statt. Und um die eingangs zitierten ´Hexen´ noch einmal zu bemühen: da wurden umständliche Beweisaufnahmen getätigt und ganze Lehrbücher zum ´Thema´ verfasst; der Buchdruck machte es gerade möglich. Es gab allerlei dubiose ´Schutzmaßnahmen´ und passende Gebete, Verhöre und Verhandlungen, Folter und Vollzug. Nur eines gab es eben nie: Hexen.

Es gab und gibt: das Geschäft mit der Angst. Vor Covid19 haben wir uns alle zu fürchten. Und damit immer zwangsläufiger vor dem ´Gesetz´. Im Portal ´Reisereporter´ las ich vor geraumer Zeit die Schlagzeile:“ Rodeln, Ausflüge, Wandern: Was ist aktuell erlaubt?“ Der anschließende ´Faktencheck´ ging dann in ermüdender Folge immer wieder auf die Frage ein: Darf ich oder darf ich nicht? Wer das noch für normal hält, hat nicht wirklich begriffen, dass er von denen, die wöchentlich mit neuen Verordnungen um sich schlagen, zum Statisten degradiert wird. Der darum doch nicht aufhört, Mensch zu sein. Unter dem Druck dauernder Selbstbescheidung und quälender Isolation dampft der Kessel, merkt man den Betroffenen immer deutlicher ihren Frust an; trotz Maske, die den begleitenden Unwillen verlässlich verbirgt. Eine so unnatürliche Lebensweise wie die uns allen aufgezwungene ist für alle, die noch nicht ganz aufgehört haben, Wesen aus Fleisch und Blut zu sein, unerträglich. Manche springen bereits aus ihren Fenstern, andere beobachten argwöhnisch die ihrer Nachbarn. „Ist es okay,“ fragte lässig die Berliner Zeitung im Oktober letzten Jahres,“ die Polizei zu rufen, wenn der Nachbar feiert?“ Nicht einzig an ihren Taten, auch an ihren Fragen sollt ihr sie erkennen. Ungesunde Verhaltensweisen wie spitzeln und petzen vertragen sich nur allzu gut mit ungesunder, ´alternativloser´ Lebensführung. Sie ähnelt verdächtig jener, die hierzulande schon einmal aus Untergebenen Komplizen, aus Bürgern Handlanger des Unrechts machte. Verordnungen, die für verbindlich erklärt werden, entbinden den Einzelnen aber nicht von seiner Pflicht, dieselben dennoch gründlich zu hinterfragen, um ihnen, zur Not, widerstehen zu können.

Ein simples Beispiel mag, zwecks Verdeutlichung, genügen. Seit Sommer letzten Jahres nötigen wir unserem Nachwuchs die elende Maske auf, an Ganztagsschulen nonstop: von morgens bis spätnachmittags. Einmal abgesehen von den psychischen Langzeitfolgen, die das zwangsweise zeitigen wird, zeichnen sich schon jetzt Symptome ab, die ziemlich genau den Expertisen derer entsprechen, die als Hersteller gezwungen sind darauf hinzuweisen, dass der dauerhafte Gebrauch gesundheitsschädigend ist. Frage: wer von den Älteren weiß das, wen kratzt es, wer denkt drüber nach? Sollte es einmal zu einer gründlichen, und das kann nur heißen: strafrechtlich relevanten Aufarbeitung dieser und ähnlicher Zusammenhänge kommen, werden die Eltern behaupten, das ihnen nichts anderes übrige geblieben sei, als ´mitzumachen´ – so und nicht anders war es schließlich ´von oben´ verordnet worden. Ganz ähnlich hat sich seinerzeit die Volksgemeinschaft aus allem herausgeredet, wiewohl man ihren Angehörigen immerhin anrechnen muss, unter ungleich unerbittlicherem Diktat gehandelt zu haben.

So frappierend eingleisig und eintönig das Leben in Corona Zeiten geworden ist, abzüglich einer immer komplizierteren, zunehmend im Trüben fischenden Daseinsvorsorge, so seltsam diffus gestaltet sich, perspektivisch betrachtet, das Phänomen an und für sich. In Wirklichkeit überschneiden sich hier mehrere Ereignisketten, greifen nackte Interessen und selektive Sachzwänge in verworrener Folge ineinander und bedingen sich am Ende gegenseitig: indem sie einander hochschaukeln oder in die Breite streuen, während jeder einzelne dabei in die Enge gerät.

Wir haben in einem Jahr Corona vor allem verlernt, kritisch nachzuhaken. Schlicht: Fragen zu stellen. Jenseits der erlaubten oder erwünschten. Solche, die den begleitenden Background abtasten oder beleuchten, um naheliegenden oder zu vermutenden Absichten und Motiven auf die Spur zu kommen. Eine dieser Fragen muss folglich immer wieder von neuen aktualisiert werden, wir kommen nicht an ihr vorbei: Welche Interessen stehen, unabhängig voneinander oder in Abstimmung zueinander, hinter den Sachzwängen, die so kolossal weltumspannend walten und wirken? Fest steht: die totale Mobilmachung läuft seit einem Jahr annähernd reibungslos. Das kommt nicht von ungefähr. Dazu passt, das es auf kurz oder lang viele Verlierer und nur ganz wenige Gewinner in diesem Spiel ohne Grenzen geben wird. Der systemreinigende, Profitorientierte Umbau, als Wechsel von einer Grundordnung in eine andere hat bereits schwer messbare Schneisen der Verwüstung gezogen. Ernstzunehmender Widerstand fand eigentlich nur kurz, im Sommer letzten Jahres statt. Er ist seither auf übelste Art und Weise diskreditiert und verunglimpft worden.

Ein chronischer Alarmismus, der keine Auswege mehr zulässt, zeitigt in öder Folge lauter Einbahnstraßen, die zu Sackgassen werden. Es geht jetzt wirklich mit Volldampf nur noch in eine einzige Richtung. Und sorry: der entsprechende ´Einheits-Sprech´ erinnert zu genau an staatlich verordnete Rassereinheit und Volkshygiene. Um es zu wiederholen: Gesundheit wird, im nämlichen Zusammenhang, der pharmazeutischen Dauerfürsorge überantwortet, die umso profitabler ist, je notorischer der Patient krank bleibt. Viren sollen ausgerottet werden, obschon sie für den menschlichen Körper unverzichtbar bleiben, doch wurde dieser längst zum Kriegsschauplatz erklärt, mit feindlich besetzten Gebieten (von Viren und Bakterien), und entmilitarisierte Zonen ( ´sauber´ geimpft oder mit Tabletten ´gereinigt´). So aber funktioniert unser Körper gar nicht – so funktioniert das Leben nicht. So sollen wir fortan funktionieren. Der Corona-Wahn spiegelt brennscharf die Hilflosigkeiten einer leichtfertig-spaßorientierten Gesellschaft, die üblicherweise zwischen Stress und Leistungsdruck hin und her hetzt: natürlicher bzw. analoger Erfahrungen zunehmend entfremdet, werden auch keine echten, tiefen Erfahrungen mehr gemacht, weil diese Menschen pausenlos an der Oberfläche oszillieren, die den schönen Schein garantiert.

Bedient die Glorifizierung der Angst vielleicht ein inneres Bedürfnis, das in den artifiziellen Scheinwelten unserer Tage nicht mehr zur Geltung, kaum noch zu seinem Recht kommt? Ist Covid19 der Tropfen auf dem heißen Stein? Haben wir es mit einem kollektiven, globalen Nervenfieber zu tun? Die Isolation häuslichen Arrestes, abzüglich minimaler zwischenmenschlicher Außenkontakte, garantiert eben, das alle verlässlich im eigenen Saft schmoren: wer sich nicht mit andern austauschen kann, bleibt den raffinierten Überredungskünsten feinfühlender oder hartnäckiger, schmissiger oder schmeichelnder Propaganda umso höriger. 

Wie fabelhaft das Abrichtungsmanöver zieht: zeigt überdeutlich besagter Impfterror. Die haarsträubend überhasteten Zulassungen erster Präparate, deren etliche noch vor zehn Jahre gar nicht als Impfstoffe deklariert oder freigegeben worden wären, bekommen jetzt im Handstreich ihre protowissenschaftliche Absolution erteilt, von gekauften Faktencheckern zusätzlich ´devotionalisiert´. Eine behutsame, fachlich beratende Begleitung, bei derlei über´s Knie gebrochenen Erzeugnissen eigentlich das Mindeste: findet nicht statt. Soll auch gar nicht. Stattdessen drücken dann im Sommer, wenn die Massenorgie infolge Urlaubsplanung so richtig losgeht, Ein Euro Jobber den Schlange stehenden Probanden die heisse Nadel wie am Fließband ins willige Fleisch. Der begründende Begleitkanon ist schon jetzt so absurd und widersprüchlich, und entlarvend andererseits, dass es richtig weh tut. Impfen durch den Sommer, gegen eine Grippevariante! Und keiner von den ´Machern´, der das auch nur merk, – oder fragwürdig finden möchte.

Nirgends wird die Mittäterschaft der Mainstream Medien so deutlich wie auf diesem Feld sorgsam abgestimmter Massensuggestion, die keine Skrupel kennt. Wir haben es hier nicht mit Indizien zu tun: es sind echte Beweise, die belegen, dass die Journaille zur Kanaille geworden ist. Auf der Homepage des ZDF findet sich etwa am 13.02 ein Bericht, der auf die nicht länger zu verheimlichenden oder verbergenden Nebenwirkungen der Vakzine Moderna und Biontech eingeht – im Sinne einer Jubelarie. Dort wird gleich zu Beginn, in Fett-Schrift, der Frage nachgegangen, was es mit den als häufig eingestuften, nach der zweiten Impfe noch einmal gehörig anziehenden Nebenwirkungen auf sich habe. Frage, wortwörtlich:“ Was sind die Gründe? Und warum ist das ein gutes Zeichen?“ Tatsächlich wird dann auch kurz auf diese Symptome guten Zeichens, wie Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit und Kopfschmerzen eingegangen, doch dienen derlei Körpereigene Reaktionsweisen, als Lappalien, nur der Rechtfertigung bzw. Konsekration. Diese ´Nebenwirkungen´ zeigen nämlich, folgen wir den Ausführungen eines Mitarbeiters des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung,“ dass die Impfung funktioniert.“ Darauf kommt es also an: dass die Giftkeule Wirkung zeigt – und der Leib sich dem zu fügen habe. Wen kratzt da noch, dass derlei ´Okay-Reaktion´ des Körpers die üblichen Verläufe milder Symptome einer Covid19 Infektion locker übertreffen? Oder, dass alte Menschen auch nach zweimaliger Injektion positiv getestet werden und ab und zu auch dran verrecken. Solches spricht sich immer verräterischer herum, aber wenn das Immunsystem des gebrechlichen Probanden, vom rettenden Giftcocktail aufgescheucht, nicht sachdienlich kooperiert, dann mag er eben abdanken, dann hat er diesen Test halt nicht bestanden. Besagter Bericht kreist denn auch um die Behauptung, das im Kampf um Covid19 ab sofort recht und billig sein soll und muss, was kluge und erfahrene Leute schon vorher gewusst haben: die Impfmarathons fordern Kollateralschäden, deren langfristige noch keiner kennen kann, während den kurzfristigen die fachliche Ölung verpasst wird: unser Patient hat Fieber, es klappt!

Der Körper wird so zum Versuchslabor, zum Objekt pharmazeutischer Begierden und Wahnvorstellungen: und dies auf unabsehbar lange Zeit. Merken die Hofschranzen der öffentlich-rechtlichen Propagandaabteilungen denn gar nicht, dass sie sich mit der ermüdend gleichlautenden Aufforderung, die Leute mögen sich doch bitte alle ganz schnell impfen lassen, gemein machen mit skrupellosen, Profitvergessenen Geschäftemachern? Das auch sie Verantwortung tragen, weil sie ihren eigentlichen Auftrag, den der Aufklärung, völlig verraten haben? Eigentlich müsste spätestens jetzt ein Aufschrei erfolgen, stattdessen wird das Desaster treuhündisch abgenickt und hektisch weiter angeschoben. Die Politik geht in Vorleiste.“ Wir wollen halt impfen was das Zeug hält,“ so NRW Gesundheitsminister Karl Josef Laumann. Passende Artikel, die in solche und ähnliche Hörner tuten, sind vom Kunden nachfinanzierte Werbeschleifen, die der Impfstoffindustrie horrende Kosten ersparen.

Und der Herrn Spahn wirbt kräftig mit. Als Trojaner der Pharmalobby früh im Parlament platziert, parliert er im erwünschten Sinne. Nachdem man von ihm Monatelang fast gar nichts mehr gehört oder gesehen hatte, erlangte er pünktlich zum Start der ersten Impfstoffzulassungen eine mediale Omnipräsenz, die sich vor allem darin gefiel, dezent Druck auszuüben, so nach dem Motto: Impfen macht frei – ist alles halb so wild. Freilich missriet das schon im Ansatz aufgrund mangelnder Bereitstellung beworbener oder angekündigter Präparate. Das wurde auch sofort kritisiert – nicht hingegen die aberwitzig kurzen Herstellungszeiten und Genbasierten Langzeitrisiken etlicher Kandidaten (Keimbahnen!), was trotz gekaufter Expertisen nicht länger als Verschwörung abgetan werden kann. Es grenzt an Nötigung, dass die entsprechende Bevormundung einmal mehr alle zu Leugnern erklärt, die hier nicht so bequem mitmachen wollen wie erwünscht und denen deswegen im Falle eigener Erkrankung das Intensivbett streitig gemacht werden soll. Freilich: sparen sich diese Probanden zweiter Klasse dann auch gefährliche Krankenhauskeime, die im Laufe von Jahrzehnten mit dazu beitrugen, dass Kliniken mittlerweile zu den gefährlichsten Orten der Welt zählen. Etliche Einrichtungen sind ja, auch und gerade im vergangenen Jahr, aus wirtschaftlichen Gründen dicht gemacht worden; wohlgemerkt. Das beißt sich mit dem dauernden Gerede vom pandemischen Ausnahezustand, immerhin können so aber auch keine Menschen mehr in den Tod therapiert oder laboriert werden, wie dies in Bergamo der Fall gewesen ist. Und was nun das ´Leugnen´ von Impfrisiken betrifft: im Falle des ersten überhaupt zugelassenen Kandidaten – Putins Sputnik – wurden besagte Nebenwirkungen immer wieder betont und beteuert. Jetzt können sie das Zeug, infolge erwähnter Lieferengpässe, gar nicht schnell genug in die EU hinein kaufen: klar – mit unseren Kröten. Passend übrigens zu einer entsprechenden Meldung in ebendieser ´Sache´, wurde ich neulich Zeuge eines sehr bezeichnenden Vorganges. Eine Moderatorin verabschiedete sich von ihrem Russlandkorrespondenten mit einem Glückwunsch: dieser hatte sich soeben selbst impfen lassen. So viel noch einmal zum Thema Distanz und Sachlichkeit im ´Qualitätsjournalismus´.

Wie dem auch sei: Der ´Endsieg´ gegen Corona steht noch aus, denn die Volkskommune zickt weniger, als das sie einfach nicht genug Ausdauer mitbringt. Der unvermeidliche Herr Wieler beklagte denn auch die allgemeine Pandemiemüdigkeit (das alles sei noch immer ´kein richtiger Lockdown´, nur ein ´halbherziger´), von der freilich jeder einzelne in der befohlenen Isolation früher oder später befallen wird, denn wir sind und bleiben nun einmal Gesellschaftstiere. Desertieren können derzeit aber weder Schädlinge noch Nützlinge den von ihm und seiner ´Firma´ überantworteten Zwangsmaßnahmen; die Verbote und Gebote wüten auf ähnliche Art und Weise weltweit. Der Kanon vereinbarter ´Mitmachregeln´ zementiert die Bereitschaft zur Konformität, stellt uns täglich neu auf die Probe und unter Zugzwang und sorgt qua Gewöhnung doch dafür, dass die meisten, in besagtem Sinne müde geworden, einfach nachgeben. Bloß nicht auffallen! Feme und Verdacht verursachen dann gerne ein schlechtes Gewissen. Den Rest erledigt die Elite selbst. Salopp: wer nicht mitmacht, fliegt einfach raus. Passiert bereits andauernd. PflegerInnen, die sich selbst nicht impfen lassen wollen, werden immer häufiger entlassen. Freilich hat sich ein gewisser Ugur Sahin bis heute vor der heiss gestrickten Nadel selbst gedrückt: er sei noch nicht dran und müsse zudem „seine Mitarbeiter schützen.“ Wer schützt uns eigentlich vor diesen Leuten?

Die Verantwortlichen sind tatsächlich meilenweit davon entfernt, auch nur im Ansatz ihre Rolle, ihre Verantwortung – ihren Anteil am Globalschaden zu erkennen, den sie täglich umso schlimmer in ihren eigenen Ländern anrichten. Corona verkaufen sie uns noch immer, und mehr denn je, als höhere Gewalt, die der Gewaltenteilung selbst zu trotzen droht. Ihnen kommt im Traum nicht in den Sinn, dass man sie einmal selbst für den mörderischen Unfug, den sie da im kleinen wie im Allergrößten anzetteln, rankriegen könnte. Falls es je zu Klagen käme: deren Gewissen wäre blütenrein. Erinnert ein wenig an solche, die schon vor Jahrzehnten alle Verantwortung von sich wiesen, auch die hatten nur zum Besten der ´Volksgesundheit´ gehandelt, immer auf Weisung ´von ganz oben´, immer als Ausführende also, nie als ´Täter´, und immer entlang nackter Zahlen, die nicht lügen. Der solcherart exekutierende Beamtentypus kollert zwischen Ahnungslosigkeit und Gehorsam, und kennt keine eigene Schuld mehr. Zugzwang und Gehorsam bestätigen offenbar blindlings, dass alles seine Ordnung habe. Solche Leute überlassen das Denken anderen und machen grundsätzlich nur das, was sie tun müssen. Also: was man ihnen sagt. Und das gründlich. Was kann, was soll daran verkehrt sein?

Es bleibt eine lockere Übung, das Versagen all derer zu beklagen, die in der Zeit zwischen 1933 und 1945 als ´Mitmacher´ und ´Wegschauer´ dem Projekt ´Tausendjähriges Reich´ überhaupt erst die passenden, weitflächigen Grundlagen lieferten. Sie blieben stabil bis zum totalen Untergang. Im Grunde liegt die Schuld immer beim Volk, wie denn die Paladine der Macht selbst dem Volk entstammen. Ihr feiges Ducken vor der Macht, um deren Gunst die ehrgeizigsten unter den Folgsamen, übereifrig bis zur Karikatur, stets bis zur Selbstverleugnung buhlten, bleibt Symptom. Hat sich daran so schrecklich viel verändert? Schärfer gefragt: ist je so umfassend und selbstverständlich, von ganz oben bis nach ganz unten, so linientreu und mitunter übereifrig mitgemacht worden wie gerade jetzt? Zittere und gehorche! So endeten die Dekrete der chinesischen Kaiser. Wollt ihr den totalen Lockdown? Keiner will, aber alle müssen. Meinen sie. Da liegt der Hund begraben.

Dogmen degradieren: bis zur totalen Unterwerfung. Denken sie nur an die schwarze Null oder das Mantra von der Erderwärmung. Der Lockdown ist ein Lockdown ist ein Lockdown. Wir gleichen, den Launen der Macht unterworfen, aus Feigheit und Schwäche den Gestalten Franz Kafkas: von anonymen, unverstandenen Mächten hin und her gestoßen, warten alle auf den Tag X. Dann soll alles besser werden. Das tut es nun schon seit März 2020. Eine Schülerin erwiderte auf die Frage, wann wohl ihrer Meinung nach Corona endlich vorbei sei, blitzschnell mit den Worten:“ In meinem Leben nie mehr wieder!“ Kinder und Jugendliche erfassen noch intuitiv, was wirklich los ist. Ohne große Worte, ohne umständliche rhetorische Verrenkungen.

Wie denn der Niedergang unserer Sprache auffällt. Die nicht einzig lügt und betrügt, mehr noch mittels zunehmend grausiger Ästhetik züchtigt und zurechtweist. Laumann lässt grüßen. Das ist vom Impfen im Akkord die Rede, von immer noch härteren Maßnahmen, als handele es sich um Folter, um dritte, vierte und wer weiß wievielte Wellen, und dergleichen einschüchternde Symbolik mehr. Dieser ´Flach-Sprech´ gebärdet sich gleichzeitig so kess und cool, das man gern übersieht, dass er von Angst lebt und auf Einschüchterung zielt. Corona steckt, als Stressfaktor, tief in uns drin, das werden wir gar nicht mehr los, das schleppen wir mit uns rum bis ans Ende unserer Tage, wie eine unsichtbare Kette. Die Schülerin hatte es erkannt: sie halten uns hin und führen uns vor, immer wieder, bis zum erbrechen und darüber hinaus.

Es gibt also wenige Gewinner und viele Verlierer, wie in jedem außer Rand und Band geratenen Spiel, das von ´übergeordneten´ Interessen abhängt. Wer fett abkassiert und wer im Magermodus untergeht, was überhaupt auf dem Spiel steht und verloren geht, wie schnell das alles geht und wie ohnmächtig wir alle sind: zeigt sich täglich mehr. Ein kläglich bisschen an verbliebener, wirklicher Freiheit wurde ja schon vor Corona mittels digitaler Dauerkontrollen eingehegt. Den Rest ´erledigen´ die Maßnahmen. Es gilt: Grundrechte gibt es nur noch begrenzt und stets auf Abruf, je nach ´Faktenlage´. Die Existenzen breitester Bevölkerungsgruppen werden Richtwerten und Zahlenskalen geopfert. Die Landkarte der Welt wird sich in No-Go-Areas und Safety-Zones aufsplittern. Zwischen Faustrecht und Kontroll-Terror irrlichternd, hat der Mensch dann eigentlich gar keine Wahl mehr – als mitzumachen. Man wird ihn schon daran gewöhnen. Ein paar Spinner und Anarchos werden dagegen halten und dementsprechend weggesperrt. Was hier wirklich verloren gegangen ist, wird allenfalls als Märchen überleben. Schon am Anfang der ganzen Entwicklung stand eine Art Mythos, als Lüge. Der Wettlauf im Kampf um Nullwertinzidenzen und Komplettimpfe, an dem sich fast alle Nationen dieser Welt beteiligen, war und ist und bleibt absurd und völlig aussichtslos. Gesetzt, ein I-Wert von 35 würde ´geschafft´ – was bringt es schon? Wenn sie dann erneut mehr testen, gehen auch die popeligen Werte wieder hoch, doch auch hier gilt: je besser alles klappt bzw. in die geforderte Richtung geht, umso nachträglicher hauen anschließend die Oberen noch einen drauf. Merke: gewinnbringende Geschäftsmodelle hegt man nicht aus, nur weil die Meute murrt oder mault. Mehr macht sie nämlich nicht. Das wurde und das wird ihr zum Verhängnis. Erinnern sie sich noch an die geplante Volkszählung in den achtziger Jahren? Sie war vergleichbar harmlos, aber irgendwie schon ein Anfang in Punkto Staatsaufsicht und Zwangsvorgabe. Damals lief das kritische Bürgertum Sturm. Heute macht es brav mit. Vielleicht passt das auch viel besser zu einem Volk, das seine beiden Demokratien verordnet bekam und eben nicht selbst erkämpfte. Soll heissen: die Karawane der Covidianten zieht weiter. Nicht munter. Aber unaufhaltsam.

Der Irrsinn hat also Methode und droht, als ganz normaler Wahnsinn, in die Geschichte einzugehen. Erinnert: Die entsprechenden Verhaltensweisen werden längst nicht mehr als Besonderheiten wahrgenommen, sie sind zu verlässlichen Gewohnheiten geworden, eben: zur Norm – zur Regel. Das hat unsere Art zu denken und zu fühlen nachhaltig verändert. Auch dieser Staat hat sich verändert, verfügt er doch seit geraumer Zeit über ´Freiheiten´, mittels derer er die noch bestehenden dauerhaft beschränkt. Maskenzwang und Abstandsregeln nach Maßgabe, passend zur Jahreszeit und zu den aktuellen Inzidenzen, dauerhaft durchexerziert ´dank´ neuester Mutationen oder MERS-Killer (und was sich in Zukunft sonst noch mittels Test ermitteln  lässt), dazu in ´Krisenzeiten´ Quarantänen und Lockdowns, vom elektronischen Argusauge ununterbrochen überwacht, passend zur durchgehenden Impfpflicht nebst dauernder Routine-Tests, begleitet von Analog-Kapos privater oder öffentlich besoldeter Zunft: so sähe dann die Zukunft aus. Eingewöhnung, Abrichtung – Kontrolle: damit ´erzieht´ man sich ein Volk nach Maß. Der begleitende Machtwahn kennt keine Grenzen mehr, mündet in einen echten Faschismus, dessen Vollstrecker bis zuletzt alles richtig gemacht haben werden. Bis zuletzt – bis Zero Covid? Eine solche ´Vision´ offenbart einen Zeitgeist, dem die in Resten ´natürlich´ offenbarte Wirklichkeit zu analog und das Leben insgesamt noch immer nicht steril genug ist. Die programmatischen Anmaßungen, häufig durch vorgeblich lautere Motive begründet und verdeckt, gipfeln in echte Wahnvorstellungen. Solches kennen wir schon vom ´Weltklima´, das die Propagandist*Innen der Energiewende ab sofort verordnen und verfügen. Mit Ideologien wie Multikulti oder Transgender werden ganze Völker und Nationen überfordert. Um die eigentlichen Probleme der Menschen schert sich niemand mehr. Diese haben auch weiterhin etwas mit Schichten und Strukturen zu tun, und sie geraten nicht erst seit Corona aus dem Blick. Statt ihrer kultiviert die Bourgeoisie egalitär-hypertrophe Weltbildextravaganzen, die mittels Cancle Culture quasi diktatorisch exekutiert werden. Indem man andere diffamiert. Neue Realitäten werden erzwungen – und die alten einfach abgeschafft. An erstere hat man sich zu halten, letztere schnell zu vergessen. So geht ´Umerziehung´.

Unsere Verfassung steht jetzt vor ihrer ersten umfassenden, Beinharten Bewährungsprobe. Ramponiert ist sie schon worden. Sollte sich herausstellen, dass die bis dato umfassendste Außerkraftsetzung grundgesetzlich garantierter Rechte und Freiheiten willkürlich, unbegründet oder vorsätzlich geschah, muss dies weitreichende straf, – und ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen (s.o). Denn den ´Gremien´ der Macher fehlte und fehlt jede staatsrechtliche Legitimität. Die Folgen ihrer fragwürdigen Maßgaben und einseitigen Entscheide haben rücksichtslos aufgedeckt und besagten Personengruppen konsequent in Rechnung gestellt zu werden. Ein ungeheures Unterfangen. Nur vereinzelt raffen sich die ersten Anwälte und Richter dazu auf, hier tätig zu werden. Eigentlich gibt es derzeit nur einen, der wirklich ernst macht. Der hochverdiente Reiner Fuellmich wird hoffentlich in Kanada und den USA einen Fuß in die Tür bekommen; gerade so weit, dass diese nicht mehr so einfach zugestoßen werden kann. Bis dahin kämpft auf verlorenem Posten, wer sich und seine Würde nicht widerstandslos preisgeben möchte.

Noch vor einem Jahr hätte jeder von uns den derzeit grassierenden, allzu alltäglichen Corona-Irrsinn für baren Unsinn gehalten. Eben: für Verschwörungstheorie. Sie ist aber wahr geworden; auf aberwitzige Art und Weise. Die begleitende Hörigkeit einer überwältigenden Mehrheit unterschiedlich stark betroffener Menschen zeigt sich deutlich im Verhalten, das aber zu allen Zeiten stets dasselbe gewesen ist. Dank zügiger Unterwerfung, deren sichtbarstes Kennzeichen verlässlicher Gehorsam bleibt, setzen sich Heerscharen unmündiger Bürger immer wieder selbst ins Unrecht. Sie sind und bleiben dafür verantwortlich, dass alles nur noch schlimmer kommt. Denn: mit ihnen kann man es ja machen. Auch und gerade mit solchen, denen nachträglich nicht einleuchten will, warum es denn schon wieder so weit hat kommen können. Hinterher sind alle klüger geworden. War noch nie anders (herum).

IHR seid das Volk? Dann zeigt es endlich, worauf wartet IHR noch? Was gibt es zu verlieren? Am Ende nur noch die eigene, bis dato arg strapazierte Würde. Auf die allein kommt es an. Daneben ist alles Weitere zweitrangig. Unser Grundgesetz beginnt nicht ohne Grund (Artikel Eins) mit dem Hinweis auf die Unantastbarkeit dieser Würde, die mehr meint und fordert als das bloße materielle Wohlergehen. Sie ist das Fundament jeder Selbstbehauptung, sie macht den Menschen frei im Augenblick der Besinnung, im Moment seiner Bewährung, die damit immer auch allen andern gilt.

Wie schnell Demokratien scheitern, weil die Mehrheit der Bevölkerung versagt: zeigt der ´Fall´ Corona im globalen Maßstab. Wir alle sind Täter und Opfer, und Zeugen sowieso; keiner kann und darf sich ausnehmen. Wie denn Corona den ganzen Menschen fordert, gleichwie. In seinem Nachdenken so gut wie im Widerstand. Letzterer ist überfällig und kommt ohne ersteres doch nie aus. Das Ausmaß der Katastrophe duldet keinen Aufschub mehr! Corona ist ein Programm, das stündlich neue Updates benötigt, um weiter laufen zu können. Soll heißen: die Aktualisierung der Software – der Welt und ihrer Völker – geschieht vor unser aller Ohnmacht Augen. Das alte System bietet durchaus Möglichkeiten, die solcherart erschlichene ´Neuordnung´ zu blockieren. Der richtige Zeitpunkt ist aber verpasst worden. Von uns allen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Freilich: wer hier ganz ohne ´Sünde´ geblieben ist, mag ruhig den ersten Stein werfen. –

Verfasst im Februar 2021

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Über Trdic Shanto 81 Artikel
Studium der Sport-, Sozial-, und Erziehungswissenschaften an derUniversität Bielefeld. Seit 2006 Lehrer an der Gesamtschule Stieghorst,Sekundarstufe 1. Ehemals aktives SPD - Mitglied, nach Austritt keine weiteren Partei, - oder Vereinstätigkeiten.