Globale Welten – Weimar und Potsdam

Die Globalisierung von Lebenswelten, der Import exklusiv ausländischer Denkansätze, dies ist keineswegs, wie man so oft glaubt, und wie es Peter Sloter­dijk widerlegt hat, eine Erfindung postmoderner Zivilisation. Vom alten Ägypten, über die griechische Polis hinaus zieht sich der Strang global-auf­ge­klärten Denkens, der sich auch und insbesondere immer wieder in der Garten­kunst niederschlug. Neben den als originär zu beschreibenden Bildenden Künsten, die im Diskurs der Künste lange Zeit federführend waren und seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts wieder sind, ist es insbesondere die Garten­kunst, die sich einem offenen, eben globalen Denkhorizont verdankt.

Finanzen

Über Stefan Groß-Lobkowicz 2075 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.