61 Prozent sorgen sich um die Meinungsfreiheit

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Das Reformpaket der Bundesregierung überzeugt bislang nur wenige Bürger: Lediglich zwölf Prozent erwarten positive Auswirkungen auf ihr eigenes Leben. Eine weitere Frage der Erhebung zeigt zudem, dass fast die Hälfte der Befragten angibt, die Schwangerschaft vor ihrer Geburt sei geplant gewesen.

„Die Bundesregierung hat sich am 01. Juli 2026 auf ein umfassendes Reformpaket geeinigt, welches unter anderem eine Reform der Einkommenssteuer (z. B. Erhöhung des Grundfreibetrags, Reichensteuer) und der Arbeitnehmerrechte (z. B. Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bereits ab dem 1. Tag) vorsieht und ab 2027 in Kraft treten soll. Welchen Einfluss hat dieses Reformpaket vermutlich auf Ihr Leben?“

Die relative Mehrheit von 43 Prozent der Umfrageteilnehmer vermutet weder einen positiven noch negativen Einfluss des Reformpakets auf ihr Leben. Gut ein Viertel (27 Prozent) antizipiert einen (eher) negativen und zwölf Prozent einen (eher) positiven Effekt. 13 Prozent wissen hier keine Antwort und fünf Prozent geben keine.

„War die Schwangerschaft, die zu Ihrer Geburt führte, geplant?“

Die relative Mehrheit von 47 Prozent der Befragten gibt an, dass die Schwangerschaft, die zu ihrer Geburt führte, geplant war. Gut ein Fünftel (21 Prozent) verneint dies hingegen. Mehr Befragte, als dies verneinen, wissen hier hingegen keine Antwort (23 Prozent). Weitere neun Prozent wollen diese Frage nicht beantworten.

„Wie stehen Sie zu folgender Aussage? Ich mache mir große Sorgen um die Meinungsfreiheit in Deutschland.“

Die absolute Mehrheit von 61 Prozent der Befragten macht sich Sorgen um die Meinungsfreiheit in Deutschland. 29 Prozent tun dies hingegen nicht. Sieben Prozent wissen hier keine Antwort und drei Prozent geben keine.

Über Hermann Binkert 597 Artikel
Hermann Binkert ist 57 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Jurist ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE. Bevor er INSA im November 2009 in Erfurt gründete, war Binkert 18 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als Staatssekretär in der Thüringer Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund, tätig. Heute gehört er zu den renommiertesten Meinungsforschern Deutschlands und erhebt Umfragen für Ministerien im Bund und in den Ländern, für alle Parteien und Fraktionen, die im Bundestag und in den Landtagen vertreten sind. Wöchentlich stellt INSA die Sonntagsfrage für die Bild am Sonntag und die BILD. Das Meinungsforschungsinstitut arbeitet für viele großen Verlage, z. B. Springer, Burda, Funke, Madsack. Es führt aber auch Fokusgruppengespräche und Testkäufe durch.