Michael Jordans Last Dance

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Ich kann mich noch erinnern, wie ich mitten in der Nacht aufstand, um ihn live spielen zu sehen. Die Spiele fanden in den USA statt, also keine freundliche Zeit für Zuschauer in Europa. Aber für mich als Liebhaber des Basketballs, der nie den Hype in Europa um Fußball herum verstanden hat, war das die einzige Möglichkeit die besten Spieler ihrer Zunft zu sehen. Eine neue Netflix Doku lässt diese alten Erinnerungen wieder aufleben. Denn der beste Basketballspieler überhaupt war, ist und bleibt Michael Jordan. Für viele ist er sogar der größte Sportler überhaupt. Die junge Generation, die mit Ronaldo und Messi aufgewachsen ist, wird sich fragen welcher Name noch bedeutender sein könnte als die zwei eben genannten. Die junge Generation schaut allerdings auch Netflix und findet dort jetzt die Antwort darauf, welcher Sportler noch bedeutender war als Messi oder Ronaldo: Michael “Air” Jordan.

The Last Dance

“Das war Gott, verkleidet als Michael Jordan”

In ihrer letzten großen Saison 1997/98 gewährten die Chicago Bulls einem Filmteam uneingeschränkten Zutritt und ließen sich auf ihrer Mission zum sechsten Meistertitel in sieben Jahren begleiten. Vor jener Saison war es beschlossene Sache, dass der Vertrag von Bulls-Trainer Phil Jackson nicht verlängert werden würde. Da sich Michael Jordan weigerte, ohne Jackson bei der Mannschaft zu bleiben, ergab sich ein einzigartiges Endspiel-Szenario. Einige witterten bereits im Vorfeld den Stoff für eine Heldengeschichte – auch die oben erwähnten Filmemacher. Die Mappe und Roadmap für die Saison 1997/98, die Phil Jackson seinen Spielern in die Hände drückte, trug den Titel “The Last Dance”. Der Chef Coach borgte sich den Namen von Regisseur Martin Scorsese und dessen Film „The Last Waltz“. Das Filmmaterial wurde Jahrzehnte unter Verschluss gehalten und gibt jetzt Einblicke, die niemand für möglich gehalten hätte. So erfährt man zum Beispiel, dass Michael Jordans große Leidenschaft neben Basketball und Baseball das Glücksspiel war. Heute morgen noch habe ich mir einen Überblick über die Online Casinos in Österreich verschafft und konnte abends in Episode 6 der Jordan Doku anschauen, dass Michael Jordan eine ähnliche Begeisterung für das ein oder andere Glücksspiel hatte.

Das ist es, was Larry Bird von den Boston Celtics über Michael Jordan sagte, nachdem dieser den Rekord von 63 Punkten im Play-Off Spiel der Chicago Bulls gegen die Boston Celtics aufstellte. Mit- und Gegenspieler, Angehörige, Basketball-Funktionäre und Journalisten sowie zwei US-Präsidenten kommen in The Last Dance zu Wort. Natürlich ist auch jede Menge Basketball zu sehen. Michael Jordan schaffte, was keinem vor ihm und keinem nach ihm gelang: Er schaffte es nicht nur sportlich in die Weltspitze, sondern wurde auch weltweit zur Identifikationsfigur. Alle wollten sein wie “His Airness” Michael Jordan. Vielleicht ist jetzt diese Serie über ihn Michael Jordans letzter großer Wurf. Fast jeder, der die Serie gesehen hat, fragt seinen Gegenüber, ob dieser sie auch gesehen hat. Wenn nicht, hört man meist dieselbe Aufforderung: “Das musst du dir angucken!”. Auch ich ertappe mich immer wieder, wie ich meinen Freunden und Kollegen sage: “Diese Dokumentation ist ein MUSS!” Wenn ich doch noch einmal zurück könnte zu den langen Nächten und den legendären Play Offs der 90er!

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