Mehr Deutsch! Weniger Ausreden – NRW lässt Integration weiter scheitern

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Mehr Deutsch statt Herkunftssprache ! Wann endlich handeln, die Verantwortlichen, um fehlende Integration zu verbessern. Die Lehrer und Arbeitgeber werden seit Jahren mit diesem Problem alleine gelassen.Das Beispiel in Nordrhein-Westfalen ist ein Beispiel dafür, wie es nicht funktioniert. Dort fließen noch immer viele Millionen Euro in herkunftssprachliche Kurse, (muttersprachlicher Ergänzungsunterricht)in denen nicht nur die Sprache, sondern auch Kultur und Religion der Herkunftsländer vermittelt werden, während die Deutschkenntnisse vieler Kinder unzureichend bleiben. Diese herkunftssprachlichen Angebote sind seit Jahren bildungs- und integrationspolitisch zu recht umstritten, weil Integration trotz großer Investitionen vielfach nicht gelungen ist.
Hingegen wird an dem wesentlichen Punkt, dem Deutschunterricht gespart,der der Schlüssel für Bildungserfolg, Ausbildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe ist. Angesichts offenkundiger Integrationsdefizite und der zentralen Bedeutung der deutschen Sprache für Schule, Beruf und ein selbstbestimmtes Leben ist es angebracht das bisherige Modell zu ändern. Nur leider handeln die zuständigen Politiker in Nordrhein-Westfalen immer noch nicht.
Wer Chancen in Schule, Ausbildung und Beruf wirklich ernst nimmt, muss deshalb umsteuern, weg vom teuren muttersprachlichen Ergänzungsunterricht, hin zu intensivem, zusätzlichem Deutschunterricht für alle Kinder. Nur so kann echte Teilhabe im Bildungssystem, am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft gelingen. Auch muss darauf geachtet werden, dass auf Schulhöfen und am Arbeitsplatz Deutsch gesprochen wird, damit niemand ausgegrenzt wird. Dies wäre schon einmal ein guter Anfang für eine gelingende Integration. youtube.com/shorts/tQMTXaH…

Über Sylvia Pantel 36 Artikel
Sylvia Maria Pantel (1. Januar 1961 in Düsseldorf) ist eine deutsche Politikerin, die der Werteunion angehört und zuvor Mitglied der CDU war. Von 2013 bis 2021 vertrat sie die CDU im Deutschen Bundestag während der 18. und 19. Legislaturperiode. Bei den Bundestagswahlen 2013 und 2017 gewann Pantel den Wahlkreis Düsseldorf II und zog jeweils direkt ins Parlament ein. 2021 verfehlte sie jedoch sowohl das Direktmandat als auch den Wiedereinzug über die Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen, auf der sie Platz 40 innehatte. In der 19. Legislaturperiode war sie ordentliches Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Darüber hinaus arbeitete sie als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, im Ausschuss für Inneres und Heimat sowie im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Pantel engagierte sich viele Jahre als Kreisvorsitzende der Frauen-Union Düsseldorf und führte zudem den CDU-Ortsverband Düsseldorf-Rath. Sie gehörte dem Kreisvorstand des CDU-Kreisverbandes Düsseldorf an und war von 2013 bis 2021 Mitglied im Bundesvorstand der Frauen-Union. Außerdem ist sie Mitglied der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, dem Arbeitnehmerflügel der CDU. In einem Interview mit der Rheinischen Post bekundete sie ihr Interesse an einer weiteren Bundestagskandidatur. Am 28. März 2024 erklärte Pantel ihren Austritt aus der CDU und trat anschließend der Werteunion bei. Zuvor hatte sie alle Parteiämter niedergelegt und einen Wechsel zur Werteunion unter der Führung von Hans-Georg Maaßen nicht ausgeschlossen. Heute ist Pantel Landesvorsitzende der Werteunion Nordrhein-Westfalen sowie stellvertretende Bundesvorsitzende. Für die Bundestagswahl 2025 kandidierte sie als Direktkandidatin im Düsseldorfer Süden.