Europa kämpft um seine wirtschaftliche Stärke und politische Handlungsfähigkeit. Beim XII. Internationalen Förder-Kongress „Junge Wissenschaft und Wirtschaft“ in Berlin diskutierten Wissenschaftler, Politiker und Wirtschaftsvertreter am 28. und 29. Oktober 2026 über die Zukunft der Europäischen Union. Mit dabei waren unter anderem Wolfgang Ischinger, Clemens Fuest und Andreas Voßkuhle. Im Vordergrund standen Europas Wettbewerbsfähigkeit, die Herausforderungen durch künstliche Intelligenz und die Frage, wie die EU ihre strategische Unabhängigkeit stärken kann.
XII. Internationaler Förder-Kongress „Junge Wissenschaft und Wirtschaft“
Europa neu denken – Impulse für ein innovatives, attraktives und sicheres Europa
29. Oktober 2026 | Allianz Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin
Berlin. Europa steht politisch wie wirtschaftlich unter starkem Druck. Die Notwendigkeiten einer neuen strategischen Autonomie fordern die europäischen Volkswirtschaften nicht zuletzt durch den zunehmend harten Wettbewerb mit den USA und China heraus. Zukunftsthemen wie KI, die digitalen Transformationsprozesse und die Stärkung des Bildungssektors führen zu hohem Investitionsbedarf. Hinzu kommt mit dem demographischen Wandel dringender Handlungsbedarf hinsichtlich der sozialen Sicherungssysteme.
Unter dem Titel „Europa neu denken – Impulse für ein innovatives, attraktives und sicheres Europa“ bringt der XII. Internationale Förder-Kongress JUNGE WISSENSCHAFT UND WIRTSCHAFT am 28. und 29. Oktober 2026 in Berlin Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik zusammen und gibt Impulse für Lösungsansätze zu u.a. folgenden Fragen:
· Wie kann die Innovationskraft Europas gestärkt und das Potenzial seiner Kapitalmärkte besser ausgeschöpft werden?
· Wie lassen sich Sicherheit und Resilienz angesichts wachsender geopolitischer Unsicherheiten gewährleisten und strategische Autonomie erreichen?
· Wo sind zügige Reformen der Europäischen Union dringend notwendig und welche Chancen ergeben sich daraus?
· Und wie kann Europa in Zeiten zunehmenden Populismus und gesellschaftlicher Polarisierung seine gemeinsamen Werte bewahren und stärken?
Das Jahr 2026 zwingt Europa, sich neu aufzustellen, und bietet zugleich die Chance, sich als souveräner Akteur und starker Wirtschaftspartner zu positionieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche neuen Rahmenbedingungen Europa braucht, um auch in Zukunft innovativ, wettbewerbs- und handlungsfähig zu bleiben.
Die Hanns Martin Schleyer-Stiftung veranstaltet den Kongress in Kooperation mit der Heinz Nixdorf Stiftung gemeinsam mit dem ifo Institut München, der ESMT Berlin und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. „Die Jungen reden, die Alten hören zu“: In Arbeitskreisen wirken von Hochschullehrern aus ganz Europa empfohlene junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit, bringen ihre Ideen ein und stellen sich dem Dialog Wissenschaft und Praxis.
Zu den Mitwirkenden gehören: Die Generalsekretärin der CDU, Franziska Hoppermann, der ehemalige polnische Justizminister und Generalstaatsanwalt Senator Prof. Dr. Dr. h.c. Adam Bodnar, Europarechtler Prof. Dr. Christian Calliess, der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Andreas Voßkuhle; die bis Mai 2026 verantwortliche Leiterin Generaldirektion Handel der EU Sabine Weyand, der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz Botschafter a.D. Prof. Dr. h.c. Wolfgang Ischinger, Mercedes-Benz Group Vorstandsmitglied Jörg Burzer, Sylvie Goulard und Prof. Dr. Peter R. Neumann.
Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Dr. h. c. Clemens Fuest, Prof. Jörg Rocholl, Ph.D., Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Andreas Voßkuhle und Barbara Frenz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hanns Martin Schleyer-Stiftung.
