Schluss mit dem Schleier! Portugal zeigt, wie Freiheit verteidigt wird

Portugal setzt Maßstäbe: Schleierverbot für mehr Freiheit und Sicherheit!

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„Mit dem geplanten Schleierverbot setzt Portugal ein klares Signal für Offenheit, Sicherheit und gelingende Integration. In einer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft gehört das Gesicht zur Kommunikation. Wer am öffentlichen Leben teilnimmt, soll auch erkennbar sein. Gleichzeitig schützt das Gesetz Frauen, die unter familiärem oder sozialem Druck zum Tragen von Burka oder Niqab gezwungen werden, durch hohe Geldbußen und Haftstrafen für die Verantwortlichen. So wird deutlich: Religionsfreiheit rechtfertigt keine Verschleierung der persönlichen Freiheit und keine Parallelgesellschaften.

Verfassungsrechtlich in Deutschland? In Deutschland ist das Tragen von Gesichtsschleiern grundsätzlich von der Religionsfreiheit des Art. 4 GG geschützt, aber der Staat darf diese Freiheit auf gesetzlicher Grundlage einschränken, wenn besonders gewichtige Gemeinwohlgründe vorliegen (z. B. Funktionsfähigkeit von Schule, Justiz, Verwaltung, Sicherheit).

Bereits heute gibt es Teilverbote, Bayern verbietet Vollverschleierung u. a. im öffentlichen Dienst, an Schulen, Hochschulen, in Kitas und bei Wahlen; Begründung sind Kommunikationsfähigkeit, Identifizierbarkeit und Schutz der freiheitlichen Ordnung.

Allgemeines Verbot nach portugiesischem Vorbild. Ein vollständiges, bundesweites Verbot im gesamten öffentlichen Raum wäre verfassungsrechtlich deutlich heikler, weil ein sehr schwerer Eingriff in Art. 4 GG vorläge und die Betroffenen faktisch aus vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen würden.

Verfassungsrechtler gehen eher davon aus, dass zielgenaue, funktional begründete Verbote (z. B. in Schule, Behörden, Gerichtssälen, beim Autofahren) eher haltbar sind als ein pauschales Verbot „überall“, das primär religiös motivierte Kleidung trifft.

Kurz gesagt wäre ein eng begrenztes Gesichtsverhüllungsverbot in bestimmten Bereichen ein guter Anfang (Staat, Schule, Verkehr, Sicherheitslagen) und wäre in Deutschland verfassungsrechtlich nach meinem Kenntnisstand möglich und ist teilweise schon Praxis. In Wien gibt es demnächst das Kopftuchverbot in Schulen bis zu 14 Jahren und in Portugal das Verbot der Verschleierung.

Diese Länder versuchen, mit solchen Maßnahmen gegen den Aufbau von Parallelwelten und  einer parallelen Gesetzgebung zu wirken. Was aber tut Deutschland?

Über Sylvia Pantel 38 Artikel
Sylvia Maria Pantel (1. Januar 1961 in Düsseldorf) ist eine deutsche Politikerin, die der Werteunion angehört und zuvor Mitglied der CDU war. Von 2013 bis 2021 vertrat sie die CDU im Deutschen Bundestag während der 18. und 19. Legislaturperiode. Bei den Bundestagswahlen 2013 und 2017 gewann Pantel den Wahlkreis Düsseldorf II und zog jeweils direkt ins Parlament ein. 2021 verfehlte sie jedoch sowohl das Direktmandat als auch den Wiedereinzug über die Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen, auf der sie Platz 40 innehatte. In der 19. Legislaturperiode war sie ordentliches Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Darüber hinaus arbeitete sie als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, im Ausschuss für Inneres und Heimat sowie im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Pantel engagierte sich viele Jahre als Kreisvorsitzende der Frauen-Union Düsseldorf und führte zudem den CDU-Ortsverband Düsseldorf-Rath. Sie gehörte dem Kreisvorstand des CDU-Kreisverbandes Düsseldorf an und war von 2013 bis 2021 Mitglied im Bundesvorstand der Frauen-Union. Außerdem ist sie Mitglied der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, dem Arbeitnehmerflügel der CDU. In einem Interview mit der Rheinischen Post bekundete sie ihr Interesse an einer weiteren Bundestagskandidatur. Am 28. März 2024 erklärte Pantel ihren Austritt aus der CDU und trat anschließend der Werteunion bei. Zuvor hatte sie alle Parteiämter niedergelegt und einen Wechsel zur Werteunion unter der Führung von Hans-Georg Maaßen nicht ausgeschlossen. Heute ist Pantel Landesvorsitzende der Werteunion Nordrhein-Westfalen sowie stellvertretende Bundesvorsitzende. Für die Bundestagswahl 2025 kandidierte sie als Direktkandidatin im Düsseldorfer Süden.