Wüst begeht nächsten Energiefehler: Nach Kanzler-Einräumung Atom-Ausstieg jetzt Kohle-Ende?
Der Bundeskanzler hat den Atom-Ausstieg als Fehler eingeräumt – nun setzt NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst mit dem überstürzten Kohleausstieg bis 2030 die Energieversorgung aufs Spiel: Fehlende Alternativen, Jobverluste und Versorgungsengpässe drohen.
Die NRW-Regierung schließt das Kapitel Kohleförderung endgültig ab, obwohl
neue Gaskraftwerke und Erneuerbare fehlen. Der Ausbau von Wind- und Solaranlagen stagniert durch Genehmigungshürden und Netzausbauverzögerungen, was Lücken bis 50 TWh schafft. Ohne Kohle drohen besonders im Winter Engpässe. Zusätzlich sind 75.000 Jobs im Revier gefährdet (Rheinische Revier, Lausitz). Umschulungen und Strukturwandel brauchen mehr Zeit als neun Jahre.
Zusätzlich fordert die RWE und die Regionen Kompensationen jenseits der 40 Mrd. Euro. Zur technischen Realität gehört auch, dass die Versorgungssicherheit ohne gesicherte Leistung fehlt(z. B. Biogas, Speicher); hohe CO2-Preise zwar den Umstieg voran treiben, reichen aber nicht für 2030. Die Umfragen zeigen Widerstand in den betroffenen Gebieten.
Totz reicher Reserven werden die Stollen und Tagebaue geflutet,mit Milliarden Kubikmetern Rheinwasser, die das RWE über eine 45-km-Leitung entnimmt. Zusätzlich ist fraglich, ob der Wasserstand unserer wichtigsten Wasserstraße danach noch ausreichend für Schifffahrt und Wirtschaft ist.
