Wahlbetrug in NRW – 2204 Stimmen zu wenig für die AfD

Wetterhahn, Foto: Stefan Groß

Einen handfesten Skandal gibt es nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Nach dem unerwarteten Sieg der CDU um Armin Laschet und der herben Niederlage von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Wurden erneut die Ergebnisse geprüft. Dabei kam es zu dem Ergebnis: Stimmen von der AfD wurden unterschlagen.

Laut einer Information des Nachrichtenmagazins „Focus“ hat es während der nordrhein-westfälischen Landtagswahl bei 50 von insgesamt 15.000 Stimmbezirken Unregelmäßigkeiten zulasten der AfD gegeben. Der Landeswahlausschuss im Düsseldorfer Landtag hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass die Zahl der AfD-Zweitstimmen korrigiert werden müsse.

Mittlerweile ermittelt sogar die Polizei wegen Wahlfälschung

„Nach Überprüfung der Ergebnisse liegt die korrekte Anzahl um 2204 Stimmen höher – bei insgesamt 626.756 Stimmen. Auf die Zusammensetzung des am 14. Mai neu gewählten Landtags habe dies aber keine Auswirkungen. Der Anteil der AfD bei den Zweitstimmen bleibe bei 7,4 Prozent“, so der „Focus“. Um einen weiteren Sitz für die AfD im Düsseldorfer Landtag zu erlangen wären allerdings 9800 weitere Stimmen nötig.

Derzeit ermittelt die zuständige Polizei in Mönchengladbach. Grund ist der Verdachts der Wahlfälschung ein.

Im Mittelpunt der gezielten Ermittlungen steht ein Mönchengladbach. Dort waren alle 37 Zweitstimmen der AfD für ungültig erklärt worden. Die Partei um Alexander Gauland, Frauke Petry und Alice Weidel hatte an der Richtigkeit der Auszählung gezweifelt, da sie in einigen Bezirken 0,0 Prozent der Stimmen erhalten hatte.

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