Die Elementarteilchen, aus denen alle Atome und damit die gesamte Materie unserer Welt besteht, sind die sogenannten Fermionen. Es handelt sich bei ihnen um jeweils sechs verschiedenartige Quarks und Leptonen. Das Besondere an ihnen ist einerseits, dass sie nicht nur als Teilchen, sondern auch als Welle auftreten und mit ihrer Zeit- und Ortabhängigkeit eine gewisse Dynamik verursachen. Ferner handelt es sich bei ihnen um kommunikationsfähige Teilchen, die mit Informationen arbeiten, die für die Naturgesetze verantwortlich sind und mit ihnen die belebte Natur und Technik ermöglichten. Ferner nehmen die Elektronen innerhalb der Elementarteilchen eine Sonderstellung ein, da sie an allen elementaren Wechselwirkungen der atomaren Systeme und damit automatisch an allen chemischen und physikalischen Reaktionen beteiligt sind. Neben den Gravitationskräften bestimmen sie die ganze Dynamik der belebten Natur und Technik. Nur durch sie wird Materie für uns greifbar und sichtbar. Die genialen Eigenschaften der Fermionen sind für die ebenso geniale evolutionäre Entwicklung der Information und Informationsverarbeitung sowie des Lebens im Universum und damit auch für unsere Existenz und unsere körperlichen und geistigen Fähigkeiten verantwortlich. Dies wird im Folgenden genauer erläutert.
Einführung
Materie besteht nicht wie bunter Sand nur aus einer Mischung von verschiedenartigen Sandkörnern, sondern sie besteht aus winzigen nicht mehr teilbaren Elementarteilchen, die miteinander kommunizieren, d.h. Informationen austauschen und dabei Kräfte aufeinander auswirken, die durch die Quantenfeldtheorie beschrieben werden. Sie sind die Ursache der Naturgesetze, mit denen der gesamte Verlauf des Geschehens im Universum vorprogrammiert ist. Die Elementarteilchen erfüllen dabei die Gesetze der speziellen Relativitätstheorie und Quantenmechanik. Im Lauf der physikalischen und Evolution bildeten sie die bekannten Atome des Periodensystems, die alle aus einem positiven Atomkern und einer negativen Elektronenhülle bestehen, die durch unterschiedliche Wellenfunktionen beschrieben wird. Die Größe der Atome wird dabei ausschließlich durch den Platzbedarf der Wellenfunktionen der Elektronen bestimmt. Bei ihnen handelt es sich um zeitlich und räumlich oszillierende stehende Wellen, die für die spezifischen chemischen Eigenschaften der jeweiligen Atome verantwortlich sind.
Atome sind also nichts Statisches, sondern intern über die Wechselwirkung der Elementarteilchen, aus denen sie aufgebaut sind, etwas Dynamisches, was wir weder an den Atomen noch an der aus ihnen aufgebauten Materie erkennen können. Diese innere Dynamik der Materie wird für uns erst in der durch die Elementarteilchen vorprogrammierten evolutionär entwickelten belebten Natur sichtbar. Durch sie offenbart sich für uns, dass das automatisch ablaufende biologische Leben nur über gespeicherte Informationen und ihre Verarbeitung möglich ist, was allein auf die physikalischen Eigenschaften und die Kommunikationsfähigkeit der Elementarteilchen, aus denen die ganze Welt aufgebaut ist, zurückzuführen ist (siehe dazu u.a. www.tabularasamagazin.de/hans-sixl-der-samen-des-universums). Die Genialität der Eigenschaften der Materie und ihre Besonderheiten sind auf die ungewöhnlichen Eigenschaften der Elementarteilchen zurückzuführen.
Die Kommunikationsfähigkeit der Elementarteilchen
Die elementaren Bausteine der Materie unserer Welt sind die Fermionen, die aus jeweils sechs unterschiedlichen Quarks und Leptonen bestehen. Aus ihnen sind alle Atome aufgebaut. Vier weitere spezielle Elementarteilchen sind die Bosonen, mit denen sich die zwölf Fermionen durch Informationsaustausch untereinander erkennen und wechselwirken können. Wenn die Informationen, die sie tragen, verarbeitet werden, erfolgt eine bestimmte Reaktion. Die Information ist dabei nicht in einer Sprache oder in einem Muster enthalten, sondern ganz elementar in den Eigenschaften der Elementarteilchen. Auch wenn die Fermionen deshalb anders kommunizieren wie wir, sind sie dennoch die elementarsten kommunikationsfähigen Einheiten.
Da sowohl körperliches als auch geistiges Leben nur durch Informationsaustausch funktionieren kann, handelt es sich mit den Fermionen um die elementarste Lebensform, die deshalb auch nur rein physikalischer Natur sein kann. Der Informationsaustausch zwischen den Elementarteilchen ist die Grundlage und damit auch die Erstursache aller Prozesse in biologischen Lebewesen (s. dazu www.tabularasamagazin.de/hans-sixl-ueber-die-ursachen-des-lebens/).
Man könnte also sagen, die Elementarteilchen, aus denen unsere materielle Welt besteht, haben mit ihren virtuellen Bosonen ein elementares, sehr spezielles Sinnesorgan, mit dem sie ihre submikroskopische Umwelt, die nur aus Fermionen besteht, wahrnehmen können, ähnlich wie wir mit unseren komplexen Sinnesorganen unsere hochkomplexe makroskopische Umwelt wahrnehmen können. Mit ihren Bosonen verfügen sie über eine elementare Kommunikationsfähigkeit, mit der sie ihre elementaren Informationen mit ihresgleichen austauschen können. Mit ihnen werden sie sogar handlungsfähig, da sie Kräfte entwickeln können, so wie wir mit unseren Muskeln Kräfte entwickeln und aktiv werden können. Damit verfügen die elementarsten Materieteilchen unserer Welt durch ihre Fähigkeit der Kommunikation und Verarbeitung von Informationen neben ihrem Körper, der durch ihre Materie gegeben ist, auch über einen Geist, der mit abstrakten Informationen arbeitet. Wie bei uns Menschen bilden auch bei ihnen Körper und Geist eine untrennbare Einheit.
Über ihre Wahrnehmungsfähigkeit sowie ihre elementare Kommunikations- und Handlungsfähigkeit verfügen die Elementarteilchen über die wichtigsten Eigenschaften von Lebewesen in ihrer elementarsten Form.
Das Leben der Elementarteilchen basiert auf der Kommunikation und Verarbeitung der einfachsten Informationen, das auf dem überschaubaren Wissen über ihre physikalischen Eigenschaften besteht und deshalb im Vergleich zu dem umfangreichen genetischen Wissen und dem Wissen unseres menschlichen Geistes sehr bescheiden ist. Die abzählbaren fundamentalen Eigenschaften der Elementarteilchen bilden die Grundlage der unüberschaubaren Flut von Informationen und der zugehörigen Mechanismen ihrer Verarbeitung, mit denen nach Milliarden Jahren natürliche und künstliche Intelligenz sowie vielfältige Lebensformen evolutionär und technisch geschaffen wurden.
Teilchen- und Welleneigenschaften
Alle Elementarteilchen gelten nach dem heutigen Standardmodell als punktförmig mit einem theoretischen Durchmesser von null. Für ihre Größe gibt es nur eine obere Grenze, die bei 10-19 Metern liegt, was sich jeder Messung entzieht, während zusammengesetzte Teilchen, wie etwa Protonen, Nukleonen, Atome und Moleküle messbare Durchmesser haben, die für uns aber erst dann makroskopisch sichtbar werden, wenn sie aus sehr vielen Teilchen bestehen, wie z.B. Flüssigkeiten oder Festkörper. Das Besondere an der Materie ist also, dass ihre Form und Größe nicht durch das Volumen ihrer Elementarteilchen bestimmt wird, das auch in Summe praktisch null ergibt, sondern ausnahmslos durch ihren Platzbedarf als Wellen. Dieser ergibt sich erst, sobald sie miteinander wechselwirken und eine Verbindung eingehen. Das anschaulichste Beispiel dazu bilden die Atome, deren Elektronenhüllen durch die elektromagnetische Wechselwirkung mit den Atomkernen als s-, p-, d-, … Wellenfunktionen den Physikern und Chemikern bestens bekannt sind. Die Elektronenhüllen der Atome und Moleküle bestimmen den Platzbedarf aller aus ihnen bestehenden Verbindungen, Materialien und Gegenstände.
Die Quantenmechanik ist in der Lage, die Eigenschaften der Atome exakt als orts- und zeitabhängige dynamische Systeme zu beschreiben, wobei die Elektronen als stehende Wellen um den Atomkern schwingen. Das ältere Teilchenmodell der Atome, bei dem die Elektronen um den Atomkern wie Planeten um die Sonne kreisen, kann zwar nicht alles erklären, aber es veranschaulicht uns ebenso die Dynamik, die in den Atomen existiert. Diese wird durch den steten Informationsaustausch generiert, der zwischen den Elementarteilchen erfolgt, ohne den es z.B. auch keine Kraftwirkung zwischen dem Atomkern und den Elektronen geben würde. Denn ohne Informationsaustausch würden die Elementarteilchen nichts voneinander spüren und auch nichts voneinander wissen. Ohne Informationsaustausch würden weder Atomkerne noch Atome und Moleküle zusammenhalten.
Die elementare Kommunikation der Elementarteilchen
Die Elementarteilchen, die die Materie aufbauen, brauchen keine speziellen Sinnesorgane wie wir, mit denen sie sehen, hören, schmecken, riechen oder fühlen können. Ihre Welt ist viel einfacher als unsere. Sie besteht zwar aus nahezu unendlich vielen aber nur aus zwölf verschiedenartigen Fermionen, die sie über ihre jeweils speziellen virtuellen Bosonen erkennen. Weil die Bosonen die Information übertragen, heißen sie Botenteilchen oder Trägerteilchen. Wenn mit ihnen der Austausch der Information zwischen den beiden beteiligten Fermionen erfolgreich ist, entstehen entweder anziehende oder abstoßende Kräfte. Daher werden sie auch als Kraftteilchen und Austauschteilchen bezeichnet.
Es gibt zwei entscheidende Unterschiede der Kommunikation zwischen der elementaren Kommunikation der Fermionen zu der uns bekannten wesentlich komplexeren zwischenmenschlichen Kommunikation (z.B. mit der Sprache, Schrift, mit Lauten, Zeichen und Bildern) sowie der technischen Kommunikation (z.B. bei Funk, Fernsehen und in elektronischen Geräten).
(1) Entsenden und Empfangen der Information zwischen jeweils zwei Fermionen findet gleichzeitig ohne Zeitverlust statt. Wegen der unmessbar kurzen Zeit, in der dieser Informationsaustausch über eine messbare Distanz erfolgt, kann das für die Übertragung der Information verantwortliche Austauschteilchen nicht als reales Teilchen experimentell gemessen werden. Es wird daher als virtuelles Boson bezeichnet.
(2) Beim Informationsaustausch zwischen zwei Fermionen entsteht bei der Informationsverarbeitung eine Kraft. Wenn sie anziehend ist, reagieren sie und bilden ein gebundenes Teilchen. Dabei wird Energie frei. Umgekehrt kann ein gebundenes Teilchen durch Energiezufuhr auch wieder dissoziieren. Die durch den Informationsaustausch gebildeten Fundamentalkräfte bilden die Grundlage für die Naturgesetze, die den Verlauf der Evolution beherrschen und von uns in Wissenschaft und Technik genutzt werden.
Die jeweiligen virtuellen Bosonen der unterschiedlichen Fermionen bilden damit um sich herum ein unsichtbares Informationsfeld, womit sie sich gegenüber anderen Fermionen identifizieren können und entsprechend ihrer Information anziehende oder abstoßende Kräfte entwickeln und mit ihnen wechselwirken können. Die Quantenfeldtheorie erklärt damit die Entstehung von Kraftfeldern.
Zwischenmenschliche und technische Kommunikation
Bei der uns bekannten Kommunikation vergeht zwischen dem Absenden der Information und dem Empfang der Information eine messbare Zeit, in der die Information durch einen realen Informationsträger vom Ort des Senders zum Ort des Empfängers getragen wird. Ferner entstehen keine Kraftfelder zwischen dem Sender und Empfänger, aber es entstehen jeweils Kräfte zwischen dem Sender und dem Informationsträger sowie dem Empfänger und dem Informationsträger. Die Kommunikation findet damit in drei Schritten statt.
- Schritt. Im Sender existiert eine Information als Sprache, Schrift, Bild, Ton oder eine Frequenz, wie in der Technik und bei uns, die kommuniziert wird. In der biologischen Zelle ist die Information, die kommuniziert wird, im genetischen Muster auf der DNS enthalten. Der Sender überträgt per elementaren Informationsaustausch die Information mit Energie auf ein Botenteilchen, Botenmolekül, einen Boten, eine elektromagnetische oder akustische Welle. In biologischen Zellen mit Wärmeenergie, technisch mit elektromagnetischen Kräften und zwischen Menschen mit der Sprache oder Schrift.
- Schritt. Der Informationsträger trägt neben der Information auch eine Energie vom Sender zum Empfänger und braucht dazu eine messbare Zeit. Er ist real und nicht virtuell wie die Bosonen.
- Schritt. Der Empfänger übernimmt per elementaren Informationsaustausch die Information mit der Energie von dem Informationsträger.
Der bei den Elementarteilchen beschriebene elementare Prozess des Informationsaustauschs findet bei der uns vertrauten Kommunikation also zweimal mit dem Informationsträger statt. Zuerst am Ort des Senders (1. Schritt) und zuletzt am Ort des Empfängers (3. Schritt) jeweils mit dem realen Botenstoff (z.B. in der Genetik) oder mit der realen elektromagnetischen oder akustischen Trägerwelle (in der Technik und bei uns Menschen). Der Bote übernimmt jeweils per elementaren Informationsaustausch Information und Energie beim Sender und gibt sie beim Empfänger ab. Sender und Empfänger sind zwar völlig verschiedenartige hochkomplexe Systeme, aber die Übergabe der Information an das Botenteilchen oder an die Trägerwelle beim Sender und die Abgabe beim Empfänger erfolgt grundsätzlich ausschließlich per elementaren Informationsaustausch.
Jede Art der Kommunikation findet bei genauer Betrachtung über viele Schritte und mit vielen unterschiedlichen Informationsträgern statt. Die Umwelt teilt uns ihre Existenz über unsere Sinnesorgane mit. Diese wandeln die empfangenen Informationen, die in Lichtwellen, akustischen Wellen, oder chemischen Stoffen beim Schmecken oder Riechen enthalten sind, in körpereigene elektrische Signale um, die dann in unser Gehirn gelangen und dort verarbeitet werden. Wenn wir etwas mitteilen, z.B. beim Telefonieren, werden die Informationen unserer Gedanken über körpereigne Signale von unserem Gehirn an unseren Kehlkopf weitergeleitet. Dort werden sie empfangen und in akustische Signale umgewandelt, die die Informationen in unserer Sprache artikulieren. Die so abgesandten Schallwellen werden in einem elektronischen Gerät von einem Mikrophon empfangen und in elektromagnetische Wellen umgewandelt, die die Information zum angewählten Empfänger leiten. Dort werden sie wieder von einem technischen Gerät in Schallwellen rückverwandelt, die ein Lautsprecher aussendet und die dann von Ohren empfangen und wieder in körpereigene Signale umgewandelt werden.
Der Ursprung unseres denkenden Geistes
Unser denkender Geist ist ein biochemischer Mechanismus, der die in unserem Gehirn abgespeicherten Sprach- und Bildinformationen verarbeitet.
Alle Mechanismen agieren grundsätzlich unsichtbar, deshalb werden sie auch als Geister bezeichnet, wie unser menschlicher Geist. Sie arbeiten immer in einem materiellen System entweder physikalisch, chemisch, biologisch, neuronal, technisch oder elektronisch. Sie wirken auch nicht nur in Autos, Fernsehapparaten, Smartphones und anderen technischen Geräten, sondern auch in Atomen, Molekülen, biologischen Zellen, Gehirnen und allen Lebewesen.
Das Geisterhafte an den Mechanismen liegt daran, dass sie etwas bewirken, ohne dass erkennbar ist, warum es geschieht. Wenn etwas geschieht, wirken grundsätzlich Kräfte, deren Ursache wir zwar kennen, wie z.B. elektrische Kräfte und die Gravitation. Aber wir sehen nicht, wie die Kräfte entstehen, also wie sich Ladungen anziehen oder wie uns die Erde anzieht. Alle Kräfte sind auf Kraftfelder zurückzuführen, die beim elementaren Informationsaustausch zwischen den Elementarteilchen entstehen. Sie sind die Ursache aller Mechanismen.
Solange es nur Elementarteilchen gibt, existieren auch nur die elementaren Informationen, die sie tragen, die auch nur der elementare Geist, der elementarste Mechanismus der Informationsverarbeitung, verarbeiten kann. Über die physikalische Evolution entstanden zuerst mit den Atomen und dann über die chemische Evolution mit den Molekülen neue Strukturen und mit ihnen neue abstrakte Informationen, die bei der Informationsverarbeitung eine Rolle spielen. Zusätzlich nehmen die Elektronen bei deren Wechselwirkung über den elementaren Informationsaustausch eine Sonderstellung ein und ließen damit neue physikalische und chemische Mechanismen/Geistformen entstehen.
Der erste Paradigmenwechsel sowohl bei den Informationen als auch bei ihrer Verarbeitung erfolgte durch die genetische Schrift und damit über die Verarbeitung neuartiger Informationen, die in molekularen Mustern enthalten sind, die unabhängig von ihren Trägern sind und nichts mehr mit ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften zu tun haben. Zur Verarbeitung dieser neuartigen genetischen Informationen musste ein neuer Mechanismus entwickelt werden, der als genetischer Geist bezeichnet wird. Mit ihm wurde es möglich, erstmals große Mengen komplexer Inhalte über Aufbau und Funktion der biologischen Zellen abzuspeichern und bei der Zellteilung zu kopieren. Durch die Fähigkeit des genetischen Geistes Wissen anzusammeln, wurden biologische Zellen, ohne zu denken lernfähig.
Jeder Geist verarbeitet mit speziellen Informationen in einem bestimmten System. Der genetische Geist arbeitet in den Körperzellen, der denkende Geist im Gehirn und der elektronische Geist in Computern und technischen Geräten. Jedes materielle System ist samt seiner Informationen und Mechanismen ein Ergebnis der speziellen Eigenschaften der Elementarteilchen, wobei die Elektronen eine Sonderstellung einnehmen, da sie neben der Gravitation für die Naturgesetze verantwortlich sind,
Die Sonderstellung der Elektronen
Erstens: Die Elektronen bilden die Elektronenhülle der Atome sowie aller molekularen Systeme. Dabei bestimmen ihre Wellenfunktionen allein die Größen der Atome und mit ihnen die Gestalt aller molekularen Systeme. Aus quantenmechanischen Gründen können sie nicht von anderen Elektronen anderer Atome durchdrungen werden. Sie verhindern auf diese Weise eine Kontaktaufnahme zwischen den punktförmigen Atomkernen, die sich im Zentrum der jeweiligen Elektronenhüllen befinden und durch sie abgeschirmt werden. Teilchen haben einen Nulldurchmesser, aber Wellen haben einen messbaren Durchmesser, der im Teilchenbild der Atome dem Durchmesser der Kreisbahn einer punktförmigen negativen Ladung um einen positiven Kern entspricht. Nur durch die Elektronenhülle nehmen alle Atome und mit ihnen alle Moleküle sowie jede feste Materie ein bestimmtes Volumen ein. Mit ihr nehmen sie eine spezielle Gestalt an, die von uns mit unseren Sinnesorganen wahrgenommen werden kann.
Zweitens: Alle physikalischen und chemischen Wechselwirkungen finden nur zwischen den äußeren Elektronen der beteiligten Atome und Moleküle statt. Sie sind deshalb allein für die elementare Austauschwechselwirkung zwischen Atomen oder Molekülen verantwortlich, die über virtuelle Photonen erfolgt, die von den Elektronen als Botenteilchen/Botenwelle benutzt werden. Als die am schwächsten gebundenen Elektronen sind sie für alle chemischen Reaktionen verantwortlich.
Wie wir Materie wahrnehmen, wie wir sie sehen, schmecken, riechen und anfassen können, wird damit allein von den Elektronen bestimmt. Alle anderen Elementarteilchen spielen dabei keine Rolle. Die Elektronen allein bewirken den elementaren Informationsaustausch, der uns die Materie physikalisch und chemisch erkennen lässt.
Die physikalische, chemische, biologische und technische Evolution
Für alle speziellen Formen der Evolution in der Natur und alle technischen Entwicklungen sind die sehr speziellen physikalischen Eigenschaften der Elementarteilchen verantwortlich, weil die von ihnen entwickelten Fundamentalkräfte die Naturgesetze schufen, die die gesamte Physik, Chemie, Biologie und Technik beherrschen. Mit ihnen entwickelten sich nicht nur sehr spezielle Atomkerne, Atome, Moleküle und hochkomplexe biologische und technische Systeme evolutionär, sondern auch absolut neue Informationen bezüglich ihrer speziellen numerischen Zusammensetzung, Struktur, Gestalt und ihrer physikalisch-chemischen Eigenschaften, mit denen unsere spezielle materielle und geistige Welt entstehen konnte. Mit nur leicht veränderten Eigenschaften der Elementarteilchen würden völlig andere Welten und Lebensformen entstehen. Ob die Feinabstimmung der Eigenschaften der Elementarteilchen, durch die unsere Welt und Leben entstehen konnte, evolutionär wie alles in der Natur erfolgte, kann allerdings naturwissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt werden.
Die Ursache der Elementarteilchen
Damit sich körperliches und geistiges Leben entwickeln kann, sind Informationen und die Mechanismen ihrer Verarbeitung notwendig. Diese Voraussetzungen sind bereits in den kleinsten Teilen der Materie gegeben und wirken in allen Atomen, Molekülen und Systemen biologischer sowie technischer Art. Ohne sie wäre eine Ansammlung von Elementarteilchen nur eine punktförmige Singularität wie die, aus der unser Universum entstand. Diese Singularität enthält im Gegensatz zu den Schwarzen Löchern, die wir in unserem Universum beobachten können, nur nahezu unendlich viel Masse, aus der unser riesiges Universum mit Trillionen Sonnensystemen entstehen konnte. Offensichtlich wurde bis kurz vor dem Big Bang, dem Urknall, die Masse des daraus entstehenden Universums durch extreme Gravitationskräfte zusammengehalten, die dafür sorgten, dass alle Elementarteilchen ihren Wellencharakter einbüßten und zu Punkten zusammenschrumpften.
Es liegt damit auf der Hand, dass die Singularität, die den Urknall verursachte, wie die Schwarzen Löcher unseres Universums die Materie eines früheren Universums, das vielleicht noch riesiger wie unseres war, nach und nach über einen längeren Zeitraum verschlang, wobei zu klären ist, ob dabei die Eigenschaften der Elementarteilchen in der Singularität verändert wurden, sodass beim Urknall andere Atome und Moleküle entstanden, die andere Lebensformen als zuvor bildeten. Was den Urknall wann und warum verursachte, kann nicht geklärt werden, solange die Physik des hochkomprimierten Teilchenzustands der Singularität nicht verstanden wird. Es musste allerdings auch in der Singularität eine Dynamik existieren, die sie über einen bestimmten Zeitraum die Schwarzen Löcher entwickelte, bis es bei unserer speziellen Singularität zu einem überkritischen Zustand kam, der als Urknall bekannt ist.
Dunkle Materie und Dunkle Energie
Da es im Universum riesige Mengen an Dunkler Materie und Dunkler Energie gibt, deren Wirkung wir zwar kennen und messen, die wir aber wie unsere Materie nicht sehen können, wurde sie ebenso in der Singularität, die den Urknall verursachte, punktförmig zusammengehalten. Deshalb ist davon auszugehen, dass es auch andere Elementarteilchen mit Masse gibt, die allerdings andere Eigenschaften besitzen müssen, da sie beispielsweise nicht elektromagnetisch mit den uns bekannten Elementarteilchen, aus denen unsere Welt besteht, wechselwirken. Die Dunkle Materie in unserem Universum besteht also aus anderen uns unbekannten Elementarteilchen, die nicht elektrisch geladen sind wie die Fermionen unserer Welt, die aber auch durch Austauschwechselwirkung Gravitationskräfte und eine Dunkle Energie entwickeln können. Außer ihrer Masse und der damit verbundenen Gravitation gibt es aber keine weiteren Gemeinsamkeiten. Die Dunkle Materie bildet damit in unserem Universum eine andere Welt als die mit unseren Elementarteilchen, bei der es keine elektrischen Ladungen gibt, die durch die elektromagnetische Wechselwirkung für uns sichtbar und mit unseren Methoden erforschbar würde. Mit der Dunklen Materie und der Dunklen Energie gibt es andere Naturgesetze und damit auch eine andere uns unbekannte Natur. Dunkle Materie könnte auch in der Materie unseres Sonnensystems existieren, ohne dass wir etwas von ihr merken würden.
Universen
Da sich in der Natur alles evolutionär entwickelt hat, ist anzunehmen, dass sich auch unser Universum evolutionär entwickelt hat. Mutation ist dabei durch Variation der Eigenschaften der Elementarteilchen möglich und Selektion könnte die Stabilität der dabei entstehenden Materie sein. Was nicht lange lebt, kann sich auch nicht weiterentwickeln und ein stabiles Universum bilden, das Milliarden Jahre lang existieren und dabei entwickeln kann. Vermutlich ist deshalb auch die Materie und die Energie, die wir in unserem Universum kennen, die einzige Materie, die am längsten lebte und die in einem Evolutionsprozess der Universen schließlich erfolgreich war. Da alles, was wir kennen, jedes Atom und jedes Lebewesen und jede Art des Lebens nur durch Information und Informationsaustausch mit Materie und Geist existieren kann, mussten auch frühere Universen aus Elementarteilchen, die mit diesen Eigenschaften aufgebaut sein. Allerdings könnten es auch andere Elementarteilchen sein, wie die der Dunklen Materie unseres Universums, aber sie müssten wie die uns bekannten Elementarteichen kommunikationsfähig sein und neben ihren Teilcheneigenschaften auch Welleneigenschaften besitzen, um ein gewisses Volumen einzunehmen.
Da sich in unserem Universum absolut alles evolutionär über die Elementarteilchen mit ihren Fundamentalkräften und den daraus entstandenen Naturgesetzen in einem Milliarden Jahren Zeitraum entwickelt hat, könnten sich auch Universen in einem unvorstellbar langen ewigen Kreislauf evolutionär entwickeln. Wenn auf diese Weise unser Universum aus früheren Universen entstanden ist, könnten auch Informationen und die Mechanismen ihrer Verarbeitung körperliches und geistiges Leben auch in früheren Universen entwickelt haben. Mit ihnen könnten physikalische, chemische, biologische, technische Mechanismen und Lebensformen mit anderen Atomkernen, Atomen, Molekülen, molekularen und biologischen Systemen, Pflanzen und Tiere in einem ewigen Kreislauf entstehen.
Überlegungen aufgrund aktueller kosmologischer Erkenntnisse mit den modernsten und leistungsfähigen Teleskopen der Welt wurden kürzlich am Rande unseres Universums Galaxien entdeckt, die viel älter als die des unsrigen Universums waren. Da die aktuell beobachteten viel älteren Galaxien aus denselben Atomen bestehen, wurden sie auch aus denselben Elementarteilchen aus demselben kosmologischen Samen gebildet. So wie es heute viele Singularitäten mit den Schwarzen Löchern in unserem Universum gibt, so könnte auch unser Universum entsprechend der Theorie der pulsierenden oder zyklischen Universen aus einer derartigen Singularität innerhalb eines früheren Universums entstanden sein und einen eigenen Raum und eine eigene Zeit entwickelt haben. Da Leben in unserem Universum über den kosmologischen Samen durch die Elementarteilchen vorprogrammiert ist, sollten auch alle früheren Universen in ihrem geschaffenen Raum und der in ihm geltenden Zeit nach den gleichen oder ähnlichen Gesetzmäßigkeiten funktioniert haben. So wie sich Schwarze Löcher in einem bestehenden Universum bilden können, so können sich auch Universen in bestehenden Universen bilden. Dann bildet sich ein neuer Raum in einem bereits bestehenden Raum.
Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
Die gesamte Entwicklung der Materie des Universums wurde mit Ausnahme der Dunklen Materie mit den genialen Eigenschaften der uns bestens bekannten Elementarteilchen im kosmologischen Samen beim Urknall verankert. Aus ihnen besteht alles auf unserer Welt. Ihre unerwartete und ungewöhnliche Kommunikationsfähigkeit mit ihren virtuellen Bosonen stellt zusammen mit ihrem Welle-Teilchen-Dualismus ihre genialste Besonderheit dar.
Der Mechanismus, der die Informationen der Elementarteilchen verarbeitet, ist der erste und elementarste Geist, aus dem sich alle anderen Geistformen entwickelten. Er ist für die Fundamentalkräfte und die Naturgesetze verantwortlich, nach denen die gesamte Dynamik der Materie in unserem Universum von der ersten Sekunde an, mit höchster Präzision, für alle Zeiten abläuft.
Nur mit dem Wellencharakter der Elementarteilchen konnten Atome mit einer messbaren Größe entstehen, bei denen alles, abgesehen von der Gravitation bis ins feinste Detail ausschließlich über die Eigenschaften der Elektronen, abläuft. Diese beherrschen über den elementaren Informationsaustausch und der damit verbundenen Austauschwechselwirkung als einzige Elementarteilchen die ganze Physik und Chemie der Materie, sowie mit ihr alles körperliche und geistige Leben auf unserer Welt. Sie sind auch für die hohe Präzision, mit der das Erbgut vererbt wird, verantwortlich, was garantiert, dass unser Körper auch in der Zukunft existieren wird, so wie er schon in der Vergangenheit existiert hatte. Die Elektronen sind auch für die Selektions- und Mutationsprozesse der physikalischen, chemischen und biologischen Evolution verantwortlich, mit denen als Krönung unser denkender Geist entstand, mit dem wir Erfahrungen und Wissen ansammeln und in unserem Gehirn abspeichern können.
Unser Geist ermöglicht es uns neben dem körperlichen Leben auch ein bewusstes vom Körper unabhängiges geistiges Leben mit abgespeicherten Informationen zu führen, mit dem wir vorausschauend unser Leben gestalten können. Mit ihm entwickelten wir Wissenschaften und Technik, die schließlich mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaften zur Industriellen Revolution, Telekommunikation, Halbleitertechnologie, Elektronik und Informatik führten und sogar künstliche Intelligenz und künstliches Leben schufen.
Ohne die geniale Kommunikationsfähigkeit der Elementarteilchen, aus denen alles besteht und die alles beherrscht, wäre nichts davon möglich. Mit ihr wirkt in der Materie unserer Welt von Anfang an für ewige Zeiten ein elementarer Geist, der für Dynamik sorgt und mit ihr die Ursache aller Arten des Lebens, sowie jeglicher Intelligenz und Genialität ist. Die genialen Eigenschaften der Elementarteilchen, die den kosmologischen Samen bildeten, mit denen die evolutionäre Entwicklung unseres Universums und des Lebens vorprogrammiert wurde, kann ohne Wunder nur durch ein in ewiger Vergangenheit angesammeltes Wissen entstanden sein.
