Nobelpreis für Literatur an Mario Vargas Llosa

Der Nobelpreis für Literatur geht in diesem Jahr an den peruanischen Schriftsteller Mario Vargas Llosa, geboren 1936. Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm hat den renommierten Autor für seine Darstellung von Machtstrukturen gewürdigt. Vargas Llosa zeichne in seinen Werken zudem gestochen scharfe Bilder von Widerstand und Revolte des Einzelnen, hieß es zur Begründung. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören „Das grüne Haus“, „Tod in den Anden“ und „Das Fest des Ziegenbocks“. Die Auszeichnung ist mit gut einer Million Euro dotiert und wird am 10. Dezember in Oslo feierlich verliehen. Die Vergabe des Preises hat den Suhrkamp-Verlag offenbar überrascht. Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz äußerte sich schließlich, daß Vargas Llosa ein ganz großer Erzähler seiner Zeit sei. Von ihm stammt der Satz: „Literatura es fuego“, „Literatur ist Feuer“. Wie Feuer sind auch die Werke des 74-Jährigen, so die Suhrkamp-Verlegerin.

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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