Der Dreizehnte – Die Botschaft des Obsidianschädels

13. Juli 2020 Thomas Ritter 0

Hier soll der Schädel dann zu einer Reihe von Gastgeschenken gehört haben, welche der Panschen Lama einer deutschen Gesandtschaft verehrte. Dabei handelte es sich höchstwahrscheinlich um die deutsche Tibetexpedition unter Prof. Dr. Ernst Schäfer, welche von 1937 bis 1939 das Land im Himalaya erkundete. Die Expedition wurde zum Teil aus Mitteln des berĂĽhmt berĂĽchtigten „Ahnenerbe“ bezahlt. Im Gegenzug soll der Schädel schlieĂźlich in den Besitz Heinrich Himmlers gelangt sein. Er gehörte zu den Gegenständen, die sich unter den persönlichen Habseligkeiten des ReichsfĂĽhrer SS bei seiner Verhaftung durch die Alliierten am 23. Mai 1945 befanden. Michael muĂź es wissen, denn sein GroĂźvater war bei Himmlers Verhaftung dabei. Er nahm damals den Schädel aus einem ihm unerklärlichen Reflex an sich. Später vererbte er ihm seinem Enkel. […]