Veranstaltungsübersicht 17. März – 02. April 2026

Weimar, Goethe und Schiller-Denkmal, Brandenburg, (c) Marc Peschke
Am 19. März 2026 startet die Klassik Stiftung Weimar in das Themenjahr Öffnen 2026. Pünktlich zum Themenjahresstart eröffnen die beiden Ausstellungen Zwischen Ordnung und Verlust im Goethe- und Schiller-Archiv sowie Historie trifft Gegenwart im Bauhaus-Museum Weimar. Außerdem wird bei einer Podiumsdiskussion mit künstlerischer Performance des jungen Theaters stellwerk die sechste Ausgabe des Magazins klassisch modern vorgestellt. Interessierte sind am 19. März 2026 ab 20 Uhr herzlich zum öffentlichen Auftakt im Goethe- und Schiller-Archiv eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Passend zum Themenjahr lässt die Klassik Stiftung Weimar das Social-Media-Videoformat #kulTüröffner wieder aufleben und lädt dazu ein, gemeinsam mit dem Moderations-Duo Jacqueline und Jost hinter die Kulissen der Weimarer Kulturinstitution zu blicken. Die Live-Sessions auf Instagram geben exklusive Einblicke in sonst verborgene Orte und neue Themen – von der Schlossbaustelle über das Wittumspalais bis hin zu virtuellen Zeitreisen im Goethe-Wohnhaus. In der ersten Session berichten die beiden unter dem Titel „Welterbe bewahren oder Türen öffnen?“ aus dem Weimarer Stadtschloss. Interessierte können am 25. März 2026 um 16 Uhr live auf Instagram dabei sein oder die Aufzeichnung im Nachgang auf dem YouTube-Kanal der Stiftung ansehen.
Unter dem Titel Retten im Verbund! Neue Ansätze der Restaurierung nach der Weimarer Brandkatastrophe geht dieses Kolloquium der Frage nach, wie Bibliotheken, Archive und Museen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und innovative Netzwerke den nachhaltigen Erhalt schriftlichen Kulturguts sichern können. Aufbauend auf der Expertise der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, die nach ihrem Brand eine hochspezialisierte Werkstatt zur Restaurierung der schwer brandgeschädigten Bücher eingerichtet hat, wird die Idee einer Verbundwerkstatt anhand von Praxisbeispielen und Erfahrungen zu den Schwerpunkten Erhalten, Ausbilden, Forschen und Entwickeln vorgestellt.

Abschließend wird der Wissenschaftsjournalist Prof. Dr. Harald Lesch die Ergebnisse des Fachkolloquiums am27. März in Gesprächen mit Expert*innen vorstellen.

Interessierte sind am 26. März von 12 bis 18.30 Uhr sowie am 27. März von 10 bis 14 Uhr herzlich eingeladen, nach vorheriger Anmeldung unter haab@klassik-stiftung.de an dem Kolloquium im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothekteilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der kosmopolitische Intellektuelle, Publizist, Herausgeber und Bohemian Oscar Levy (1867–1946) entzieht sich bis heute in vielerlei Hinsicht allen gängigen Schablonen. Vor allem durch die von ihm verantwortete erste englischsprachige Gesamtausgabe der Schriften Nietzsches ist sein Wirken – in kritischer Distanz – eng mit Weimar verbunden, weshalb das Goethe- und Schiller-Archiv Levys Nachlass in seine Sammlung aufgenommen hat. Im Zusammenhang mit seinem vor kurzem erschienenen Briefwechsel mit Elisabeth Förster-Nietzsche und dem Nietzsche-Archiv wirft die Tagung Oscar Levy in Weimar am 27. März 2026 ab 13.30 Uhr im Goethe- und Schiller-Archiv neues Licht auf den bemerkenswerten Denker und Menschen. Der Eintritt ist frei.
Die szenische Lesung Shakespeare – Der Mann, der die Miete zahlt thematisiert die persönlichen Erinnerungen der britischen Schauspielerin Judi Dench an ihre jahrzehntelange Arbeit mit den Dramen William Shakespeares. In ihrem Buch, welches aus über vier Jahre geführten Gesprächen mit ihrem Kollegen Brendan O’Hea entstanden ist, reflektiert sie prägende Rollen, das Zusammenspiel im Ensemble, die Arbeit mit der Sprache sowie Stationen ihres Lebens. Auszüge aus ihrem Buch, ergänzt durch einige ihrer Lieblingssonette Shakespeares, werden am 27. März 2026 um 18 Uhr im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek von Christa Schuenke, Christoph Heckel und Elke Wieditz präsentiert.

Die Lesung ist eine Veranstaltung der Weimarer Lesarten in Kooperation mit der Herzogin Anna Amalia Bibliothek und der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft.

Eintrittskarten sind bei der Tourist-Information Weimar am Markt oder online im Ticketshop der Stadt Weimar sowie an der Abendkasse erhältlich.

Goethes Haseneiersuche knüpft an eine Tradition an, die Johann Wolfgang von Goethe bereits 1777 ins Leben rief und bis ins hohe Alter fast alljährlich veranstaltete. Im Park an der Ilm versteckte er Ostereier für die Kinder seines Freundeskreises, später auch für seinen Sohn August und seine Enkelkinder. Diese beliebte Tradition führt die Klassik Stiftung Weimar fort und lädt Kinder am 2. April 2026von 10-11 Uhr dazu ein, im Park an der Ilmauf der Wiese vor Goethes Gartenhaus nach bunten Osterüberraschungen zu suchen.

Finanzen