Das Sonett 73 von William Shakespeare, ein Gedicht über Liebe und Verlust, nimmt in dem bereits 1965 in den USA veröffentlichten, damals unverständlicherweise kaum wahrgenommenen und heute wieder neu entdeckten, wunderbaren Roman von John Williams (1922 – 1994) eine Schlüsselfunktion ein. Zum einen für seinen Protagonisten, zum anderen fungiert es als roter Faden, als literarisches Rahmengerüst für den gesamten Text. Einen Bogen von über 65 Jahre überspannt der amerikanische Autor in seinem empathischen, leisen Roman, der die Frage aufwirft: Was bleibt nach dem Tod von einem Menschen übrig, der nicht durch großes Getöse auf sich aufmerksam machte?
John Williams:Stoner
Über Heike Geilen
597 Artikel
Heike Geilen, geboren 1963, studierte Bauingenieurswesen an der Technischen Universität Cottbus. Sie arbeitet als freie Autorin und Rezensentin für verschiedene Literaturportale. Von ihr ist eine Vielzahl von Rezensionen zu unterschiedlichsten Themen im Internet zu finden.
Ähnliche Artikel
Allgemein
Auf Entdeckungstour durch den Schlosspark Belvedere −Klassik Stiftung bietet neue Rucksacktour für Familien, Freunde undSchulklassen an
Allgemein
Kunst der ZERO-Ikonen – Heinz Mack, Otto Piene, Günther Uecker und Adolf Luther – Ausstellung vom 23. Mai bis 3. Juli 2014, Galerie ArtConsult, Wurzerstr. 11, München
Allgemein
Neues Steuerspar-Paket geplant
Hinterlasse jetzt einen Kommentar
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Kommentar hinterlassen
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.