ifo-Präsident Fuest: Brexit-Frist um zwei Jahre verlängern

Englandfahne Foto: Stefan Groß

Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat sich für eine Verschiebung des Brexit-Datums um zwei Jahre ausgesprochen. „Es besteht die Gefahr, dass es am 12. April zu einem Brexit ohne Abkommen kommt, der großen Schaden anrichtet und den keine der beiden Seiten wirklich will „, sagte er am Mittwoch in München. „In der verlängerten Brexit-Frist um zwei Jahre könnte könnte das Vereinigte Königreich den Brexit grundsätzlich überdenken. Gleichzeitig sollte man in diesem Zeitraum nicht nur über das Austrittsabkommen, sondern auch über die dauerhaften politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU verhandeln. Letzteres bislang auszuschließen, war ein Fehler.“
Das alles verlängere zwar die Unsicherheit, aber ein harter Brexit wäre noch teurer. „Natürlich müssten die Briten dann das EU-Parlament mitwählen. Sollte das Vereinigte Königreich am Austritt aus der EU festhalten, könnte eine dauerhafte Lösung in einer Zollvereinigung bestehen zwischen EU und dem Vereinigten Königreich bestehen, wie er kürzlich vom ifo Institut und dem Forschungsnetz EconPol Europe vorgeschlagen wurde.“ Der Vorschlag zur Zollvereinigung findet sich hier:

Die weitere umfangreiche Forschung des ifo Instituts zum Brexit finden Sie hier:  www.ifo.de/de

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