Globale Welten – Weimar und Potsdam

Die Globalisierung von Lebenswelten, der Import exklusiv ausländischer Denkansätze, dies ist keineswegs, wie man so oft glaubt, und wie es Peter Sloter­dijk widerlegt hat, eine Erfindung postmoderner Zivilisation. Vom alten Ägypten, über die griechische Polis hinaus zieht sich der Strang global-auf­ge­klärten Denkens, der sich auch und insbesondere immer wieder in der Garten­kunst niederschlug. Neben den als originär zu beschreibenden Bildenden Künsten, die im Diskurs der Künste lange Zeit federführend waren und seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts wieder sind, ist es insbesondere die Garten­kunst, die sich einem offenen, eben globalen Denkhorizont verdankt.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2034 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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