„Seit dem Morgengrauen ist er wach, aber das Haus schläft noch. Es ist ein halbes Haus, in dem eine halbe Familie lebt. Die eine Hälfte ist da, die andere weg: gestorben, gefallen und vergessen.“ Das Haus steht an der Peripherie einer zwar nicht namentlich benannten, aber unschwer als Leipzig zu erkennenden Stadt. „Im Süden ist das Land aufgebrochen. Leere Dörfer stehen am Abgrund, in den Kratern tragen riesige Schaufelräder die Braunkohle ab. Nachts hört man ihr Ächzen und Kreischen. Es ist das Schlaflied des Jungen. (…) Die Vorstadt dämmert, während die eigentliche Stadt von damals träumt. Es ist eine stolze und alte Stadt mit hohen Kirchen und lichten Passagen und einem imposanten Bahnhof, da kann man besser ankommen als wegfahren. Die Stadt hat große Söhne und Töchter hervorgebracht und bedeutsame Menschen beherbergt, es wird ihm immer wieder gesagt…“
Gunnar Cynybulk:Das halbe Haus
Finanzen
-
Die Insolvenzzahlen in Bayern steigen um fast elf Prozent – in der Industrie sogar um rund 22 Prozent. vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt fordert dringend Reformen bei Energiepreisen, Bürokratie und Sozialstaat, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen. […]
-
-
-
-

Kommentar hinterlassen
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.