Raketen-Alarm in Dubai: Luxus-Insel brennt – Burj Khalifa geräumt

Jumeirah see türme, Dubai, Stadt, Quelle: katetrysh, Pixabay. Freie kommerzielle Nutzung, Kein Bildnachweis nötig

In der Golfmetropole Dubai ist es zu alarmierenden Zwischenfällen gekommen. Über der künstlich angelegten Insel Palm Jumeirah waren deutlich sichtbare Rauchwolken zu erkennen, Augenzeugen berichten von mehreren Detonationen. Internationale Berichte sprechen von einem Raketenalarm in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Nach offiziellen Angaben sollen mehrere anfliegende Geschosse abgefangen worden sein. Gleichzeitig verdichteten sich Hinweise, dass Ziele im Stadtgebiet attackiert wurden. Konkrete Informationen über mögliche Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Familie aus Österreich sucht Schutz in Tiefgarage

Eine aus Österreich stammende Familie, die sich derzeit in Dubai aufhält, schildert eine Situation voller Unsicherheit. Der Vater, seine Ehefrau und die beiden Kinder hätten sich nach ersten Explosionen in eine Tiefgarage zurückgezogen. Dort seien wiederholt laute Einschläge und Druckwellen wahrnehmbar gewesen.

Später habe man das Gebäude kurzzeitig verlassen, doch auch im Freien sei die Lage angespannt geblieben. In regelmäßigen Abständen seien erneut Detonationen zu hören gewesen, begleitet von Sirenensignalen. Die Familie beschreibt die Atmosphäre als von Sorge und Ungewissheit geprägt. Man habe nicht abschätzen können, wie sich die Ereignisse weiterentwickeln.

Rauchentwicklung nahe Luxushotel

Im Bereich der Palm Jumeirah wurde eine starke Rauchentwicklung gemeldet. In sozialen Netzwerken kursieren Aufnahmen, die Flammen in der Nähe des Hotels Fairmont The Palm zeigen. Eine offizielle Bestätigung über einen direkten Treffer oder das Ausmaß möglicher Schäden steht bislang aus.

Zusätzliche Aufmerksamkeit erregte die vorsorgliche Räumung des Burj Khalifa. Das markante Hochhaus im Zentrum der Stadt wurde Berichten zufolge evakuiert. Behörden betonten, die Sicherheitskräfte seien im Einsatz und die Lage werde fortlaufend bewertet.

Während offizielle Stellen erklären, die Situation sei unter Kontrolle, berichten zahlreiche Menschen vor Ort von anhaltender Anspannung. Die Entwicklungen dauern an, weitere Informationen werden erwartet.

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