Ressentiments begleiten unseren Alltag. Unser Leben wird von ihnen geleitet. Jeder hat sie – man selbst natürlich nicht – und sie sind fast unmöglich aus dem Bewusstsein zu löschen. Eng mit einem positiven Selbstbild, mit Eigennutz und Gruppenkonflikten verbunden, bleibt ihr Wahrheitsgehalt allerdings höchst strittig. Vielleicht alles nur eine evolutionsbiologische Einrichtung unserer „grauen Masse“? „Der Mensch ist ein kognitiver Geizkragen“, sagt der Psychologe Lars-Eric Petersen, „er versucht, mit so wenig Denkarbeit wie möglich durch das Leben zu kommen.“ Vorurteile können allerdings auch schnell den harmlosen und witzigen Weg verlassen, verletzend werden und negative Auswirkungen haben.
Henryk M. Broder: Bombenleger beim Happy-Holocaust
Finanzen
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Hana Natour erzählt die bemerkenswerte Geschichte, wie sie als Studentin eine Diversitätsinitiative aufbaute, die königliche Aufmerksamkeit erregte, und wie dieselbe Wertschätzung von Unterschieden heute ihre Karriere antreibt. Ihre Erfahrung zeigt, warum Verhandlungskompetenz und Vielfalt enger zusammenhängen, als viele Unternehmen annehmen. […]
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