Florian Illies: 1913Der Sommer des Jahrhunderts

„Das Alte stürzt, es ändern sich die Zeiten“. Waren die Herausgeber Visionäre, als sie dieses Schiller-Zitat aus dem Wilhelm Tell für ihren „Drogisten-Taschen-Kalenders 1913“ auswählten? Die Angst, dass sich dieses Jahr gar als Unglücksjahr erweisen sollte, sitzt jedenfalls einigen Zeitgenossen mächtig im Nacken. „Gabriele D'Annunzio schenkt einem Freund sein 'Martyrium des Heiligen Sebastian' und datiert es in der Widmung lieber vorsorglich als '1912 + 1'.“, findet Florian Illies heraus. Für Arnold Schönberg, der nicht ohne Grund die „Zwölf-Ton-Musik“ erfand, ist es gar ein Martyrium.

Das könnte interessant sein Powered by AdWol Online Werbung

Hätte Exxon den Klimawandel abwenden können? Wir wussten alles

In seinem Verkaufsschlager „Ein Planet wird geplündert“ von 1975 schreibt Herbert Gruhl (1921...

Der legendäre Installationskünstler: CHRISTO – WALKING ON WATER

Pressemitteilung – Christo – die meisten bringen diesen Namen sofort mit der Reichstagsverh...

Der „Global Compact for Migration“ steht vor der Tür!Doch was bedeutet er? Dürfen jetzt alle Flüchtlinge in die EU einreisen?

Der „Global Compact for Migration“ steht vor der Tür und weder Bundestag noch Öffentlichkeit d...

Heike Geilen
Über Heike Geilen 595 Artikel
Heike Geilen, geboren 1963, studierte Bauingenieurswesen an der Technischen Universität Cottbus. Sie arbeitet als freie Autorin und Rezensentin für verschiedene Literaturportale. Von ihr ist eine Vielzahl von Rezensionen zu unterschiedlichsten Themen im Internet zu finden.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.