Ausblicke auf die Osterbotschaft – Das Freisinger Diözesanmuseum inspiriert mit Passions- und Museums-Gesprächen

„Christus in der Rast“ – eine Zentral-Figur des Freisinger Diözesanmuseums, geschaffen um 1560, Foto: Hans Gärtner

„Christus in der Rast“ – über diese zentrale spätgotische Skulptur des Diözesanmuseums auf dem Freisinger Domberg (DIMU) unterhalten sich Sonntag, 10. März um 16 Uhr der ehemalige Präsident der TU München Wolfgang Herrmann und Josef Philipp, ehemals Direktor der Abteilung Gastroenterologie am Freisinger Klinikum. Diesem „Passions-Gespräch“, mit dem Museumsdirektor Christoph Kürzeder einen besonderen Ausblick auf die Osterbotschaft geben will, folgt eine Woche darauf um dieselbe Zeit sein Dialog mit Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern zum Thema „Stigmatisierung – Antisemitismus und dessen Wirkmacht in der Kunst“. Anmeldung unter kunstvermittlung@dimu-freising.de.

Christoph Kürzeders Team (Anna-Laura de la Iglesia y Nikolaus, Steffen Mensch und Carmen Roll) bietet unter dem Titel „DIMU Hautnah“ abwechselnd Informationen zur Museumsarbeit und Objekterkundung jeweils Mittwoch um 15 Uhr, wozu ebenfalls eine Anmeldung erforderlich ist. Es geht dabei um Kunstwerke aus ökonomischer Sicht (6. März), die Kunst des Sterbens (13. März, 10. April), Reliquien im DIMU (20. März), die Paulus-Tafeln des Jan Polack aus St. Peter in München (17. April), die byzantinische DIMU-Sammlung (24. April) und um frühe Marienverehrung im Erzbistum München und Freising (1. Mai).

Um Antworten auf die Frage, warum die Passionszeit von der Hoffnung auf Ostern kündet, bemüht sich jeweils sonntags von 14 bis 15 Uhr das Museumsteam in der vielfältig gestalteten Reihe der Familienführungen in der Fastenzeit 2024 (bis 30. März). Eine „offene Sonntagswerkstatt“ schließt dieses Angebot zur Fastenzeit ab: sonntags 13 bis 17 Uhr. Tagesaktuelle Infos finden sich auf der Website des Museums: www.dimu-freising.de.

Das Museum ist täglich außer Montag von 10 bis 18 Uhr, auch am Karfreitag, Karsamstag und an den Osterfesttagen geöffnet.

Über Hans Gärtner 456 Artikel
Prof. Dr. Hans Gärtner, Heimat I: Böhmen (Reichenberg, 1939), Heimat II: Brandenburg (nach Vertreibung, `45 – `48), Heimat III: Südostbayern (nach Flucht, seit `48), Abi in Freising, Studium I (Lehrer, 5 J. Schuldienst), Wiss. Ass. (PH München), Studium II (Päd., Psych., Theo., German., LMU, Dr. phil. `70), PH-Dozent, Univ.-Prof. (seit `80) für Grundschul-Päd., Lehrstuhl Kath. Univ. Eichstätt (bis `97). Publikationen: Schul- u. Fachbücher (Leseerziehung), Kulturgeschichtliche Monographien, Essays, Kindertexte, Feuilletons.