3 Gründe – Besser fühlen dank Cannabidiol

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In der weiblichen Hanfblüte befinden sich die höchsten Konzentrationen an Cannabidiol. Dies sind molekülartig aufgebaute chemische Pflanzenverbindungen und werden häufig in Vaporizern verdampft oder als Kapseln eingenommen. Das CBD – die Abkürzung von Cannabidiol – ist der Teil der Hanfblüte, der nicht psychoaktiv wirkt. Stattdessen ist er ungiftig. Die Rauschwirkung von Cannabis basiert ausschließlich von dem enthaltenen THC (kurz für Tetrahydrocannabinol). Diese chemische Pflanzenverbindung verursachen einen bewusstseinserweiternden, berauschenden Effekt, bindet sich aber auch an die Rezeptoren der Nerven.

Die Entdeckung des Wirkmechanismus des Endocannabinoid-Systems (kurz ECS) des Körpers wurde zuerst im Jahr 1992 in den USA entdeckt, ist aber bis heute noch nicht vollständig erforscht. Es ist Bestandteil des menschlichen Nervensystems, wobei sich der Wirkstoff CBD an die Nerven, aber auch die Lunge, den Verdauungstrakt und den Kreislauf andockt. dieses System spielt bei vielen Körperfunktionen eine Rolle und aktiviert die Neurotransmitter GABA, Glutamat und Dopamin, die die Reize von einer Nervenzelle zu einer anderen weiterleiten und verstärken. CBD ist kein Wundermittel, wird aber sicherlich in Zukunft von sich reden machen.

Das Endocannabinoid-System ist an vielen körperlichen Prozessen beteiligt und funktioniert im Kern wie ein Schlüssel-Schloss-Prinzip. Gibt es im Körper beispielsweise kleinere Entzündungen, werden Signalmoleküle ausgeschüttet. Sie docken sich an die passenden CB-Rezeptoren an, aber nicht jede Substanz kann jeden Rezeptor aktivieren. Nur wenn das Signalmolekül zum CB-Rezeptor passt, werden die Informationen an die Zellen weitergeleitet. Die Enzyme, die Teil des Endocannabinoid-Systems sind, unterstützen die Funktion und sorgen dafür, dass ausreichende Signalmoleküle ausgeschüttet und später wieder entsorgt werden.

Wissenswerte Details zum CBD

Über einhundert chemische Pflanzenverbindungen Cannabinoide – wobei die wichtigsten CBD und THC sind – kommen in der Hanfpflanze vor. Es arbeitet mit dem oben genannten ECS zusammen. Dem Nutzer stehen verschiedene Möglichkeiten des CBD-Konsums zur Verfügung. Am meisten werden Öle konsumiert, doch auch Vaporizer bzw. Verdampfer werden immer beliebter. Diese Punkte sollten bei der Auswahl von CBD berücksichtigt werden:

  1. Das Cannabidiol sollte im Testlabor getestet werden

Wenn das Pflanzenkraut in einem unabhängigen Labor getestet werden, um herauszufinden, welche der Cannabinoid-Verbindungen wirklich im Kraut enthalten sind. Auf diese Weise können sie auch ermitteln, welche Zusatzstoffe in der Mischung enthalten sind.

  • Das Land des Anbaus hat einen Einfluss

Hanf ist eine Pflanzensorte, die auf der ganzen Welt angebaut und konsumiert wird. Wer allerdings Wert auf einen hohen Reinheitsgrad und eine gute Qualität des Krauts legen, sollte auf Hanfprodukte aus Europa zurückgreifen.

  • BD-Arten, die am häufigsten konsumiert werden

Es wird zwischen CBD-Vollspektrum oder CBD-Isolate unterschieden. Während CBD-Isolate durch Filterung frei von anderen Stoffen sind, ist beim CBD-Vollspektrum auch andere Pflanzenteile einschließlich einem Anteil THC enthalten, das eine Rauschwirkung auslöst.

Die meisten Erkenntnisse bezüglich der Wirksamkeit von Cannabidiol stammt aus der Untersuchung von isolierten Zellproben. Der größte Nutzen von CBD liegt wohl in der unterstützenden Behandlung von Entzündungen, dem Zellschutz und den antioxidativen Eigenschaften der Pflanze. Auch Schmerzen können damit gut bekämpft werden. Selbst gegen psychische Erkrankungen wird CBD immer häufiger verabreicht.

Der Entourage-Effekt beim CBD Vollspektrum

Anders als das reine, gefilterte CBD verfügt das Vollspektrum CBD durch den „Entourage-Effekt“ über eine höhere biologische Aktivität. Terpene – also sekundäre Pflanzenstoffen – und die Cannabinoide aus dem Hanf beeinflussen den Wirkmechanismus gegenseitig. Die Wirkung des Gemisches der Pflanzen lässt sich durch die Vermengung der Wirkstoffe immer wieder neu gestalten. Dies liegt bereits darin, dass CBD Vollspektrum nicht nur CBD enthält.

Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die Terpene, die auch für das Aroma des Vollspektrum CBD verantwortlich sind. Durch die Interaktion zwischen diesen beiden Bausteinen entsteht so eine neue Kombination an unterschiedlichen pflanzlichen Materialien. Interessant ist, dass der Entourage Effekt eine intensivere Wirkung erzielen lässt. So lassen sich also die Wirkungen bewusst manipulieren.