Da scheinen sich viele heute einig: die Rede von Risikorationalität sei als Ideologie zu deklarieren und zu vermeiden, wie Ulrich Beck neulich in der FAZ schrieb. Unser Risikosoziologe weiß natürlich, dass seine Risikoverwerfung nicht ohne Kosten zu bekommen sei – da wird so ganz nebenbei eine Zeitenwende herbeigeredet und unsere Gegenwart just als eine – zumindest energietechnische – Endzeit unterstellt (die er als Energiewende = Demokratiewende entdramatisieren will). Denn wenn das weitere Reden vom Risiko, das man einzugehen gewillt sein muß, als Übergehen ins ideologische Reden zu begreifen wäre, dann wird der Begriff Risiko als für die technische Moderne überhaupt entbehrlich und bloß noch sozusagen ‚historistisch’ interessant.
Ulrich Beck und die Rede von der Risikorationalität
Finanzen
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Die Insolvenzzahlen in Bayern steigen um fast elf Prozent – in der Industrie sogar um rund 22 Prozent. vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt fordert dringend Reformen bei Energiepreisen, Bürokratie und Sozialstaat, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen. […]
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