Faszination altes Ägypten

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Geheimnisvolle Pyramiden, schwer zu entziffernde Hieroglyphen und die irritierende Sitte der Mumifizierung. Mit diesem Satz lassen sich unsere Vorstellungen vom alten Ägypten leicht zusammenfassen. Mit diesem Satz lässt sich aber auch die Faszination erklären, die das alte Ägypten auf uns ausübt. Was veranlasste die Pharaonen dazu grosse Pyramiden zu bauen? Niemals zuvor hatte eine Kultur etwas ähnliches hervorgebracht. Was sollte mit den Hieroglyphen ausgedrückt werden?

Pyramiden, Hieroglyphen, Mumien und Expeditionen ins Abenteuer

Altes Ägypten ist die allgemeine Bezeichnung für das Land Ägypten im Altertum. Die Pyramiden sind das beeindruckendste, was aus dieser Zeit übrig geblieben ist. Über den Bau dieser gigantischen Monumente rätselt man bis heute. Keiner kann genau sagen wie sie entstanden sind. Gemäss Schätzungen waren etwa 20.000 Mann mit dem Pyramidenbau beschäftigt. Sie stammen aus der Zeit der 4. Dynastie (2620 bis 2500 v. Chr.). Das berühmteste Beispiel ist die Cheops-Pyramide mit fast 147 m Höhe. Die Pyramiden sind das letzte existierende Weltwunder der Antike. Die alten Ägypter hatten keinen LKW oder Kran zur Verfügung, um diese zu errichten. Wie schaffte es Pharao so viele Menschen zu motivieren das Unmögliche möglich zu machen? Was trieb den Pharao und sein Volk an? Geht man heute in eine Buchhandlung, so nimmt das Thema Altes Ägypten einen großen Platz ein. Egal ob Kinderbücher, Sachbücher oder Romane. Im Geschichtsunterricht in der Schule darf dieser Teil Menschheitsgeschichte auch nicht ausgelassen werden. Als beliebte Verkleidung zu Karneval sieht man Pharao durch die Straßen laufen. Im Online Casino thematisieren eine große Anzahl an Spielautomaten das alte Ägypten. Klar ist, die Faszination ist ungebrochen. Was war der Katalysator für diese Entwicklung? Zum einen der Fortschritt in der Entschlüsselung der Hieroglyphen. Jean-Francois Champollion legte Anfang des 19. Jahrhunderts mit der Entzifferung der ersten Hieroglyphen auf dem Stein von Rosette den Grundstein für die wissenschaftliche Erforschung des dynastischen Ägyptens. Zum anderen waren es die verschiedenen wissenschaftlichen Expeditionen, die von Europa aus nach Ägypten führten. Richard Lepsius war einer dieser Wissenschaftler. Seine “Königlich Preußische Expedition nach Ägypten und Äthiopien” brach im Jahre 1842 nach Ägypten auf. Ziel war die Erforschung der Hinterlassenschaften der pharaonischen Kultur. Er kehrte nach drei Jahren mit einer reichen Ernte zurück. Der Erfolg der Expedition ermöglichte die Institutionalisierung der Ägyptologie an deutschen Universitäten, die bald publizierten Ergebnisse schufen einen modernen Standard der ägyptologischen Wissenschaft und die mitgebrachten Aegyptiaca verhalfen der Berliner Ägyptischen Sammlung in die erste Riege europäischer Museen.

Das Versprechen von Ewigkeit

Hat die Wissenschaft uns neue Erkenntnisse geliefert, was den Pharao und sein Volk antrieb riesige Pyramiden zu bauen? Zu hundert Prozent ist diese Frage immer noch nicht beantwortet. Grund für groß und klein sich gedanklich weiter mit dieser Frage  auseinanderzusetzen. Grund Book of Ra kostenlos spielen zu wollen und sich in Büchern über Pyramiden, Pharaonen und Hieroglyphen zu vertiefen. Klar ist, dass die einfachen Ägypter Pharao als Sohn der Himmelsgottheiten angesehen haben und somit sicherlich bereit waren diese gigantischen Bauten in Angriff zu nehmen. Der Pharao selber verband mit der Form der Monumente das Versprechen von Ewigkeit. In der Grabkammer begann die Reise des toten Pharaos durch die Unterwelt, an deren Ende er sich den Aufstieg zu den Göttern erhoffte. Dies offenbaren geheimnisvolle Beschwörungsformeln aus Hieroglyphen. Sie sollen ihm den Weg hinauf zu den Sternen, in die Unendlichkeit weisen. Wenn man darüber nachdenkt, wie präsent die Kultur der alten Ägypter noch heute ist, so hat er den Weg in die Unendlichkeit sicherlich geschafft.

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