Finanzthemen erlebbar machen: Die richtige Technik für deine Produktpräsentation

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Neue Finanzprodukte können nicht angefasst werden, lassen sich nicht ausprobieren oder schnell erklären. Anlagestrategien, Finanzkonzepte oder digitale Investmentlösungen bestehen aus Modellen, Daten und Marktmechanismen. Damit deine (potenziellen) Investoren, Geschäftspartner oder Fachmedien den Nutzen deines Produkts erkennen, brauchst du eine überzeugende Vorstellung. Bei Veranstaltungen rund um Launches von Finanzprodukten steht damit viel auf dem Spiel. Dein neues Angebot soll Vertrauen wecken, Kompetenz zeigen und zum Kauf animieren. Dafür reicht eine Präsentation mit Folien selten aus.

 

Warum brauchen Finanzprodukte eine besondere Form der Präsentation?

Finanzprodukte sind selten selbsterklärend. Der Mehrwert digitaler Vermögensverwaltung, ETF-Strategien, blockchainbasierter Investmentlösungen und alternativer Kreditlösungen erschließt sich Interessenten häufig erst durch eine eingängliche Erklärung.

Ein guter Pitch macht aus öde wirkenden Inhalten eine spannende Geschichte. Du erklärst, welches Problem dein Produkt löst, für welche Zielgruppe es gedacht ist und welchen Platz es im Markt einnehmen soll. Auf langweilige Kennzahlen, die gerade in ihrer Masse sehr erschlagend wirken können, verzichtest du.

Insbesondere bei Events mit Kapitalgebern oder institutionellen Partnern hilft es außerdem, verschiedene Ebenen der Information anzubieten. Das können beispielsweise

  • visuelle Darstellungen von Marktentwicklungen,
  • verständliche Grafiken zu Portfolio-Strukturen,
  • kurze Videoeinspieler zu Anwendungsszenarien
  • und moderierte Gespräche mit Produktentwicklern oder Analysten sein.

Welche Elemente tragen zu einer überzeugenden Produktpräsentation bei?

Wenn du ein neues Finanzprodukt vorstellst, präsentierst du gleichzeitig deine Expertise und deine Strategie. Investoren achten daher auf nachvollziehbare Inhalte, professionelle Präsentationsmedien und eine Veranstaltung, die Panels und spannende Diskussionen miteinander verknüpft.

1. Zahlen erklären reicht nicht: Überzeugende Produktstory erforderlich

Viele Finanzpräsentationen starten mit Diagrammen, Tabellen oder komplexen Marktdaten. Für das Publikum bleibt dabei oft unklar, welche Botschaft eigentlich vermittelt werden soll. Strukturiere deine Vorstellung daher wie eine nachvollziehbare Geschichte.

Beginne mit der Ausgangssituation am Markt. Anschließend erklärst du, welches Problem dein Produkt lösen soll und welche Idee dahintersteht. Erst danach folgen Zahlen, Modelle und Szenarien. Auf diese Weise entwickelt sich eine logische Abfolge, die Anleger leichter nachvollziehen können.

2. Austausch statt Frontalvortrag: Gesprächszonen nicht unterschätzen

Auch die räumliche Gestaltung beeinflusst den Erfolg deines Pitches. Finanzveranstaltungen leben nicht nur von Vorträgen, sondern auch von Gesprächen. Investoren stellen Fragen, diskutieren Strategien und möchten die Ideen hinter deinem Produkt verstehen.

Plane deshalb neben der Präsentationsfläche auch Bereiche für den Austausch zwischen Gästen ein. In Lounges, Gesprächsinseln oder kleinen Besprechungsräumen ermöglichst du deinen Gästen, miteinander in Kontakt zu treten. Diese Gespräche entscheiden später häufig darüber, ob aus einem ersten Interesse auch eine konkrete Zusammenarbeit entsteht.

3. Medientechnik als Übersetzer komplexer Inhalte

Eventtechnik kann helfen, abstrakte Inhalte verständlich zu vermitteln. Große Bildschirme oder LED-Wände eignen sich hervorragend, um Marktanalysen, Portfolio-Strukturen oder Simulationen darzustellen. Auch kurze Animationen oder Videosequenzen erleichtern es deinem Publikum, komplexe Zusammenhänge nachvollziehbar zu erklären.

Zusätzlich kann es hilfreich sein, interaktive Anwendungen in die Präsentation zu integrieren. Diesebringen mehr Dynamik in die Vorstellung und animieren zum Mitmachen. Anleger können sehen, wie sich Marktveränderungen auf eine Strategie auswirken oder wie sich Rendite und Risiko unter verschiedenen Bedingungen entwickeln.

4. Gute Akustik für Fachgespräche und Vorträge

Bei Veranstaltungen mit einem fachlich interessierten Publikum ist eine optimale Sprachübertragung besonders wichtig. Die Aufmerksamkeit der Zuhörer lässt binnen kürzester Zeit rapide ab, wenn sie die Speaker schlecht verstehen oder störende Hintergrundgeräusche wahrnehmen.

Professionelle Tontechnik sorgt dafür, dass dein Publikum auch versteht, was du zu sagen hast.

Während du als Speaker auf der Bühne ins Mikrofon sprichst, sitzt der Tontechniker aufmerksam am Pult. Er beobachtet die Pegel, reagiert auf kleinste Veränderungen und greift ein, bevor störende Rückkopplungen entstehen können.

Viele Unternehmen setzen, um exakt ein solches Szenario sicherzustellen, auf erfahrene Technikpartner. Spezialisten wie ETNord gelten in der norddeutschen Elbmetropole bereits als feste Größe für die technische Umsetzung von Events. Wenn du Unterstützung im Bereich Veranstaltungstechnik in Hamburg suchst, erhältst du hier Beratung, Planung und technische Betreuung aus einer Hand.

Auch im Bereich professionelle Tontechnik hat sich das Unternehmen in Hamburg und Umgebung einen Namen gemacht. Von der Auswahl der passenden Mikrofone über die Einrichtung von Mischpult und Lautsprechersystem bis zur Betreuung während des Events sorgt das Team dafür, dass alles nach Plan läuft.

Wie wird aus einem Produktlaunch langfristiger Content für Unternehmen?

Viele Unternehmen betrachten eine Produktpräsentation als einmaliges Event. Dabei entstehen dort Inhalte, die sich im Anschluss grandios weiterverwenden lassen.

Vorträge von Portfolio-Managern oder Analysten lassen sich beispielsweise aufzeichnen und später als kurze Fachclips auf der Unternehmenswebsite veröffentlichen. Ein Panel zur Entwicklung der Kapitalmärkte kann in mehrere thematische Videos aufgeteilt werden. Auch Interviews mit Produktverantwortlichen oder kurze Statements zur Investmentstrategie eignen sich hervorragend für LinkedIn oder den Newsletter an Kapitalgeber.

Ebenso können Inhalte aus dem Pitch in andere Formate übertragen werden. Aus einem Live-Vortrag zur neuen Fondsstrategie lässt sich beispielsweise ein kompaktes Erklärvideo erstellen, das den Aufbau des Portfolios oder die Funktionsweise der Strategie erläutert. Grafiken und Visualisierungen aus der Veranstaltung können wiederum in Whitepapers, Produktseiten oder Investorenpräsentationen integriert werden.

Auch für den Vertrieb bietet sich diese Nachbereitung an. Vertriebsmitarbeiter können ausgewählte Ausschnitte aus der Vorstellung nutzen, um potenziellen Kunden die Idee hinter dem Produkt zu erklären. Ein kurzer Videoausschnitt mit einer Marktanalyse oder ein Interview mit dem Produktmanager vermittelt dabei häufig mehr als eine statische Präsentation.

Fazit: Gute Präsentationen machen Finanzprodukte verständlich

Unternehmen aus der Finanzbranche stehen bei Produktpräsentationen vor einer besonderen Aufgabe. Sie müssen die Funktionsweise des Produkts erklären, Vertrauen aufbauen und gleichzeitig Interesse für ein neues Angebot wecken.

Bedenke dabei unbedingt, dass es bei Produktlaunches in der Finanzbranche immer auch um Glaubwürdigkeit geht. Ein kompetenter Speaker, der Fragen beantworten kann, schicke Räumlichkeiten, ein hervorragendes technisches Set-up und überzeugend designte Slides tragen dazu bei, dass Investoren deine Strategie nachvollziehen können und dein Produkt professionell wahrnehmen.

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