Mit dem lieben Gott kann einer wie der Herr Habeck noch viel weniger anfangen als mit der eigenen Nation

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Vor ziemlich genau zwölf Jahren bekannte ein ehrgeiziger Grünen-Politiker, dass er Vaterlandsliebe zum Kotzen findet und mit Deutschland nichts anfangen kann. Er hat sich von diesen Worten nie distanziert. Ende letzten Jahres wurde dieser ´Vaterlandsverweigerer´ zum Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz vereidigt. Er ist jetzt gleichzeitig stellvertretender Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Der Amtseid im Artikel 56 des Grundgesetzes lautet wörtlich: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ Ganz klar: es geht um DEUTSCHLAND. Und nichts außerdem. Überflüssig zu bemerken, dass der politisch zweitmächtigste Mann dieses Landes das religiöse Bekenntnis verweigerte; auch den meisten seiner Amtskolleg*Innen kam der Zusatz nicht mehr über die Lippen.

Mit dem lieben Gott kann einer wie der Herr Habeck noch viel weniger anfangen als mit der eigenen Nation, in deren Schoß er so behütet wie umsorgt aufwuchs. Ohne Leid und Mühsal folglich, ohne Härten oder Rückschläge. ´Richtig´ gearbeitet hat er nie, nur studiert und Bücher fabriziert, dann bei den Grünen politisiert. So einer befasst sich mit Höherem, der gibt sich mit den Schmieren an der Peripherie schon aus Prinzip nicht ab. Ob dieses Deutschland, mit dem der Vize-Kanzler noch so manches vor hat, eine ähnliche Schmiere, also: ihm nur Mittel zum Zweck ist?

Die weltverschlimmernden Fieberphantasien derzeit tonangebender politischer Eliten, vom ´Super-Minister´ in seiner schnoddrig coolen, sowas von zeitgeistigen Art in lauter Alternativlosigkeiten umgelogen, dürften uns alle noch ziemlich ins Schwitzen bringen. Eiskalt sozusagen. Herbst und Winter: werden den Menschen gehörig ´einheizen´. Bis die Speicher leergefegt sind. Habeck und Konsorten ziehen ihre Visionen so gnadenlos wie unbekümmert durch: am Wohl und Wehe des deutschen Volkes vorbei. Abzüglich der eigenen, nicht minder begünstigten oder begüterten Klientel sind denen die Menschen da draußen schon immer scheißegal gewesen. Um ihren Wahnvorstellungen von Klimawandel und alternativer Energieversorgung, Russlandvernichtung, Gender-Gau und Cancel Culture zu genügen, gehen sie über Leichen: lockerlässig und sowas von zufrieden. Völlig im reinen also mit sich selbst. Allen voran Robert ´Cool-Sprech´ Habeck, der die Bevölkerung mittels trendaffiner Anglizismen (Whatever it takes) und flapsig pampiger, dem Migrantenmilieu entnommener Anmachsprüche (Kriegst du nicht, Alter) verarscht und folglich so tut, als sei das, was er uns zumutet, nur halb so wild. Derlei Gehabe kommt in gespreizter Kumpel-Manier rüber. Solcherart wird der Bürger gnadenlos vorgeführt, ja verächtlich gemacht. Habecks dreiste Duzerei ist so anmaßend wie ehrabschneidend. Damit zeigt er deutlich, was er von uns allen hält. An ihn und seinesgleichen kommst du in Wahrheit gar nicht heran. Das eben kennzeichnet den Abgrund: der uns von ihnen trennt.

Die entsprechende Bunkermentalität kennen wir schon, sie ist nichts Neues. Für den Endsieg im Kampf gegen den bösen Putin und das gräuliche Russland muss die Volksgemeinschaft jetzt halt mal etwas enger zusammenrücken, das wärmt und hält den Vergleich mit einer aufgeklärten, soft säuernden Selbsthilfegruppe aus. So geht Patriotismus 2.0. Schon wieder droht eine Bolschewisierung der Erde, zumindest stimmt die Richtung. Das internationale Finanzjudentum reduziert sich auf den Kreml-hörigen Oligarchen, der mit seinen Yachten die Küsten des Mittelmeers blockiert. Freilich: tun das auch unsere XXL-Bonzen, an deren phantastische Reichtümer der kapitale Russe nicht einmal ansatzweise heranreicht. Zwecks Bestrafungsmission – Unternehmen Putinossa – muss jetzt (mal eben) die eigene Volkswirtschaft, also: ganz Deutschland gegen die Wand gefahren werden. Passt insofern, als das der Herr Habeck mit D wie Doppeldoof ja nie etwas anzufangen verstand. Ein echtes Novum: mitten im Hochsommer stimmt man uns bereits auf einen harten und entbehrungsreichen Kriegswinter ein, im Endkampf gegen das Reich der Finsternis. Gleichzeitig garnieren die kalten Krieger*Innen ihre Marschbefehle und Durchhalteparolen mit lauter hippen Floskeln, als ließe sich das alles zwischen Bügelbrett und Spielkonsole erledigen.

Doch soll es schlussendlich immer ums große Ganze gehen, wie bei den Deutschen üblich; da darf man dann im Kleinen nicht mehr allzu zimperlich sein. Steht die Rettung der Menschheit an, dann starten wir damit mal eben in Mitteleuropa, der ´Rest´ der Welt muss nur noch passend überzeugt werden. Hingegen: gehen hundert Milliarden für´s Militär drauf, muss es schon das größte Land der Welt sein, dem der Waffenstarrende Geifergrusel eines Grün-geläuterten Großgermaniens gilt. Was die Herren Gröfaz oder Bonaparte, Anna Lenas Opa oder Melynks größtes Idol, der ehrenwerte Stepo Bandera, nicht schafften:  jetzt, endlich, kann es zu Ende gebracht werden.

Frieren für den Siegfrieden – gelobt sei was hart macht! Frage nicht, was dein Land für dich tun kann: fang selber damit an. Denn der Robert kann mit deinem Land auch weiterhin nichts anfangen, der sagt dir nur stündlich, wo es lang zu gehen hat. Habeck befiehl – Wir schaffen das! Für eine bessere Welt, die grüner und diverser sein wird als die jetzige, angeführt von einer den ganzen Globus befriedenden NATO, die den Ansprüchen der westlichen Wertegemeinschaft bei Bedarf ordentlich Nachdruck verleiht. Es ehrt und adelt jeden, wenn er ob der großen Ziele ab sofort die Zähne zusammenbeißt und feste mitmacht, zur Not mit einem Rentierpullover für den Winter, der aber infolge Erderwärmung sowieso recht mild ausfallen wird. Hoffen wir also, dass der böse Klimawandel noch so lange anhält, wie der böse Russe nicht zur Strecke gebracht werden kann – danach wird alles wieder gut. Daher braucht´s auch keinen staatlichen Gaspreisdeckel. Da bleibt der Robert stur. Wo kämen wir denn hin? Die Kohle wird ja noch gebraucht, auch jene, deren Verbrennung bis gestern als Todsünde galt und nun, gleich der nicht minder verschmähten Atomkraft, glänzend rehabilitiert wird: von all jenen, die uns stets versicherten, dass derlei Energieversorgung des Teufels sei. Nun also mit dem Beelzebub ausgetrieben.

Überhaupt: die Teufel dieser Welt. Egal wo sie ihr Unwesen treiben, ob in den Emiraten oder in Venezuela: seit Putins Krieg haben die sich alle in Lupenreine Engel verwandelt, mit denen unsere olivgrünen, öko-flexiblen Welterlöser ab sofort großartige Geschäfte machen. Wird zwar unsäglich teuer werden, aber das zahlt ja der depperte Volksklüngel, den ´Uns Habeck´ längst in die Pflicht genommen hat: seine Mitglieder*Innen haben ab sofort eben mehr als das Übliche zu leisten und zu dulden, zu schlucken oder wegzustecken, denn „das wird Putin ärgern“. Soll heißen, wie beim Brettspiel:“ Mensch, ärgere dich nicht – dummer deutscher Hansel.“

Dabei wird nicht nur ein Wohlstand verspielt, der auf die Mühen ganzer Generationen zurück geht und dem kessen Robert ohne Gegenleistung zugutekam; die Existenz der ganzen Nation könnte einmal, ereignete sich der unermüdlich provozierte Bündnisfall, in die Bredouille geraten. Es passt zur Ahnungslosigkeit einer Clique tolldreist aufmuckender, total unreflektierter und dementsprechend oberflächlich agierender Euro-Atlantiker, das ihnen gar nicht aufgeht, wie sie mittels Dauerhetze und Drainage schwerer Waffen den Worst Case geradezu heraufbeschwören. Laut Außenministerin Anna Lena Baerbock, die vor lauter Aufgeregtheit ständig Schnappatmung bekommt und wie eine patzige Schülersprecherin parliert, befinden wir uns nicht im Krieg mit einem Land, das sie zu ruinieren beabsichtigt. Dieselbe Dame beklagte früh eine Kriegsmüdigkeit, die es folglich zu bekämpfen gilt. Passt nicht? Passt schon. Es muss am Ende die Vernichtung der flächenmäßig größten Nation dieser Welt sein, die totale Niederlage einer Atommacht, deren Vorkommen an Bodenschätzen unermesslich bleiben – darunter macht sie´s nicht. Öl und Gas vom Russen? O-Ton Baerbock: Nie wieder! Basta. Wie verstrahlt ist diese Giftgeifernde Göre eigentlich?

Erinnert: die über Hiroshima und Nagasaki abgeworfenen Atombomben waren ursprünglich für Großdeutschland reserviert gewesen. Heute könnte gelten: jeder Schuss – vom Russ. Er hat die Mittel, er hat das Zeug, in dieser Angelegenheit bitterernst zu machen. Seinen derzeit völlig Konkurrenzlosen Hyperschallraketen hat der wutschnaubende Wertewesten wenig entgegen zu setzen. Am Ende einer echten Eskalation stünde nicht mehr die immerzu als Vorbild gehandelte, alle übrigen Völker moralisch bevormundende Exportweltmeister-Nation, sondern ein wahrhaft ´strahlendes´ Deutschland, mit dem dann nicht einzig Vize-Kracher Habeck, nein: auch alle anderen, irgendwie ´Übriggebliebenen´ gar nichts mehr anfangen könnten. Wer meint, dass es so weit schon nicht kommen werde, zählt wohl auch zu denen, die ´laut Umfrage´ Herrn Robert Gernegroß für den besseren Kanzler halten – oder die unsäglich schnatternde und schnaubende Frau im Außenamt.

Armes Deutschland.

Über Shanto Trdic 127 Artikel
Studium der Sport-, Sozial-, und Erziehungswissenschaften an derUniversität Bielefeld. Seit 2006 Lehrer an der Gesamtschule Stieghorst,Sekundarstufe 1. Ehemals aktives SPD - Mitglied, nach Austritt keine weiteren Partei, - oder Vereinstätigkeiten.