Ursula Männle, Staatsministerin a.D., wurde heute von den Mitgliedern der Hanns-Seidel-Stiftung-Mitgliederversammlung zur Vorsitzenden wiedergewählt. Auch die Stellvertreter und weitere Vorstandsmitglieder wurden wieder- bzw. neu gewählt.

Gewählt: Christian Schmidt, Kerstin Schreyer, Ursula Männle. Markus Ferber und Dr. Ingo Friedrich (v.l.n.r.) Quelle: Presse Hanns-Seidel-Stiftung

Die frühere Staatsministerin für Bundesangelegenheiten, Ursula Männle, führt die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) weiterhin.

Die Mitgliederversammlung der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. wählte heute turnusgemäß auch die weiteren Vorstandsmitglieder. Demnach fungieren künftig als gleichberechtigte Stellvertreter wie bislang Markus Ferber, MdEP, Bundesminister a.D. Christian Schmidt, MdB (neu) und die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer, MdL (ebenfalls neu). Zum engeren Vorstand zählen weiterhin der frühere Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Dr. Ingo Friedrich als Schatzmeister und der HSS-Generalsekretär Dr. Peter Witterauf (unverändert).

Dem künftigen, zehnköpfigen Vorstand gehören neu an der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, der Vorsitzende der CSU im Deutschen Bundestag, Alexander Dobrindt, MdB, die bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Ilse Aigner, MdL, der CSU-Generalsekretär Markus Blume, MdL, und Oliver Jörg, MdL.

Als neues Mitglieder in die Mitgliederversammlung neben den bereits genannten wurde gewählt der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, MdL.

Neu eingeführt wurde die Ehrenmitgliedschaft, die der Staatssekretär a. D. und ehemalige Vorsitzende der HSS, Dr. h.c. Alfred Bayer, als erster erhielt.

Ursula Männle sagte nach ihrer Wiederwahl: „Heute ist die Gefahr für unsere Demokratie größer denn je. Umso wichtiger ist es, dass die Hanns-Seidel-Stiftung auf der Höhe der Zeit agiert. Dazu gehört auch, dass wir unseren Weg weiterverfolgen, auch in den Regionen Bayerns zeitgemäße politische Bildungsformate anzubieten. Dass wir in Zeiten eines zunehmenden Rechtspopulismus den Bereich Europa durch eine eigene Abteilung gestärkt haben, halte ich für wichtig. Auch die strukturelle und technische Modernisierung unserer Stiftung will ich weiterhin vorantreiben.“

Die Hanns-Seidel-Stiftung ist weltweit in über 60 Ländern mit rund 100 Projekten in der internationalen Zusammenarbeit tätig. Die Stiftung beteiligt sich in Deutschland mit gesellschaftspolitischen Themen am öffentlichen Diskurs, betreibt politische Bildung und vergibt Stipendien an begabte Studierende. Zur Stiftung gehört das weithin bekannte Bildungszentrum Kloster Banz, wo 2017 426 eigene Seminare mit über 9.000 Teilnehmern stattgefunden haben. Die Stiftung beschäftigt in Deutschland 277 Mitarbeiter.

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