Dr. Tamar Amar-Dahls neuestes Buch “Der Siegeszug des Neozionismus” wird auf dem Klappentext folgendermaßen zusammengefasst:
“Die Jahrtausendwende markiert eine Zäsur: Israels Entscheidung, den bewaffneten Volksaufstand der Palästinenser gegen die Besatzer als Terrorismus zu bezeichnen und niederzuschlagen, diente zur Legitimation des Besatzungsregimes und schwächte die linkszionistischen Kreise mit ihrer Friedensideologie. In der tiefsten Sinnkrise des Landes verschoben sich die politischen Verhältnisse, sodass rechtsradikale Kräfte salonfähig wurden. Die Wiederwahl von Benjamin Netanjahu 2009 und 2022 markiert den Siegeszug des Neozionisten.
Mit ideologiekritischem Ansatz fragt die israelisch-deutsche Historikerin Tamar Amar-Dahl: Wie verhält sich die Okkupation zum Zivilmilitarismus, also zum gesellschaftlichen Konsens für Israels Kriegspolitik? Und inwieweit erleben wir mit der seit Jahren andauernden Regierungskrise eine Art Implosion des politischen Systems?”
Weitere Informationen
Datum: Freitag, 06. November 2026 um 18:30 Uhr
Ort: KKV Hansa Haus, Brienner Str. 39, 80333 München
Veranstalter: Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe Gruppe München (www.jpdg.de), Salam Shalom e.V., Frauen in Schwarz
Vortragende: Dr. Tamar Amar-Dahl
Der Eintritt ist frei, jedoch sind Spenden herzlich willkommen!
Im Anschluss an den Vortrag Möglichkeit zu Gespräch und Diskussion mit der Referentin.

