Und er kommt doch: Der Klimawandel

Klimaökonomen unterschätzen die drohenden Klimaschäden. Der Klimawandel kommt schneller und drastischer als vermutet. Es geht aus aktueller Sicht der Naturwissenschaftler für 2050 im Grunde um minus 95 % Klimagase in den Industriestaaten und minus 80 % weltweit, will man katastrophale Schäden vermeiden. Wer wie Nick Stern global nur 50 % will (oder wie andere noch viel weniger), droht große Klimaschäden in Kauf zu nehmen. Ökonomen stützen damit gerade die aktuelle, lasche Mainstream-Klimapolitik. Die bisher im Schnitt die Emissionen in westlichen Ländern lediglich konstant hält, und zwar so, dass ein Deutscher immer noch die dreifache Pro-Kopf-Emissionsmenge hat wie ein Chinese.

Das könnte interessant sein Powered by AdWol Online Werbung

Hätte Exxon den Klimawandel abwenden können? Wir wussten alles

In seinem Verkaufsschlager „Ein Planet wird geplündert“ von 1975 schreibt Herbert Gruhl (1921...

Der legendäre Installationskünstler: CHRISTO – WALKING ON WATER

Pressemitteilung – Christo – die meisten bringen diesen Namen sofort mit der Reichstagsverh...

Der „Global Compact for Migration“ steht vor der Tür!Doch was bedeutet er? Dürfen jetzt alle Flüchtlinge in die EU einreisen?

Der „Global Compact for Migration“ steht vor der Tür und weder Bundestag noch Öffentlichkeit d...

Avatar
Über Ekardt Felix 5 Artikel
Prof. Dr. Felix Ekardt, geboren 1972, ist Jurist, Philosoph und Soziologe. Schwerpunkte seiner Forschungen sind die Theorie der Gerechtigkeit, die Theorie der Nachhaltigkeit, die Klimapolitik und Fragen der politischen Steuerung in der Weltgesellschaft. Seit 2002 ist er Gastdozent für Philosophie an der Universität Leipzig, seit 2009 Professor an der Universität Rostock. Zuletzt erschienen die Bücher: „Welthandelsrecht und Sozialstaatlichkeit“ (2009) und „Soziale Gerechtigkeit in der Klimapolitik“ (2010).

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.