Eyþór Arnalds – Cousin des Weltstars Ólafur Arnalds – startet eigene Weltkarriere

zwischen zeitgenössischer Klassik, Minimalismus und cineastischer Ambient-Musik

Bildquelle: Karim Iliya.

Eythór Arnalds ist ein isländischer Cellist und Komponist, der im weiten Grenzbereich zwischen zeitgenössischer Klassik, Minimalismus und cineastischer Ambient-Musik arbeitet. Verwurzelt in der klassischen Aufführungspraxis, zugleich geprägt von modernen Hörgewohnheiten, erforscht seine Arbeit Bewegung, Konzentration und veränderte Bewusstseinszustände. Fans von Max Richter, Ólafur Arnalds, Brian Eno, Nils Frahm und Hildur Guðnadóttir werden sich hier sofort zuhause fühlen.

Die Musik wurde in der Harpa Konzerthalle in Reykjavík sowie im Studio des Grammy-nominierten Produzenten und Toningenieurs Bergur Þórisson aufgenommen. Sämtliche Kompositionen stammen von Eythór Arnalds und werden von ihm selbst interpretiert, gemeinsam mit dem Reykjavík Symphony Orchestra unter der Leitung des Deutsche-Grammophon-Künstlers Viktor Orri Árnason. Árnason arbeitete zuvor unter anderem mit Björk, Ólafur Arnalds, Jóhann Jóhannsson, Yo-Yo Ma, Gabríel Ólafsson und Hildur Guðnadóttir zusammen. Zu Bergur Þórissons Credits zählen Björk, Sigur Rós, Ólafur Arnalds, Yo-Yo Ma, Jóhann Jóhannsson und Hans Zimmer.

Mit Promenade nr. 7, der zweiten Single aus dem kommenden Album Music for Walking, führt Eythór Arnalds seine musikalische Erforschung von Bewegung als Form der Meditation fort. 

Das Stück beginnt ruhig und minimalistisch und entfaltet sich allmählich, während das Cello immer höher steigt – „wie eine Gedankenkette, die mit einem offenen Geist und einer einfachen Idee beginnt“, so Arnalds. 

Ausgehend von einem reduzierten Zwei-Noten-Motiv entwickelt sich eine Musik voller Hoffnung und aufbauender Energie.

Die Promenaden sind bewusst als Begleiter für das Gehen konzipiert: Musik, die idealerweise beim Spazierenhören erlebt wird und den Rhythmus der Bewegung widerspiegelt. Der begleitende Visualizer, gedreht an der Südküste Islands nahe der Hütte seines Großvaters, verbindet Klang, Landschaft und Erinnerung. Promenade nr. 7 ist Musik für Präsenz und innere Weite – für einen Spaziergang, der Körper und Geist gleichermaßen in Bewegung bringt.

 

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