Pax Vobiscum – Teil 1 – Vom Genius zur Agonie

gitarre musik saiten instrument gitarrist üben, Quelle: wal_172619, Pixabay License Freie kommerzielle Nutzung Kein Bildnachweis nötig
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für Timo, dem ich nichts erklären muss…

P r ä l u d i u m

„Es ist dem modernen Menschen schwer,

einzugestehen, dass ein Kreis durchschritten,

ein Material als Material erschöpft ist. Es

widerspricht dem Sinn des immer wachen

Geistes, je ein Ende zuzugeben, während es

klar zutage liegt, dass ein jedes Material, eben

weil und soweit es Material ist, sich erschöpft,

erschöpfen muss.“

Wilhelm Furtwängler

 

„Ich liebe den, dessen Seele sich verschwendet,

der nicht Dank haben will und nicht zurück gibt:

denn er schenkt immer und will sich nicht bewahren.“

Friedrich Nietzsche

 

„Können wir uns je vollenden?

Wenn wir uns nur gern verschwenden…“

Richard Dehmel

 

Die folgende Betrachtung widmet sich drei genialen Außenseitern moderner Unterhaltungsmusik, die als hypersensible Spätlinge zu Wegbereitern und auch ´Weg-Beendern´ wurden, wie denn jeder, der seine Zeit in der Kunst hypertrophiert und solcherart im eigenen Werk besiegelt, also: zum gültigen Ausdruck verführt, stets erster und letzter ist. Unsäglich staut sich in seinem Innern, was der Epoche eignet und im Ergebnis weit über sie hinausragt. Unerbittlich im Vollzug, treibt so jemand die Dinge konsequent voran. Er kann nicht anders. Tatsächlich wird dieser Mensch zum Medium, zum Spielball vorpersönlicher Mächte, die ihn mit sich fortreißen. Ein Überschuss an schöpferischer Energie verausgabt sich in lauter kleineren und größeren Schüben und besiegelt den unvermeidlichen Abgang. Kühn auftrumpfend, und kläglich bis kleinlaut abdankend:  überlebt der ´Empörer´ sich und sein Schaffen nicht selten ein Leben lang. Darüber lohnt, nachzudenken.

Der Ehrgeiz unserer Helden zielte auf maximale Erfassung und Erweiterung künstlerischer Ausdrucksformen; auf im Ergebnis wenige, wiewohl bahnbrechende gestalterische Höhepunkte. Irgendwann gelang ihnen das nicht mehr. Sie hatten ihr Konto überzogen, soll heißen: das vorgefundene Material ausgereizt. Und zogen sich fortan in die Banalität des Alltäglichen zurück, aus deren öden Winkeln und Fluchten keine nennenswerten Signale mehr nach außen drangen. Grundehrlich in dem Bemühen, alles zu wollen, alles zu geben: blieb ihnen am Ende nichts mehr übrig. Sie verstummten in dem Moment, da das Wesentliche zum Abschluss, zu einem sehr natürlichen Ausklang gekommen war. Und lebten nicht länger von Renten, die als Reste aufgebrauchter Geistesblitze oder Eingebungen nur den Leerlauf öder Wiederholungen leidig bei Laune halten. Im Unterschied zur bloßen Handwerkskunst, die mittels Routine passend reproduziert und nach Bedarf variiert, was als Produkt dem Marktwert frommt: zielte ihr Zugriff auf einmalige Erfassung, umfassende Überwältigung und formale Vollendung; aufs echte Unikat, das zur Nachahmung reizt und doch nicht nachgemacht werden kann. Anders gesprochen: kam alles auf die in sich geronnene, durch keinerlei Zierrat verwässerte oder verworrene Gestalt an, deren Gehalt gar nicht mehr ohne Gewaltanwendung gesteigert werden konnte. Mochten andere damit anstellen, was sie wollen: das blieb den Schöpfern gleich. Es war ja vollbracht, das Ziel erreicht: die Leidenschaft damit erschöpft. Ihre innere Temperierung schwankte zwischen Fieber und Frost, Seelenschweiß und Geisteskühle, Erregung und Erkaltung. Der Zustand endgültiger Erstarrung war als Preis, den sie zahlten, nicht zu hoch veranschlagt. Ihm folgte eine Art Winterschlaf; ohne neuerliches, kreatürliches Erwachen. Er sei der Welt abhanden gekommen, dichtete einst Friedrich Rückert; doch tönt die Weise eigentümlich ruhig und gefasst; nahezu erleichtert und erlöst von einer Welt, die sich in unaufhörlicher Betriebsamkeit gefällt:“ Ich bin gestorben dem Weltgewimmel, und ruh in einem stillen Gebiet. Ich leb in mir und meinem Himmel, in meinem Lieben, im meinem Lied.“

In den schnellen, frühen Erfolgen der Barrett, Walker und Hollis verriet sich bereits deren Unvermögen, dem ´Geschäft´ zu genügen; seinen Forderungen dauerhaft nachzukommen. Dies ´Schwanken´ trug nicht unwesentlich zum Gelingen des Werkes im Ganzen bei: ohne wäre nur das übliche, beachtliche Mittelmaß herausgekommen. Kleinvieh und Mist auf der einen, Federglanz und Molke auf der anderen Seite: unsere Helden hatten, qua Ingenium, gar keine Wahl. Und wenn einmal alle Wunder im rechten Augenblick zusammen kommen, einander im Einklang begegnen und das Gehäuf konventioneller Preziosen taghell überstrahlen: ist auch das Außerordentliche endlich erfolgreich, über alle Maßen sogar, bevor es unfehlbar an einer Konzeption zugrunde geht, der keine Form mehr genügen kann. Damit verewigt sich das Produkt; damit verschwindet auch sein Schöpfer. Bis dahin kann es ein weiter oder kurzer Weg gewesen sein; je nachdem. Faustisch veranlagte Künstlernaturen folgen ganz und gar, mit Haut und Haaren, ihren Manen: anders ist es ihnen kaum gegeben. Konzessionen, die der Betrieb fordert, machen sie wohl eine Weile lang; dauerhaft halten sie das doch nicht aus. Ironischerweise enden auch sie oft als Eintagsfliegen; gleich denen, die voll auf Kommerz getrimmt sind.

Syd Barrett war so eine herrliche Eintagsfliege. Mark Hollis hielt schon deutlich länger durch. Scott Walker schleppte sich und seine Kunst über die Jahrzehnte fort. Brüder im Geiste, wurzelt ihr Wesen in den Untiefen uralter Seelengründe. Ihr ´Schicksal´: bestätigt Leben und Werk. Noch in den Fragmenten, die sie uns hinterließen, heiligten sie ein Dasein, das nur selten ganz zu sich selbst findet, um rasch wieder zu vergehen. Sie gaben ein strahlendes Beispiel. Alles, was hell aufleuchtet, stammt ja aus der Tiefe, aus dem Dunkel – aus Abgründen. Einer kecken Sternschnuppe gleich, die als entlaufenes Irrlicht im alles umspannenden Schwarzmeer der Nacht himmlischen Abglanz zeitigt, bevor sich ihr flüchtiges Funkeln für immer verliert: blitzte der Genius unserer Helden am Firmament des Geschehens auf, um folgerichtig zu verglühen. Noch heute glauben nicht wenige, dass man sich im jähen Augenblick etwas wünschen darf und das dies dann auch in Erfüllung geht: irgendwann. Der ´Aberglaube´ bestätigt, witzigerweise, auch die begleitende Tragik. Große Künstler waren, sind und bleiben: große Narren – große Kinder. Nietzsche hielt sich, schon vom beginnenden Wahnsinn gezeichnet, für einen Hanswurst. Er konnte und durfte so reden.

Welche Besonderheiten einen Barrett, Hollis und Walker? Was trennt ihres gleichen voneinander, und  alle drei vom ´Rest´ einer Welt, die sich nur zu gern in bequemer Beliebigkeit gefällt? Was macht, banal gesprochen, Glanz und Größe, Genie und Wahnsinn dieser Sonderlinge aus? So leicht die Antwort fällt, hielte man sich nur an die üblichen, im Laufe der Zeit zusammengetragenen und geschmacklos nachgekauten Allgemeinplätze, so schwer kommt man zu einer echten Erklärung, denn diese will ja, wie das Wort besagt, die begleitenden Nebel lichten, eben: Klarheit schaffen. Gehen wir so unvoreingenommen wie möglich, also: ohne umständliche Erwartungshaltung an ihr Werk heran; dann trennt sich ganz von selbst die Spreu vom Weizen. Dies umso deutlicher, je mehr man sich der Zielgeraden nähert. Hier verdichtet sich endlich, was ehedem noch recht vage ´in der Luft hing´. Das erfordert einiges an Einfühlung; ein sehr genaues Hinsehen vor allem, möglichst ohne Filter oder App. Die späten, eher sperrig anmutenden, hochmütig verschlossenen, mitunter verstörend und befremdlich anmutenden Versuche der drei werden deutlich fassbarer, vermeidet man den Kanon bloßer Konvention. Den diese Weltfremdlinge nur eine Zeitlang bedienten, bevor sie seiner vollends überdrüssig wurden. Ihr Wesentliches drängte, von Anfang an, in eine andere Richtung.

Man tut überhaupt gut daran, ihren ´Fall´ mehr vom Ende her zu betrachten. Üblicherweise verstehen oder begreifen wir einen Mensch zunächst genau andersherum. Die Anfänge seiner Existenz wirken prägend und bestimmen entscheidend den weiteren Verlauf. Im Wechselspiel innerer und äußerer Kräfte formt sich dann der Charakter heraus. Er wird oft überbewertet und verdeckt eigentlich nur das Wesentliche, hinter ihm stehende: die lebendige Gestalt. Ihr Verhältnis zur Zeit verdichtet sich zum Verhängnis: zum schicksalshaften Geschehen. Doch täuscht die Vielzahl an Begleitumständen nur recht unzureichend darüber hinweg, das im Innern eines ´Auserwählten´ offenbar eine Kraft wirkungsmächtig bleibt, deren Potenzen sich den Launen lästiger Reibung beharrlich entziehen und den bloßen Zufall stets ins Unrecht setzen. Der Unterschied zum ´Normalsterblichen´ kann größer gar nicht ausfallen. Wie viel Willkür liegt in jeder üblichen Laufbahn, wie viel Beiläufigkeit und Beliebigkeit. Vieles scheint, über den Daumen gepeilt, austauschbar; und einander zum verwechseln ähnlich. So auch das Finale. Es fügt sich in die Ackerfurchen einer Scholle, die immer wieder auf dieselbe Art und Weise bestellt wurde und deren Erträge meist überschaubar bleiben. Barrett, Walker und Hollis fuhren ungleich reichere Ernten ein; trotzten der Erde ihr Letztes ab.

Wie denn überhaupt viel Trotz und Eigensinn, Sturheit und Verstiegenheit dazu gehört, auszuscheren, auszubrechen – ernst zu machen. Bar aller Widerstände und Einwände, Ausflüchte und Ausreden: hielten diese drei ihr Allerheiligstes in Ehren, das wohl an den vorgefundenen Verhältnissen leiden, schlussendlich aber nur an sich selbst zugrunde gehen kann. Das bleibt die Regel. Damit ist dann auch der ganze Mensch erfasst und bestätigt, erklärt und ´bewiesen´. Jim Morrison wusste:“ We´re trying for something, that has already found us, we´re reaching for death, at the end of he candle.“ Kafka fand, das der Künstler, in seinem Fall als Schriftsteller,“ der Sündenbock der Menschheit“ sei. Denn:“ Er erlaubt den Menschen, eine Sünde schuldlos zu genießen, fast schuldlos.“ Was sagt darob das Schicksal selbst über den je Gekreuzigten oder Geschlagenen aus? Noch einmal Kafka, in nämlichem Brief an Max Brod:“ Vielleicht werde ich dann auf das Glück des Schreibens freiwillig – auf die Freiwilligkeit und Freudigkeit kommt es an – verzichten können.“

Mag zu den Eigentümlichkeiten solcher Existenzen zählen, dass sie früher oder später der Welt verloren gehen, geschieht dies doch immer im rechten, im einzig passenden Moment; auf dem Gipfel ihrer Meisterschaft nämlich, der für den Rest der Welt hinter einer kompakten Wolkenfront verschwindet. Das Publikum wendet sich meist schon vorher ab, denn es versteht nicht und will auch gar nicht verstehen. Träge, abgestumpft und leicht verführbar, fügt sich die Masse den Verwertungslogiken eines Marktes der auf monokulturelle Beliebigkeit setzt. Immer einsamer wird es um den Helden. Der Gipfel markiert einen sehr natürlichen Endzustand: keiner, der ihm dorthin noch folgen wollte oder könnte. Erst jetzt, da die Gefolgschaft schrumpft und der Erfolg schwindet, um endlich ganz zu verblassen, hat so einer ganz zu sich selbst gefunden. In traditionellen Kulturen begriff man die lebensfeindlichen Bergregionen als Wohnstatt der Götter. Ihre Sendboten galten als Mittler. Vom Volk bewundert und verehrt, kehrten sie oft nicht mehr zurück von einer Wanderschaft in Bezirke, die dem Normalsterblichen auf Dauer unzuträglich bleiben. Wer dort zu lange verharrte, blieb am Ende für immer. Man sah und hörte ihn fortan nicht mehr.

Hölderlin und Rimbaud verstummten in einer Phase ihres Lebens, die innerer Vollendung folgte; auf der Höhe einer Meisterschaft also, der keine Ausnahmen, keine billigen Ausflüchte oder umständlichen Auswüchse mehr folgen konnten. Dichter wie diese waren, genau genommen, auch Barrett, Hollis und Walker. Sie sahen, wo andere blind bleiben oder zu schielen beginnen; sie fühlten und fassten, was sich dem arglos Empfänglichen, dem hastig Zugreifenden, schnell wieder entzieht; sie erkannten, was kein Intellekt begreift: das ganze Leben nämlich, die Welt in Verdichtung und Vollzug, in Vollendung und Vertrag.

Doch hüte man sich, andererseits, vor Verwechslungen und vorschnellen Vergleichen. Jeder Mensch, ohnehin aus vielerlei unsichtbaren Anteilen ´zusammengemischt´, trennt und eint in sich, was der Gattung frommt; wie bei einer komplizierten chemischen Reaktion, die von Kreatur zu Kreatur deutlich divergiert und dementsprechend eigentümlich verläuft, was nichts an den Gesetzen ändert, die sich stets gleich bleiben. Da kann es leicht zu Missverständnissen kommen. Stichwort Club 27. Hollis, Walker und Barrett starben nicht den vielzitierten, allzu geschwätzig nachgeplapperten Heldentod, der solcherart zur Hype herunterkam. Die im magischen Alter Verstorbenen unterlagen, bei aller Begabung, sehr gewöhnlich anmutenden Beschränkungen und gingen, wiewohl genialisch veranlagt, letzthin am eigenen Unvermögen zugrunde, an einer recht selbstherrlich wütenden Vitalität, weit jenseits der eigenen Reife, deren beruhigendes Credo sie nicht mehr erfasste, an einem ´zu viel von allem´ also: fern jeder Lese, und einer Meisterschaft ohnehin. Im Unterschied zu Barrett, der ihnen in manchem ähnelt, verteilte sich ihr Pensum auf mehrere Jahre. Dieser hatte sich um einiges schneller und gründlicher verausgabt, und starb sozusagen gleich zweimal; mit gehörigem Abstand zwischen den jeweiligen Abgängen.

Das Werk unserer Helden hält jeden Vergleich aus; auch und gerade, wo es unfertig scheint. Wenn man sich die Musik von Walker oder Hollis anhört, stößt man immer wieder auf eine Verwandtschaft, die zu besagter Verwechslung verführt. Pop Musik strotzt vor Analogien und Ähnlichkeiten, denn jeder kann von jedem ´abschreiben´ – heute ständiger denn je. Wir fühlen uns, lauschen wir den beiden, oft mehr oder weniger an diesen oder jenen Stil erinnert. Der Faden, an dem die Epigonen weiter spinnen, spannt ja ein ganzes Netz. Die sogenannte Indie-Szene, in Zeiten totaler digitaler Landnahmen auf letzte lausige Retro-Nischen beschränkt bzw. reduziert, bietet einen unerschöpflichen Fundus und biegt immer wieder in den Mainstream ab. Letzteres scheint im Zuge technischer Totalüberwältigung unvermeidlich. Das Außergewöhnliche trivialisiert; die Dutzendwaren dominieren. Im Ähnlichen, nicht im Außergewöhnlichen: gefällt sich das Produkt.

Barrett ist und bleibt: ein Kuriosum ersten Ranges. Wiewohl auch seine stilistischen und formalen Neuerungen zur Nachahmung reizten, gelang es doch keinem der Epigonen auch nur annähernd, jenen Ton zu fassen, den dieser fand und noch meistenteils in die überliefert Form zwang bzw. darin zusammenballte. Im Moment höchster Erregung und Initiation entlud sich ein wahres Feuerwerk. Seine kompakten Harlekiniaden entwanden sich mühelos dem allzu verkopften Zugriff einer Zunft progressiv gesonnener Handwerksmeister, die etliche Einfälle und Tricks übernahmen, den eigenartigen Zauber seiner Schwarzkunst jedoch nicht zu wiederholen vermochten. Zum Vergleich: Dem Erdenwallen Claude Debussys folgten viele, die man der impressionistischen Schule zurechnete, aber keiner dieser Könner kam über prunkvolle Fassaden und raffinierte Beleuchtungen je hinaus. Auch Hollis und Walker schufen mit ihrem Werk Räume, die schnell zu lausigen Kaschemmen verkamen: deren Nachmieter emtrümpelten mutwillig das Inventar und ersetzten es durch Nippes von der Stange. Aus solchen Wohnungen mufft und mieft es schon vom ersten Tage an.

Ausnahmen freilich bestätigten noch immer die Regel. Man höre nur, um Beispiele zu nennen, Black water von Rain Tree Crow, Cry von Godley and Creme oder die Wild Swans mit Revolutionary Spirit, dazu manches von The Cure und Joy Divison, The Cult und Sisters of Mercy, überhaupt New Wave oder New Romantic, Ambient oder experimentelle Elektronik in vornehmer Auswahl: hier werden mitunter noch Tiefenschichten berührt, ´umglüht´ sozusagen, denen unsere Helden mancherlei Geheimnis abrangen. Doch tönt das Allermeiste derer, die ihnen folgten, eher schal und abgestanden. Es fehlt ganz wesentlich die Initiation, das Ur-Erleben – der Zauber einer Erweckung, die ohne Vorgaben auskommt und ganz aus dem Numinosen schöpft. Das karge Spätwerk unserer Helden scheint gegenwärtig noch am glaubwürdigsten in den Arbeiten feinnerviger, ungemein zerbrechlich anmutender Frauengestalten nachzutönen, als deren bedeutendste Alice Phoebe Lou, Julia Jacklin oder Aldous Harding genannt werden dürfen. Sie spinnen in ihren Liedern ein faserfeines, hauchzartes Garn; der Stoff, aus dem die Träume sind. Das Produkt gleicht denn auch, in seinen gelungensten Ausfertigungen, filigran gefertigten, kunstvoll gestickten und doch nie übertrieben aufscheinenden Teppichen, die viel zu schade sind für Wände oder Fußböden; und recht eigentlich dazu gemacht oder gedacht, das man auf ihnen fliegt. Einmal nur hat es, in der Vergangenheit, ein echtes, umwerfendes Vorbild auch für diese Sirenen sensitiv-weiblichen Einfühlungsvermögens gegeben. Linda Perhacs zauberte auf ihrem ´Erst, – und Letztling´ Parallelogram Traumbilder von so hinreissend inniger Ergebenheit in stoffloser Präsenz, das einem noch heute der Atem stockt. Lauscht man nur ohne öden Vorsatz den begleitenden, himmlisch hauchenden Lauten ihrer Kunst, vergisst man auch alles um sich herum. Und man stellt sich dann immer wieder von neuem die Frage, ob dem überhaupt noch etwas oder mehr hätte folgen können.

Wie denn unsere Helden im Vergleich zu den nicht minder kompliziert veranlagten, in sich versponnenen ´Kollegen´ der älteren Garde (Fripp und Eno, Hammill oder Froese, Van Morrison und deren manche mehr) den einen Punkt fanden, an dem sie einfach wieder aufhören konnten und mussten. Vielmehr: fand beides – Mensch und Schlusspunt – ganz von selbst zueinander. Man wird hoffentlich, am Ende dieser Betrachtung, begreifen können, dass eben dies einen fundamentalen Unterschied ausmacht; etwas, das die Wenigen von den Allzuvielen trennt. Endlich sollte man erstere nicht all jenen anheimstellen, die über Gebühr, mit viel Verve und Vorsatz extravagant im Auftreten und schwierig im Umgang gewesen sind. Die machten es sich ziemlich leicht. Und kaschierten mit ihren Tiraden nur den Mangel an Person. Als verkrachte Existenzen im Hader mit sich und der Welt, jähzornig und innerlich unausgegoren, blieben sie in subjektive Befindlichkeiten verstrickt. So etwa der unselig zerrissene John Lennon, dessen Genius hier nichtsdestotrotz außer Frage steht. Mit ihm setzte auch der recht eigentlich narzisstisch veranlagte ´Missionarismus´ unserer Tage ein. Seitdem mischt sich die Künstler-Prominenz in alle möglichen, zumeist banalen Belange öffentlichen Lebens ein, als ginge sie das irgendetwas an. Unseren Helden wäre das nie in den Sinn gekommen. Zeitlebens eher still und in sich gekehrt, duldsam und verschlossen, unsicher und nachgiebig, aber stur und unbelehrbar in ihrem Ernst und in der Freiheit, die sie immer unnachgiebiger für sich beanspruchten und dementsprechend bis zur Neige ausreizten: standen sie stets abseits des Getriebes, in dessen Fänge sie eine Zeitlang gerieten. Vom Ruhm, der sie so lästig umstrahlte, ließen sie sich nicht lange an der Nase herumführen. Dem folgte, was im Schweigen ruht.

Das Werk ´wahrer´ Künstler kann überborden vor Einfällen (Picasso, Mozart), selten aber bleibt es schmal, ja verschwindend gering, und dabei doch so dicht und gedrängt, so meisterlich auf´s Wesentliche fokussiert, als balle sich der Weltgeist selbst in die gewählte Form, deren Gestalt bereits zu platzen droht, bevor sie endgültig am Übermaß zerbricht und ihre Fragmente in den grenzenlosen Raum hinaus schleudert. Hollis, Walker und Barrett kamen ohne echte Vorgänger aus und hinterließen einen Schwurbelschwanz an Nachäffern und Trittbrettfahrern.

Barrett fand den ihm gemäßen Ausdruck nur ein einziges Mal, bevor die bis zum zerreißen überspannten Häute rissen. Nunmehr nackt und verletzlich, erschrak der Mann und fiel in dauernde Agonie. Was nach der Verausgabung noch blieb, war eine leere, völlig ausgebrannte, nur mehr vegetierende Existenz: die restlos verbliebene, annähernd leblose Hülle eines Menschen, der zu früh viel zu viel auf einmal sah und empfand, bevor ihn der verbliebene Verstand einholte und in Klausur zwang.

Hollis hielt deutlich länger durch. Auch seinen Schöpfungen eignet, dass sie am Ende Tür und Tor öffneten, ja eine ganze Welt des Ausdrucks neu erschlossen. Die letzten musikalischen Stoßseufzer des Künstlers wirken dennoch wie hermetisch abgeriegelt, heimlich und weltentwunden, und zugleich so transparent, als öffneten sie mit jeder Pore die ihnen eigene, herrlich aufleuchtende Seelenlandschaft, deren eigentümliche Verläufe dennoch rätselhaft erscheinen. Wiewohl fremd und abweisend, lockte sie mit jedem heimlichen Winkel, jeder in Stille getränkten Oase, die sie bot. Doch folgten weder Pilger noch ´Verlaufene´ mehr den entlegenen Schneisen, die er schlug. ´Touristen´ und ´Tagesgäste´, blind für alles und geblendet am bloß schönen Schein, fanden dort erst recht nicht mehr hinein. Der Meister selbst verließ die Stätte seines Wirkens ohne Reue. Andernfalls Mark Hollis Epigone von Mark Hollis geworden wäre, was der Unbedingtheit eines Anspruchs zuwider lief, der sich so leicht nicht korrumpieren lässt. Frei nach Nietzsche: sprich dein Wort und zerbrich! Simpler: schweige jetzt, denn es ist alles gesagt. Hollis hat sich folglich in den letzten beiden, kommerziell ziemlich erfolglosen Alben und im einzigen Solo-Werk gar nicht mehr neu erfunden, vielmehr: noch deutlicher zu sich selbst gefunden: darob verlor sich dann der ganze Mensch. Er war am Ende bei sich selbst angekommen, in nächster Nähe oder Nachbarschaft zum Alter Ego sozusagen, auf Tuchfühlung mit den eigenen Manen, und nichts außerdem berührte noch die begleitende Intimität, aus der eine ganze Welt eigenen, schwer deutbaren Ausdrucks sich dereinst löste. Was hätte dann noch kommen können oder sollen? Das kannte keine Grenzen mehr, das ließ sich kaum mehr fügen, das strahlte wie ein Stern und dunkelte bereits zur Nacht. Alle weiteren Möglichkeiten schieden hernach aus.

Noch einmal anders stand es mit Scott Walker. Dem unvergleichlichen Zauber seines Anfangs folgten die immer neuen, immer späteren, immer eigensinnigeren Würfe restlicher Jahre, mit tiefen Brüchen und seltsamen Leerläufen dazwischen, die den Mann zwischen solitärer, ja fast autistisch anmutender Abschottung und einer beharrlichen, nicht selten umständlichen Abtastung schwerfällig hin und her wälzten. Er hatte sich unsäglich der ´Schattenmenschen´ entfremdet, als einer, der um die unüberbrückbare Kluft weiß, die den Engel von der Herde trennt. Mir fällt ein Ausspruch ein, der dem Meisterdenker Hegel nachgesagt wurde, welcher angeblich darüber klagte, das nur einer ihn wirklich verstanden hätte:“…und der hat mich auch nicht verstanden.“ Aber Walker schuf kein kompliziertes, den Ahnungslosen  allzu wirr anmutendes Gedankenknäuel, wie man es dem Hegel bis heute nach rügt: man höre nur einfach und kindlich zu, das möge reichen. Ob das derzeit noch geschieht? Soweit sind wir nicht, vielmehr: davon verabschieden wir uns gerade mit grimmiger Entschlossenheit. In Zeiten digitaler Ubiquität und Beliebigkeit scheidet diese Möglichkeit aus, doch ist sie damit noch keinesfalls ganz aus der Welt. Gewisse ´Sonderwirtschaftszonen´ überleben derzeit im Abseits, fern des Betriebs. Gegen dessen Ansprüche und Anmaßungen Walker bis zuletzt wacker ankämpfte. Er hielt auch am längsten durch. Doch ohne je in Routinen oder Gewohnheiten zu verfallen.

Konsequenz und Unerbittlichkeit eines wenig verstandenen, im Unbedingten wurzelnden ´Künstlertums´ kann man nur still bewundern, ja ehrfürchtig bestaunen. Was als kompromisslos bezeichnet wird ist in Wahrheit eine tiefe Liebe zur Wirklichkeit selbst, die als solche kaum bewusst von diesen Leuten gewählt, mehr instinktiv empfangen worden ist: selbst wenn sie anders gewollt hätten, sie wären gar nicht imstande gewesen in irgendwelche Scheinwelten zu ´desertieren´. Denn zu unbedingt und unerbittlich gingen sie ans Werk, zu unnachahmlich blieb, was in der Tiefe ihres Wesens wurzelt. Man liebt nur einmal; der Rest verliert sich in Amouren und Affären. Das ist der entscheidende Unterschied, das eben trennte diese drei von den Meisten, den Vielen, den ewig Dritt,- und Letztrangigen, den sekundären Geistern, den zwischen bloßer Gewohnheit und gesundem Unvermögen immerzu gewöhnlich Bleibenden, die heute, als pausenlos Beschäftigte, sich unentwegt zerstreuende, im Eklektizismus befangene Willensmenschen so unsäglich bewundert, freilich: auch bei nächstbietender Gelegenheit wieder ignoriert, abgekanzelt oder durch den Schiet gezogen werden.

Walker starb, Jahrzehntelang unbeachtet, im Frühjahr des Jahres 2019. Gut einen Monat vorher ging der noch gründlicher verschollene Hollis heim. Um Barrett, der schon dreizehn Jahre vor den beiden das Zeitliche segnete, rankten sich die tollsten Legenden. Tatsächlich stammten die allermeisten seiner letzten Aufnahmen aus dem Jahre 1969. Kaum ein Jahr früher hatte er schon umfassend und erschöpfend aus sich heraus geschwitzt, was in ihm gärte, fieberte – die tollsten Blüten trieb. Danach kam so gut wie gar nichts mehr. Der Junge hatte sich gründlich verausgabt. Was auf dem Debüt von Pink Floyd erschien und schon am eigenen Überschwang zu zersplittern drohte, ließ sich kein weiteres Mal in eine vergleichbar gültige Ordnung fügen. Mit der Fußspitze war er noch auf dem Nachfolgealbum drin, in der Tür sozusagen, die anschließend schnell zufiel. Schon umwittert vom Verfall, markierten die beiden Soloalben den Abschluss, als Stoßseufzer einer Müdigkeit, die den visionären Hitzkopf zur Räson brachte. Auf dem 1988 erschienen Opel landeten, als brache Brocken, die Reste gestalterischer Selbstauflösung: Schutt, – oder Konkursmassen der späten sechziger Jahre. In den zwei Jahren, die seit dem Debüt der Gruppe vergingen, hatte sich schon der ganze Mensch aufgebraucht. In einem einzigen atemlosen Augenblick bestätigte und vollendete sich also sein Genius: was kann, was darf es Höheres geben? Der schizoide Einzelgänger hatte die ihm eigene Schaffenskraft in Rekordgeschwindigkeit auf null gefahren; so entsprach es seinem Temperament – seinem inneren Dämon. Über ziemlich genau zehn Jahre hinweg erstreckte sich hingegen das öffentliche Wirken von Mark Hollis. Noch einmal sieben Jahre später rückte er mit einer kuriosen Platte heraus (sinnigerweise auch nach ihm selbst benannt, wie Barretts letzte), bevor er endgültig in der Versenkung verschwand. Bei Walker liegen die Dinge noch einmal anders, allenthalben komplizierter. Den kommerziellen Erfolgen in der zweiten Hälfte der 60er folgte eine fast achtjährige Phase vollständiger Lähmung, in der er nichts mehr schrieb; was dann von ihm kam ging sogleich unter. Gut fünf Jahre drauf dann ein erneutes Lebenszeichen; eine Platte, die gleichsam total floppte. Daraufhin dann zwölf weitere Jahre Funkstille. Ihnen folgte der nächste kommerzielle Misserfolg. Das resultierende Meisterwerk – noch radikaler, noch unerbittlicher als alle bisherigen Anläufe – machte es den Hörern immer schwerer, irgendwie zu ´fassen´, was doch zum greifen nah blieb. Spätestens jetzt kam immer mal wieder etwas  von ihm heraus, immer am Publikum vorbei, immer abweisender, und immer mit gehörigen Pausen dazwischen, ohne die er nicht hätte aushalten, auch nur durchhalten können. Er entfernte sich also immer weiter von allen Konventionen, als ein ewiger Geheimtipp, der er geworden war: für die wenigsten noch irgendwie oder halbwegs erreichbar. Sein Werk blieb von eisern abweisenden Runen umrankt, die jeden schamlosen Zugriff schroff verwehrten. Mit dem Geschäft, mit der Hurerei: hatte Walker nichts mehr zu schaffen. Gleich Barrett führte er nach der Frühe des Beginns eine jahrzehntelange Schattenexistenz, immer wieder aufgehellt freilich durch geniale Eingebungen, die diesem durchweg versagt blieben. Hollis fand nach seinem einzigen Soloalbum nichts mehr in sich vor, was dazu geeignet gewesen wäre, für ´draußen´ auch nur ´etwas´ draus zu machen. Der Stern von Hollis und Barrett ging in London auf, für Walker, der aus Hamilton in Ohio stammte, ging er im dortigen Nebel langsam wieder unter: ein kühler Hauch, der alle Konturen auflöst und so mit der Ewigkeit vermählt.

Solcherlei ´Karriere´ ist immer selten; und lässt tief blicken. Mögen Hollis und Walker einander in ihrer Vorliebe für ausschweifende, schmachtende Klangkaskaden und endlose Larghi näher gestanden haben als dem hypernervösen, ausschweifend phantasiegeladenen Barrett, der sich in einem wilden Wust aus Trance und Verzückung völlig verstrickte und jeden Halt verlor, so eint diese drei dennoch die Art der Begegnung: des Einzelnen mit der Musik, die im Überindividuellen zur Vollendung drängt. Auch und gerade im Bruchstück, das umso verführerischer leuchtet. Mitunter fügt sich alles im Erhabenen, dem noch die letzten Überbleibsel spielerischer Unentschiedenheit die höheren Weihen verleihen. Das Syd Barrett dies nur einmal vollgültig gelang, auf einer einzigen Langspielplatte, im Verbund mit anderen, die ihn recht überzeugend beerbten: geht schon Ordnung. Der Meisterdirigent Toscanini bemerkte einmal im Blick auf den schon erwähnten Claude Debussy, den er noch persönlich kennen gelernt hatte, das der nur diese eine, einzige Oper – Pelleas und Melisande – in sich gespürt habe. Wiewohl der Komponist sich mit weiteren Entwürfen trug, kam nichts Vergleichbares mehr aufs Notenpapier. Es blieb bei dem einen Meisterwerk, das in der Musikgeschichte seinesgleichen sucht. Auch Debussys übrige Werke atmen den Hauch unbedingter Exklusivität, bei allem Liebreiz, den etwa der bis heute so beliebt gebliebene Nachmittag eines Fauns versprüht. Debussy brachte nur sehr wenige Werke hervor. Er war kein eleganter Vielschreiber, strotzte ganz und gar nicht vor Einfällen; zu  ernst war der Weg, den er wählte, zu hoch der Anspruch – zu süss die Frucht, die dem entsprang. Viele eiferten dem subtilen Franzosen nach, bis in die moderne Filmmusik hinein, die ohne ihn gänzlich anderes tönte, als sie es bis heute tut. Viele Möchtegerns – ein Debussy. Bezeichnend, dass dieser Außenseiter schließlich, nach tragischer Erlahmung seiner Schaffenskräfte, mit gerade einmal 56 Jahren starb. Er hatte alles gegeben. Mehr war nicht drin. Das Wenige aber zählte und wog die kleckrigen Krümel und protzkackigen Torten der Konditoren  auf, deren Kost schnell verdirbt und nie ohne Geschmacksverstärker auskommt. In seinem Schaffen überragte er die gehäuften Erträge einer unwürdigen Konkurrenz um unschätzbare Längen; seine Kunst barg im Kleinsten alles, was im Großen zu verschwenden erlaubt bleibt.

Es mutet nur auf den ersten Blick betrüblich an, dass Hollis, Walker und Barrett im Alter nicht mehr den Zauber ihrer Frühe erreichten. Gab Barrett die Musik nach kurzer, heftiger Entladung gleich ganz und für immer auf, beschwor Hollis abschließend die Stille, in der er schließlich selbst verschwand. Scott Walker benötigte immer wieder Jahre der Vorbereitung und Initiation, um auch nur ein einziges Album realisieren, das heißt: halbwegs abschließen zu können. In den Läufen der Zeit, die Irrungen und Wirrungen bleiben, brauchte sich der ganze Mann auf. Was er aber, in zähem Ringen um wahrhaftigen Ausdruck, aus sich herauspresste, ist selbst ganz Moment, ganz Ereignis jenseits aller Zeit; und mutete befremdlich, fast verstörend an, vergleicht man es nur mit den heroischen, vor Glanz sprudelnden Anfängen seiner zwanziger Jahre. Hier traf er sich mit Hollis, der auch nicht davor zurückscheute, im Anschluss an den Kommerz konsequent auszuscheren. Das eben, scheint es, brauchte: Zeit. Barrett schaffte es schon nicht mehr, solcherart die Kurve zu kriegen, ihn trug es aus der schärfsten geradewegs heraus. Die andern beiden versuchten auf je eigene Art, noch einmal neue Wege und Bahnen zu erzwingen. Von einer Düsternis umwölkt, die den Weiten des freien, Wolkenlosen Himmels ein Gleichnis ist und bleibt: zitterten sie vor dem Unsäglichen, das in der modernen Unterhaltungsmusik recht gelegentlich und gerne ungefragt, mitunter periodisch Anspruch und Geltung behauptet. Verfolgen wir den magischen Dreiklang dieser einsamen Seelen, geht uns einiges von dem auf, was als offenes Geheimnis kindlichen Neigungen entspricht, als allezeit gültiges Rätsel, das sich am Ende doch von selbst versteht.

(Ende des ersten Teils)

Über Shanto Trdic 127 Artikel
Studium der Sport-, Sozial-, und Erziehungswissenschaften an derUniversität Bielefeld. Seit 2006 Lehrer an der Gesamtschule Stieghorst,Sekundarstufe 1. Ehemals aktives SPD - Mitglied, nach Austritt keine weiteren Partei, - oder Vereinstätigkeiten.