UMGESTALTUNG – die Geschichte eines Rufmords!

Spaziergänger finden im Frühjahr 1990 etwa 800 Meter Luftlinie hinter dem Chemischen Kombinat Espenhain in Sachsen, abgekippte verlagsneue Bücher auf einer Müllkippe. Nicht einige wenige, sondern zig tausende. „Ausgemerzte“ DDR Literatur, wird es später heißen. Zwei Tage nach dem Fund bringt die Kreisausgabe Borna der Leipziger Volkszeitung eine Achtzeilenmeldung, eine Woche später ist der Skandal zur europaweiten Sensation, zur „größten Büchervernichtung aller Zeiten“ geworden. 26 Fernsehanstalten des In und Auslands bringen, zum Teil zur besten Sendezeitabendfüllende Beiträge, unzählige Zeitungen überschlagen sich in der Berichterstattung. Der Autor, selbst in den Skandal verwickelt, recherchiert in einer Skizze, die es an Spannung mit jeder Kriminalgeschichte aufnimmt, was tatsächlich geschah. Zwei weitere Skizzen über weniger spektakuläre, dafür aber auch wahre Ereignisse, zeigen den unaufhaltsamen Weg des Sozialismus in den Untergang. Sie stehen dieser an Unterhaltungswert und Groteske nicht nach.

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