Umfrage-Schock für Politik: Mehrheit sieht Migration als Risiko – Angst vor Energie-Armut wächst

INSA-Umfrage

INSA-CONSULERE fragte: „Glauben Sie, dass unbegrenzte Migration eine Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, den Fortbestand der westlichen Kultur und die Zukunft westlicher Staaten darstellen würde?“

Die absolute Mehrheit von 58 Prozent der Umfrageteilnehmer glaubt, dass unbegrenzte Migration eine Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, den Fortbestand der westlichen Kultur und die Zukunft westlicher Staaten darstellen würde. 27 Prozent verneinen dies hingegen. Zwölf Prozent wissen es nicht und drei Prozent machen hierzu keine Angabe.

„Glauben Sie, dass die selbstauferlegte Energiepolitik zum Schutze des Klimas die westliche Bevölkerung verarmen lässt?“

Die relative Mehrheit von 43 Prozent glaubt, dass die selbstauferlegte Energiepolitik zum Schutze des Klimas die westliche Bevölkerung verarmen lässt. 35 Prozent glauben dies wiederum nicht. Fast ein Fünftel (19 %) weiß es nicht und vier Prozent tätigen hier keine Angabe.

„Glauben Sie, dass die Auslagerung der Produktion ins Ausland westliche Länder alles in allem wirtschaftlich geschwächt und abhängig von ausländischen Konkurrenten gemacht hat?“

31 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben, dass die Auslagerung der Produktion ins Ausland westliche Länder alles in allem wirtschaftlich geschwächt und abhängig von ausländischen Konkurrenten gemacht hat. 29 Prozent antworten hier mit „ja, wirtschaftlich geschwächt“ und 19 Prozent mit „ja, abhängig von ausländischen Konkurrenten gemacht“. Zehn Prozent verneinen diese Frage. Weitere acht Prozent können und drei Prozent wollen hierzu keine Auskünfte erteilen.

„Bundeskanzler Friedrich Merz möchte die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas machen. Wie beurteilen Sie dieses Vorhaben?“

Die relative Mehrheit von 38 Prozent der Befragten beurteilt das Vorhaben von Friedrich Merz, die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas zu machen, als (eher) gut. 33 Prozent finden dies wiederum (eher) schlecht. 13 Prozent ist dieses Anliegen egal, zwölf Prozent können und vier Prozent wollen sich hierzu nicht positionieren.

Über Hermann Binkert 538 Artikel
Hermann Binkert ist 57 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Jurist ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE. Bevor er INSA im November 2009 in Erfurt gründete, war Binkert 18 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als Staatssekretär in der Thüringer Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund, tätig. Heute gehört er zu den renommiertesten Meinungsforschern Deutschlands und erhebt Umfragen für Ministerien im Bund und in den Ländern, für alle Parteien und Fraktionen, die im Bundestag und in den Landtagen vertreten sind. Wöchentlich stellt INSA die Sonntagsfrage für die Bild am Sonntag und die BILD. Das Meinungsforschungsinstitut arbeitet für viele großen Verlage, z. B. Springer, Burda, Funke, Madsack. Es führt aber auch Fokusgruppengespräche und Testkäufe durch.