PISA 2025: Deutschland kann den Bildungsabstieg nicht länger schönreden
PISA 2025 offenbart neue Tiefstände für Deutschland. Jeder dritte Jugendliche verfehlt grundlegende Kompetenzen. Warum scheitert die Bildungspolitik seit 25 Jahren? […]
PISA 2025 offenbart neue Tiefstände für Deutschland. Jeder dritte Jugendliche verfehlt grundlegende Kompetenzen. Warum scheitert die Bildungspolitik seit 25 Jahren? […]
Friedrich Merz steht nach Wahldämpfern und Koalitionsstreit unter Druck. Der Kommentar fragt, woran sich politische Führung im Herbst 2026 messen lassen muss. […]
Im September könnten ukrainische und russische Vertreter wieder direkt miteinander sprechen. Das wäre ein Fortschritt, aber noch kein Friedensplan. […]
Für Europa wäre es bequem, die amerikanische Außenpolitik zu kommentieren und auf den nächsten Kurswechsel in Washington zu warten. Genau diese Haltung macht den Kontinent abhängig. […]
Von Mélenchons Schuldenerlass bis zu Le Pens Sparversprechen reichen die fiskalischen Angebote im französischen Wahlkampf. Das Grundproblem bleibt: Hohe Schulden, steigende Zinsen und politische Fragmentierung lassen sich nicht durch einen eleganten Buchungssatz beseitigen. […]
Hannah Arendt 120: Hannover erinnert 2026 mit einem Festprogramm an die politische Denkerin. „Stop and think“ wird zum Leitmotiv für Freiheit, Urteil und Demokratie. […]
Deutschlands Wirtschaftsbeziehung zu China kippt. Exporte sinken, das Handelsdefizit wächst, die Industrie verlangt Schutz vor Subventionen. Eine vernünftige Antwort liegt weder in alter Naivität noch in wirtschaftlicher Abschottung. […]
Das Pentagon überprüft die US-Truppenpräsenz in Europa und fordert mehr konventionelle Verantwortung von den Verbündeten. Europa sollte darüber nicht klagen, sondern die eigene Verteidigungsfähigkeit endlich als industrielle und strategische Aufgabe begreifen. […]
Sechs Nettozahler verlangen massive Kürzungen am geplanten EU-Haushalt. Der Streit ist sinnvoll, wenn er endlich die Prioritäten klärt: Was muss Europa gemeinsam finanzieren, was kann weg, und wo erzeugt mehr Geld noch lange keine bessere Politik? […]
Sachsen-Anhalt wählt am 6. September. Der Kommentar analysiert, warum die starke AfD in den Umfragen weit über Magdeburg hinaus Folgen für das deutsche Parteiensystem hat. […]
Vier EU-Staaten wollen die Nutzung eingefrorener russischer Zentralbankvermögen neu diskutieren. Die moralische Intuition ist verständlich. Aus diesem Grund muss Europa juristisch besonders sauber arbeiten, wenn es seine eigene Rechtsordnung nicht beschädigen will. […]
Die Diplomatie ringt um eine Normalisierung der Straße von Hormus. Für Europa ist die Meerenge mehr als ein ferner Konfliktschauplatz: Sie zeigt, wie eng Energiepreise, Inflation und geopolitische Abhängigkeit weiterhin verbunden sind. […]
Die Bundesregierung hat 34 Reformpunkte beschlossen. Wir fragen, ob Merz und Schwarz-Rot aus Beschlüssen tatsächlich schnellere Verfahren, weniger Bürokratie und bessere Standortbedingungen machen. […]
Mario Voigt übersteht das Misstrauensvotum in Thüringen. Björn Höcke scheitert erneut deutlich. Ein Kommentar über Macht, Mehrheiten und Grenzen. […]
Handel und DIHK fordern mehr Sonntagsöffnungen, Kirchen und Gewerkschaften widersprechen. Ein Kommentar über Konsumfreiheit, Arbeitszeit und gemeinsame freie Zeit. […]
Deutschlands Geburtenrate fiel 2025 auf 1,32 Kinder je Frau. Familienpolitik muss die Bedingungen für Kinder verbessern, ohne private Lebensentwürfe zu bevormunden. […]
Neue Zollbefugnisse sollen Geldwäsche und organisierte Kriminalität härter treffen. Entscheidend bleibt, wie Vermögensabschöpfung rechtsstaatlich begrenzt wird. […]
Rekorddefizite und wachsende Schulden engen Städte und Gemeinden ein. Wenn Rathäuser Leistungen kürzen, wird die Krise des Staates für Bürger unmittelbar sichtbar. […]
Der Reformstaatsvertrag zwingt ARD, ZDF und Deutschlandradio zu Veränderungen. Akzeptanz entsteht jedoch erst, wenn Reform, Auftrag und Finanzierung zusammenpassen. […]
Die geplante Reform von BND und Verfassungsschutz erweitert Handlungsmöglichkeiten. Der Kommentar fragt, welche Grenzen ein freiheitlicher Staat dabei braucht. […]
Mario Voigts Doktorgrad und Ulrich Siegmunds Bachelorabschluss zeigen zweierlei: Wissenschaft braucht Regeln, demokratische Legitimation aber keinen akademischen Adel. […]
Die Sprengstoffdrohne von Leipzig/Halle zeigt Deutschlands Verwundbarkeit. Drohnenabwehr wird zur Aufgabe für Polizei, Betreiber, Nachrichtendienste und Bund. […]
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Fast sieben Millionen Zweitstimmen blieben 2025 ohne Mandatswirkung. Die Debatte über die Fünf-Prozent-Hürde muss Stabilität und Repräsentation neu austarieren.
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Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wirbt Bodo Ramelow für Gespräche zwischen Linken und CDU. Neue Mehrheiten stellen alte Abgrenzungsbeschlüsse auf die Probe. […]
Die Prüfung des Kohleausstiegs 2030 in NRW verschiebt sich bis mindestens Frühjahr 2027. Versorgungssicherheit darf weder Vorwand noch Glaubensfrage werden. […]
Trusted Flaggers, Plattformregeln und Strafrecht berühren die Meinungsfreiheit. Der Staat muss illegale Inhalte verfolgen, ohne rechtmäßige Rede zu verdächtigen. […]
Die Bundesregierung setzt auf Schulden, Investitionen und Steuerentlastungen. Warum Geld allein Deutschlands Wachstumsschwäche und Reformblockaden nicht löst. […]
Immobilienvermögen soll in der Pflegereform stärker berücksichtigt werden. Warum das sozial vertretbar sein kann und welche Schutzregeln unverzichtbar sind. […]
BMW baut rund 8.000 Bürojobs ab. Warum der Streit um das Verbrenner-Aus die tiefere Krise der deutschen Autoindustrie verdeckt. […]
Der Bund hält rund zwölf Prozent der Commerzbank, während UniCredit auf Übernahme drängt. Warum Klingbeil vor einem Verkauf eine klare Strategie braucht. […]
Friedrich Merz baut sein Kabinett um, doch die Autoritätskrise bleibt. Warum neue Minister allein der schwarz-roten Regierung keinen Neustart verschaffen. […]
Die AfD liegt im ZDF-Politbarometer vor der Union, Merz erhält schlechte Werte. Warum Brandmauer und Empörung allein die Krise der politischen Mitte nicht lösen. […]
Hilary Putnam wäre am 31. Juli 2026 hundert Jahre alt geworden. Sein Gedankenexperiment vom Gehirn im Tank wirkt im KI-Zeitalter neu. […]
Thomas Bernhard als Schriftsteller der Zumutung: Ein Essay über Krankheit, Sprache, Österreich, Kunst, Tod und die dunkle Würde eines radikal schonungslosen Werks. […]
Der Essay zeigt Albertus Magnus als Denker des Maßes: zwischen Theologie, Naturkunde, Aristoteles, Regensburg, Wissen und Verantwortung im Horizont des 21. Jahrhunderts. […]
Zum Tod von Alexander Kluge: Ein Porträt des Filmemachers, Schriftstellers und Denkers, der den Neuen Deutschen Film, die Gruppe 47 und das deutsche Geistesleben prägte. […]
Machiavelli jenseits des Klischees: Ein Essay über Herrschaft, Realismus, politische Wachheit und die Grenzen moralischer Selbstgewissheit. […]
Friedrich Nietzsche als unbequemer Kritiker des Christentums: Der Essay beleuchtet Moral, Schuld, Gewissen und die gefährliche Freiheit der Selbstverantwortung. […]
Beim Transatlantischen Forum der CSU vor der Münchner Sicherheitskonferenz forderten Markus Söder, Ursula von der Leyen, Mark Rutte und Johann Wadephul mehr europäische Verantwortung, höhere Verteidigungsausgaben und anhaltende Ukraine-Unterstützung. […]
Raketen-Tests, Russland-Allianz, brutale Repression: Kim Jong-un verschärft seinen Machtkurs. Porträt eines der gefährlichsten Autokraten der Welt. […]
Wer Rudolf Groß begegnet ist, hat erfahren, dass ein stilles Leben lauter nachklingen kann als jedes große Wort. […]
Kein Autor hat Krankheit so ungeschönt beschrieben wie Bernhard. Krankheit ist bei ihm nicht nur biographische Realität, sie ist Grundmetapher der Existenz. […]
In einer Epoche, in der Wahrheitsansprüche schrill vorgetragen und Zweifel als Schwäche missverstanden werden, wirkt das Denken von Sir Karl Raimund Popper (1902–1994) wie eine Schule der geistigen Redlichkeit. […]
Die Selbstgewissheiten der Moderne ruhten lange auf einem stillen Vertrauen in die Vernunft: dass sie ordnet, erklärt und am Ende versöhnt. Doch im ausgehenden 20. Jahrhundert gerät dieses Vertrauen unter Verdacht. […]
Friedrich Nietzsche (1844–1900) und seine radikale Kritik am Christentum: Der Text analysiert Nietzsches Angriff auf Moral, Ressentiment und kulturelle Selbstverfestigung als prägende Diagnose der europäischen Geistesgeschichte. […]
Johannes XXIII. verkörperte eine leise Revolution: nicht durch Macht oder Systematik, sondern durch Vertrauen, Menschlichkeit und geistige Weite. Inmitten von Kaltem Krieg und kirchlicher Erstarrung setzte er auf eine Ethik der Nähe. […]
Karl Marx als analytischer Denker: Kritik von Kapitalismus, Arbeit und Macht, politische Wirkungsgeschichte und Aktualität marxistischer Gesellschaftsanalyse. […]
Elias Canetti und „Masse und Macht“: Ein Essay über Masse, Macht, Krieg und kollektives Verhalten. Bedeutung und Analyse eines Schlüsselwerks der Moderne. […]
Essay über Martin Walser als zentrale Figur der deutschen Nachkriegsliteratur: Werk, Kontroversen, Schriftstellerrolle und gesellschaftliche Reflexion. […]
Ein Essay über prägende Denker des 21. Jahrhunderts: Philosophie, Politik, Kunst und digitale Ethik als leiser Widerstand gegen Beschleunigung und Vergessen. […]
Georg Trakl: Leben, Werk und Bedeutung des expressionistischen Dichters. Ein Essay über Grodek, Krieg, Glauben, Einsamkeit und die spirituelle Dimension seiner Lyrik. […]
Deutschland erlebt eine Epoche schleichender Entgleisung Deutschland befindet sich nicht im offenen Bruch, sondern in einem schleichenden Prozess demokratischer Erosion. […]
Charles Baudelaire als Dichter an der Schwelle der Moderne: Großstadt, Spleen, Ideal und die Ästhetik des Hässlichen – ein Essay zur Aktualität seiner Dichtung. […]
Wir brauchen eine neue Kultur der Sorge. Papst Franziskus hat darauf hingewiesen, dass wir in technischen Dingen enorme Fortschritte machen, aber zugleich „Analphabeten in der Sorge um den Schwachen und Kranken“ geworden sind. […]
In den großen Städten unseres Landes hat sich ein Zustand etabliert, der über Jahre hinweg zur selbstverständlichen Normalität geworden ist: Mobilität gelingt immer weniger, und ihre Störungen prägen zunehmend den Alltag […]
In einer Welt, die sich zunehmend der Technologie unterordnet, sind wir Zeugen eines dramatischen Umbruchs: Wissen, einst ein Akt des inneren Ringens, ist heute ein flüchtiger Konsumakt geworden. […]
Die Verkehrspolitik der Landeshauptstadt München beansprucht Klimavorbildlichkeit, produziert jedoch durch ihre Ampeltaktung das Gegenteil: erzwungenen Stillstand, höheren Kraftstoffverbrauch und steigende CO₂-Emissionen. […]
Hannah Arendt, 1906 in Hannover geboren und 1975 in New York verstorben, gehört zu jenen Denkerinnen, deren politisches und philosophisches Werk sich wie ein Dialog durch die Zeiten zieht – ein Gespräch, das sie selbst immer wieder mit Lessing, mit der Geschichte und mit ihren eigenen Erfahrungen führt. […]
Wer heute begreifen will, weshalb Demokratien brüchig werden, wie Wahrheit manipuliert werden kann, warum Ideologien plötzlich wieder Attraktivität gewinnen und weshalb sich Menschen in vereinfachende Kollektive zurückziehen, kommt an Arendts Denken nicht vorbei. […]
Hannah Arendts Bericht aus Jerusalem ist, trotz seiner historischen Gebundenheit, kein abgeschlossenes Dokument, sondern ein Prüfstein, an dem jede Generation neu abliest, wie sie mit Macht, Verantwortung und Wahrheit umgeht. […]
Martin Lohmann war ein Mensch, der seine Bildung nicht als Zierde, sondern als Verpflichtung begriff. […]
Es gehört zu den bittersten Erfahrungen unserer Gegenwart, dass sich in Deutschland ein gesellschaftlicher Ton breitmacht, der weniger an demokratische Mündigkeit erinnert als an eine unentwegt vibrierende Gereiztheit. […]
Die Geschichte des Plattenbaus ist die Geschichte einer Architektur, die stets mehr war als Beton in Serienform: ein Spiegel der Hoffnungen, Zumutungen und Brüche eines Jahrhunderts, das seine Zukunft in Normen zu fassen suchte […]
Niklas Luhmanns Systemtheorie erklärt Religion in der modernen Gesellschaft neu: als Form der Sinnsuche zwischen Kommunikation, Differenz, Immanenz und Transzendenz. […]
Es gehört zu den eigentümlichen Paradoxien der Gegenwart, dass die religiöse Frage gerade dort wiederkehrt, wo sie vermeintlich überwunden wurde. […]
Kaum ein anderer Schriftsteller hat die Sprache in solcher Radikalität zur Waffe geformt wie Bernhard. […]
Es gibt Demokratien, die sich auf ihre Institutionen verlassen, und solche, die sie immer wieder prüfen. Italien gehört zur zweiten Sorte. […]
Es gibt in der europäischen Politik jene seltenen Gestalten, die nicht aus dem Getöse geboren sind, sondern aus der Stille. Sie kommen ohne Pathos aus – und gerade darin liegt ihre Kraft. Rob Jetten, 38 Jahre alt, Vorsitzender der sozialliberalen Democraten 66, ist eine solche Figur. […]
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk droht seine demokratische Mission zu verlieren. Was fehlt, ist nicht mehr Meinung, sondern mehr Zeit. Zeit für Tiefe, für Differenz, für Europa. […]
John Henry Newman wird Kirchenlehrer: Ein Essay über Wahrheit, Gewissen, Bildung, Europa und das milde Licht eines Denkens, das Glaube und Vernunft neu verbindet. […]
Strauss, der Inbegriff des Wiener Klanges, wuchs in einer Stadt auf, deren Seele aus zwei Elementen gegossen war: dem Weihrauch des Katholischen und der Etikette des Hofes. […]
Für die einen ist der amerikanische Präsident Donald Trump die Inkarnation des Bösen aus Dantes „Göttlicher Komödie“, der in den Höllenkreisen zu schmoren hat, für die anderen ist er der fleischgewordene Messias, der Amerika und die Welt allein zu retten vermag. […]
Es beginnt mit einer Zahl: 580 000 Euro. Eine Summe, die zunächst wie eine Randnotiz in einem sonst nüchternen Verwaltungsvorgang wirkt. […]
Für Friedrich Merz ist der Widerstand gegen das Verbrenner-Aus mehr als ein politisches Detail. Es ist eine Grundsatzfrage seiner Kanzlerschaft. […]
Selbst der größte Zweifler unter Gottes großer Sonne, der Vater der „Gott-ist-tot“-Theologie, Friedrich Nietzsche, musste bekennen, dass ohne Musik alles Irrtum ist. Mit Johann Strauss Sohn trat der Walzer endgültig in die Seelen der Menschen – und seitdem tanzt die Welt im Dreivierteltakt. […]
Während Deutschland sich dem Lärm der Hakenkreuze und Marschtritte hingibt, steht ein junger Mann auf und verweigert den Hitlergruß. Eine stille, aber nicht minder revolutionäre Geste – unbeirrbar, nicht trotzig. […]
Ciceros Denken war von Anfang an ethisch-politisch. Er fragt nicht wie ein Theologe nach dem Ursprung des Guten, sondern wie ein Staatsmann […]
Als François-Auguste-René Rodin am 12. November 1840 in Paris geboren wird, ist die Stadt ein Ort ständiger Umwälzung. Er wird in eine Zeit technischer Revolutionen – Eisenbahn, Fotografie, Elektrizität und politischer Unsicherheiten – hineingeboren […]
Marcus Tullius Cicero, geboren in der Dämmerung der römischen Republik, im Jahre 106 vor Christus, ist beides: Atem und Sprache, Wunde und Wort. […]
Gottfried Benn (1886-1956) – Arzt, Dichter, Nihilist mit Zärtlichkeit, ein Bewohner des Zwischenraums – gehört zu jenen wenigen, die die metaphysischen Abgründe des 20. Jahrhunderts nicht nur gesehen, sondern auch in Sprache verwandelt haben. […]
Die Romantik war eine Epoche von Sehnsucht, Innerlichkeit und der Suche nach dem Unendlichen. […]
Nicht nur Elon Musk, Richard Branson und Jeff Bezos schreiben ihre Namen in die Stratosphäre. 2025 hebt auch Wien ab – nicht mit Schubkraft, sondern mit Anmut: „An der schönen blauen Donau“ verlässt die Erde als klingende Visitenkarte der Zivilisation. […]
Wer von Gottfried Keller spricht, der spricht nicht von den Höhen der Literatur, sondern von ihren Tiefen – nicht von Gipfeln, sondern von Wurzeln. […]
Gerade in einer Zeit, die von Flüchtigkeit und scheinbarer Unbeständigkeit geprägt ist, bietet der Konservatismus einen wertvollen Anker. […]
Bertha von Suttner war keine Träumerin – sondern eine Wächterin der Freiheit und des Friedens, eine Frau, die nicht schlief, während die Welt ihre Rüstungen zählte. Eine, die aufstand – mit der Feder, nicht mit dem Schwert. […]
Wo Augustinus meditiert, analysiert Boethius […]
Simone de Beauvoirs Denken ist in seiner Essenz existenziell – doch nicht im Sinne einer modischen Attitüde, wie sie heute in Feuilletons oder auf sozialen Plattformen zelebriert wird, sondern im Sinne einer durchdachten, ethisch aufgeladenen Verantwortung des Individuums. […]
Karl Jaspers (1883–1969) war kein Philosoph der leichten Antworten. Er war ein Denker der Grenzsituationen, ein Intellektueller, der aus der Tiefe des existentiellen Erschreckens eine Philosophie des Aufbruchs, der Freiheit und der Transzendenz entwickelte. […]
In einer Zeit, in der das Wort „Liebe“ mit inflationärer Beliebigkeit über Dating-Apps, Werbeplakate und Popsongs hinweggeschleudert wird, erscheint der Begriff selbst als entkerntes Ornament – ohne Substanz, ohne Tragweite. Doch Erich Fromm gibt seinen Lesern diesen Glanz zurück. […]
In einer Zeit, in der die Literatur immer mehr zur Pose und der Mensch zur Statistik wird, wäre Rainer Maria Rilke heute wohl ein Außenseiter – oder gerade deswegen ein Messias der Sprache. […]
Geboren wurde der Philosoph Seneca um 4 v. Chr. in Córdoba, in der römischen Provinz Hispania. Sein Denken prägt das Abendland bis heute, denn Seneca war kein Abbild der Antike, sondern ihr Gewissen. […]
Die Philosophie Erich Fromms ist, wenn wir sie mit den Maßstäben eines geistigen Kontextes des 20. Jahrhunderts messen wollen, in ihrer Synthese von Humanismus, Sozialpsychologie und Sozialkritik ein wahres Meisterwerk intellektuellen Scharfsinns. […]
Jean-Paul Sartre, der mit seiner Philosophie einen unverwechselbaren Beitrag zur Existenzphilosophie und politischen Theorie des 20. Jahrhunderts leistete, gehört zu den Figuren, deren Werk die Grenzen der klassischen Philosophie sprengte. […]
Josef Pieper (1904-1997) , ein Denker des 20. Jahrhunderts, dessen philosophische und theologische Reflexionen von einer außergewöhnlichen Tiefe und Klarheit zeugen, zählt zu den herausragendsten Intellektuellen der katholischen Philosophie. […]
Frida Kahlos Kunst ist mehr als ein ästhetisches Erlebnis – sie ist ein Brennglas für das Menschsein. […]
Wer Max Weber liest, liest die Moderne gegen den Strich. Es ist, als würde man in einem Prisma aus soziologischer Nüchternheit, philosophischer Tiefenschärfe und kulturkritischer Melancholie das geistige Antlitz einer Epoche erblicken, deren Gesicht zugleich das unsere ist. […]
Ein Mann tritt aus dem Zwielicht der Gelehrtenstuben, das Gesicht ernst, der Blick nach innen gewandt: Leo Strauss, geboren 1899 in Kirchhain, gestorben 1973 in Annapolis, war mehr als ein Philosoph. […]
Wenn man sich heute der Figur Edith Stein nähert, so betritt man ein geistiges Terrain, das weit über die Grenzen bloßer intellektueller Reflexion hinausreicht. […]
Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat entschieden, dass die Grande Nation Palästina im September vor den Vereinten Nationen als eigenen Staat anerkennen wird. […]
Vor nahezu sieben Jahrzehnten erschien ein Buch, dessen Titel zugleich Diagnose, Warnung und Zeitzeichen war: Die Antiquiertheit des Menschen. […]
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz hat den berühmten und vielfach ausgezeichneten Filmemacher Max Kronawitter zum Gespräch im beschaulichen Eurasburg, unweit des Starnberger Sees und nicht weit von der imposannten Alpenkette der Zugspitze, getroffen. Doch die Bechaulichkeit der ländlichen Idylle täuscht. Inmitten der Landschftsidylle erfährt der lebendige, courgierte und tatanwillige die Diganose Hirntumor. Doch Kronawitter kämoft und schenkt anderen sogar Mut, ihr Schicksal anzunehmen. […]
In einer Zeit, in der Rhetorik oft zur Ersatzhandlung für Realität geworden ist, wirkt Johann Wadephul wie ein Relikt – oder besser: wie ein Erinnerungsstück an eine politische Kultur, die den Ernst der Weltlage nie gegen den Glanz des Augenblicks eingetauscht hat. […]
Wenn wir heute über das sogenannte Abendland sprechen, jenes schillernde Gebilde aus Rationalität, Glaube, Politik und Kunst, dann tun wir gut daran, nicht nur auf die Leuchttürme der Neuzeit zu blicken – Kant, Descartes, Hegel – sondern zurückzugehen, tiefer, an den Rand der Zeitenwende vom Mittelalter zur Moderne. […]
Seit Jahrtausenden existieren sie: Gärten, die eine besondere Wirkung auf den Menschen ausüben. Sie sind weit mehr als gestaltete Natur; sie sind Ausdruck kultureller Ideen und Lebensentwürfe. […]
Boethius zeigt uns, dass Philosophie nicht Theorie ist, sondern Lebensform. Nicht Kommentar, sondern Entscheidung. Und sein Leben ist der Beweis: Der Philosoph stirbt – aber das Denken bleibt. […]
Die Beziehung zwischen Nietzsche und Wagner ist mehr als eine Episode in der Ideengeschichte. Sie ist ein Mythos der Moderne. Sie erzählt von der Macht der Kunst und der Autonomie des Denkens, von Verführung und Verrat, von Nähe und Entfremdung. Sie ist – mit Nietzsche gesprochen – eine Tragödie. Und wie jede Tragödie: schön, schrecklich, wahr. […]
Caspar David Friedrich verstand seine Kunst als Gottesdienst. Nicht im Sinne einer didaktischen Predigt, sondern als kontemplative Form religiöser Vergegenwärtigung. […]
Es gibt Persönlichkeiten, deren Strahlkraft sich nicht aus Macht, Reichtum oder Einfluss speist – sondern aus Haltung. Aus innerer Klarheit. Aus einem festen ethischen Fundament, das nicht auf schnelle Wirkung, sondern auf geistige Tiefe setzt. Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama, ist eine solche Figur. […]
Johannes Brahms war ein Meister der Emotionen, ohne je kitschig zu werden. Ein Traditionalist mit revolutionärer Tiefe. […]
In Summe steht Katherina Reiche für einen fundamentalen Richtungswechsel im Wirtschaftsministerium – weg von ökologisch geprägter Transformationspolitik, hin zu einem Kurs, der marktwirtschaftliche Vernunft, Energiesicherheit und industrielle Substanz wieder in den Mittelpunkt rückt. Das ist kein Stilwechsel, sondern eine politische Neubestimmung. […]
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