E-Commerce-Möglichkeiten in Zeiten der Pandemie

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Es ist beispiellos in der neueren Geschichte der Menschheit, was im Frühjahr 2020 seinen Anfang nahm und sich über den gesamten Globus ausbreitete. Der Corona-Virus beziehungsweise die aus ihm resultierende Lungenkrankheit Covid19 mit ihren Folgen führte und führt noch immer zu gewaltigen Veränderungen in der Gesellschaft. Ein prägnanter Punkt ist hierbei die Veränderung im Kaufverhalten von Konsumenten. Die verordnete oder auch selbst auferlegte Quarantäne sorgt dafür, dass immer mehr Menschen ihren Bedarf an Produkten jeder Art zum Beispiel auf Plattformen wie www.incobis.com decken. In der Umkehrung führt dies dazu, dass immer mehr Unternehmen ihre Produkte in einem Onlineshop verkaufen.

Verwaiste Innenstädte mit geschlossenen Läden und Restaurants erinnern mitunter an Endzeit-Filme wie „i am legend“. Doch es ist die Realität des Jahres 2020, glücklicherweise ohne beißwütige Zombies, dafür aber mit Internet. Dessen Möglichkeiten bezüglich Verkauf von Produkten rückt seitdem verstärkt in den Mittelpunkt und wer als Shop-Betreiber gleich von Anfang an schnell reagierte, konnte sich bei seinen oder ihren Kunden einen respektablen Vorteil verschaffen. Doch der Markt im Internetgeschäft ist noch längst nicht gesättigt, er ist vielmehr in seiner stärksten Wachstumsphase und erhält dabei durch die Maßnahmen gegen die Pandemie sicher ungewollte, aber kräftige Unterstützung.

Für Verkäufer ist es nun wichtig, sich auf diesen Run einzustellen und damit auch zukünftig die Ampeln auf Grün zu schalten. Doch was ist wichtig, um Neukunden zu gewinnen und, fast noch wichtiger, Kunden zu halten?

Aus den zurückliegenden Monaten lernen

Der März des Jahres 2020 war für den Handel ein Schock. Nicht nur für den analogen Einzelhandel, auch für Shop-Betreiber im Internet. Doch der Lähmung folgte schon im April der Aufschwung, jedoch nur im Internet-Handel. Die erfolgreichsten Händler bewiesen sich dabei mit der schnellen Umsetzung folgender Punkte:

  1. Sortimentserweiterung
  2. Logistik beschleunigen
  3. Versandwege überprüfen
  4. Personal aufstocken
  5. Multichannel-Strategie
  6. Saisonale Flexibilität

Gerade die zwei letztgenannten Punkte waren und sind hierbei die größten Umsatzbringer. Nicht nur den eigenen Web-Shop nutzen, sondern diesen mit Social-Media verbinden und die eigenen Produkte auf Online-Plattformen anbieten und in Preisvergleichsportale einbringen. Hinzu ein Sortiment führen, dessen Schwerpunkte der Nachfrage entsprechen. Im Sommer etwa Schneeschieber verkaufen zu wollen, ist eher weniger erfolgreich, dagegen bewiesen sich zum Beispiel im Jahr 2020 aufstellbare oder aufblasbare Swimmingpools in den Online-Shops mit einer Steigerung von 133 % zum Vorjahr als der absolute Renner. 

Beim Einkauf vorausschauend zu handeln, ist wichtig für den Online-Verkauf. Doch sollte alles bedacht und natürlich kalkuliert werden. Lieferzeiten des Herstellers, der eigene Lagerplatz, Lagerfähigkeit des Produktes und Verpackungskapazitäten. Wenn alles stimmt, kann dann eingekauft werden, wenn der Endkunde an genau dieses Produkt überhaupt nicht denkt. Genau dann ist das Produkt beim Hersteller in der Regel günstig zu haben. Saisonal stark nachgefragte und lagerfähige Produkte also ein halbes Jahr vor der Saison günstig eingekauft und zum richtigen Zeitpunkt in Petto zu haben, sorgt nicht nur für Umsatz, sondern auch für kräftigen Gewinn. Diese Strategie hilft ebenso bei der Kundenbindung. Wenn auch Stammkunden im Internet weniger treu sind als im analogen Handel, so kann ein gutes E-Mail-Marketing der Erinnerung des einen oder anderen Kunden auf die Sprünge helfen. Mit dem Kunden in Kontakt bleiben, das ist der 7. wichtige Punkt für den erfolgreichen Verkauf im Internet.