Warum der Hund zu Deutschland gehört!

Leo und Resa, Foto: Stefan Groß

Offene Fragen schwappen durch das Land: Gehört der Islam zu Deutschland? Oder nur der Muslim? Die Diskussionen zerstören den kaum noch fühlbaren Zusammenhalt der Deutschen. Alle Seiten fühlen sich im Recht. Die einen werden als Nazis verleumdet, die anderen als Volksverräter beschimpft.

Im Land der Denker kommt die Diskussion zu keinem Ende, da sie nicht rational, sondern gefühlsmäßig geführt wird und Gefühle in Deutschland bei Diskussionen deplatziert sind. Deshalb habe ich mich leichten Herzens entschlossen, die Logik anzuwenden, wie sie international, global und von Einsiedlern befolgt wird.

Beginnen wir mit dem Hund in der Überschrift, der zu Deutschland gehört.

Von Anfang an gehört der Hund mit der Besiedlung des nördlichen Mitteleuropas durch die Germanen und die anderen mehr oder weniger mit ihnen verwandten Stämme und Völker zu dem Raum, der bald „Germanien“, nach Jahrhunderten „Deutschland“ heißen wird. Die Germanen drängen illegal nach Germanien ein. Nach heutiger Definition wären sie Zuwanderer mit einer eingeschränkten Aufenthaltsgenehmigung. Doch die Geschichte Deutschlands lehrt, dass zeitlich beschränkte Aufenthaltsgenehmigungen am längsten währen, während die ursprüngliche, damals keltische Bevölkerung, beinahe spurlos verschwindet, auf jeden Fall keine Rolle mehr spielt.

Eine soziale Infrastruktur ist zur Völkerwanderung nicht ausgebildet, sodass keine Konkurrenten aus Afrika oder dem Orient zu befürchten sind. Selbst die hoch zivilisierten Römer beginnen erst dann die Germanen konsequent zu bekämpfen, als diese den späteren deutschen Rhein und die Donau erreichen. Die Römer errichten eine Sperrmauer, Limes genannt, die ein halbes Jahrtausend brav ihren Dienst tut. Ob Donald Trump die Römer übertrumpfen wird? Wir werden sehen!

Zu Zeiten der Völkerwanderungen, die heute eine Flüchtlingskrise wäre, sind die Germanen und die anderen mehr oder weniger mit ihnen verwandten Stämme und Völker entweder Bauern oder Herrscher. Es gibt damals noch keine deutsche Mittelklasse, die heute nach nur einigen Jahrhunderten der Blüte verschwindet.

Dem Hund wird die Aufgabe erteilt, die Menschen vor wilden Tieren und wilden Menschen zu schützen. So werden die Wölfe erfolgreich ausgerottet und trauen sich erst jetzt wieder, Deutschland zu besiedeln. Wilde Menschen sind niemals erfolgreich aus Germanien und Deutschland ausgesiedelt worden.

Der Hund gehört nicht nur zum Bauernhof, sondern auch zur herrschaftlichen Burg. Dort benötigt man die Hunde zum erfolgreichen Jagen. Ob Heiliges Römisches Reich, Deutsches Kaiserreich, Weimarer Demokratie, Nationalsozialismus, Sozialismus oder BRD: Der Hund ist bis heute in West wie Ost beliebt und nicht aus Deutschland wegzudenken.

Zahlenmäßig gibt es in Deutschland mehr Katzen als Hunde. Die Katze gehört folglich ebenfalls zu Deutschland, weil sie von Anfang an dafür gesorgt hat, dass das Korn der Bauern und Herrscher nicht von Kleintieren aufgefressen wird. Doch gehören Katzen überhaupt jemanden? Hunde hingegen brauchen einen Herrn oder ein Frauchen! Heute werden Hunde geliebt und verwöhnt. Ein Restaurant muss schon ausgezeichnet kochen, um Hunde den Zutritt als Menschenbegleiter zu verwehren und trotzdem zu reüssieren. Hunde sind sowohl im Dorf, wie in der Großstadt eine Selbstverständlichkeit. Mindestens 20% der deutschen Bevölkerung verbringen einen Teil ihrer Lebenszeit mit mindestens einem Hund. Leider gibt es Hundehasser, die giftige Köder ausstreuen, damit die Hunde qualvoll sterben. Hundehasser gelten bei der Mehrheit der Deutschen als sehr böse. In Deutschland kann man außerhalb des Darknets kein Hundefleisch verkaufen, ohne dass die Polizei gerufen wird und nach gesundem Volksempfinden handelt. Wer Hunde nicht liebt oder zumindest toleriert, gehört nicht zu Deutschland!!!

Wir erkennen, dass das Hundetum bei Deutschen und in Deutschland seit Jahrtausenden beliebt ist, bedeutend beliebter als beispielsweise das Judentum, welches nach der offiziellen Mehrheitsmeinung auf jeden Fall zu Deutschland gehören soll. Hunde werden zuweilen unter großer Anteilnahme beerdigt und niemals vergast, schon gar nicht millionenfach, weil ihnen vorgeworfen wird, Jesus gekreuzigt haben.

Wir stellen somit felsenfest klar, dass der Hund zu Deutschland gehört. Der Hund gehört nicht allein zu Deutschland, der Hund ist der Bezugspunkt, an dem man die Nähe und die Zugehörigkeit von Menschen, Tieren und anderen Dingen zu Deutschland messen kann. Man stellt mit Hilfe des Hundes eindeutig fest, ob ein Lebewesen (Mensch, Tier) oder ein toter Gegenstand zu Deutschland gehört oder nicht! So gehört das Hakenkreuz nicht zu Deutschland, da es sich in Deutschland als Hundespielzeug nicht durchgesetzt hat. Der Döner und die Pizza hingegen gehören auf jeden Fall zu Deutschland. Döner und Pizza werden – obwohl für Hunde (und Menschen?) ungesund – von Hunden (und Menschen) gerne verschlungen.

Somit verfügen wir im Hund über einen hervorragenden Fixpunkt, der uns die Zuordnung zu Deutschland quantitativ, qualitativ, zuverlässig und jederzeit nachprüfbar ermöglicht.

Obwohl der Hund zu Deutschland und zu den Deutschen gehört, heißt es nicht ohne Weiteres, dass der Hund auch in anderen Kulturen und Ländern beliebt ist. Es gibt Menschen, die Hunde essen! Welch eine Barbarei!! Chinesen, die nach Deutschland kommen, wissen Bescheid. In Deutschland angekommen, hören sie sofort auf, Hunde zu verspeisen. Die leeren Hundefleischdosen, die man gelegentlich in öffentlichen Mülleimern in der Nähe Chinesischer Restaurants findet, werden nicht Hunden, sondern den menschlichen Gästen vorgesetzt! Deshalb sind Chinesen bei den Deutschen beliebt und gehören zu Deutschland! Würden die Chinesen aus kulturellen oder gar religiösen Gründen (der China-Gott hat es befohlen) darauf bestehen, Hunde zu verspeisen, so wäre Deutschland in kürzester Zeit chinesenrein. Selbst unschuldige Japaner würden dann darunter leiden, da die meisten Deutschen Japaner nicht von Chinesen unterscheiden können.

Momentan wandern viele Menschen nach Deutschland zu, die keine Hunde essen, da sowohl der Prophet, als auch Allah dies verbieten (haram). Jedoch gelten in bestimmten Kulturen Hunde als unrein. So dürfen sie vor dem Beten nicht gestreichelt, ja nicht einmal berührt werden. In ein türkisches Erdogan-höriges Lokal sollte man keine Hunde mitnehmen. Das Ergebnis wäre höchst unangenehm und schmerzhaft für Hund und Hundebesitzer. Weit verbreitet ist die Unreinheit der Hunde unter Muslimen und Arabern, da der Prophet Mohammed, ein Katzenliebhaber, es irgendwo unauffindbar aufgeschrieben hat. Hunde dürfen wie Juden und unverheiratete schwangere Töchter straflos getreten, geschlagen und gesteinigt werden. So kommt es, dass es in islamischen und arabischen Ländern nur noch wenig Hunde und Juden gibt und alle Schwangeren verheiratet sind.

In Deutschland angekommen, versuchen Muslime und Araber, ihre Canophobie (Angst vor Hunden), eigentlich: ihren Hundehass zu verbergen. Manchen gelingt es, den Hundehass zu überwinden. Nicht alle Muslime und Araber sind Hundehasser. So gibt es Kurden unter den Muslimen und christliche Araber, die Hunde wie die Deutschen lieben. Doch den meisten muslimischen Arabern gelingt es nicht, ihre Canophobie in eine Canophilie umzuwandeln. Insbesondere Kinder reagieren unüberlegt schnell, also echt. Ihre Abscheu ist von ihren Augen und an ihrem Gesicht ablesbar, Manche arabisch-muslimische Kinder können einen Schrei des Entsetzens nicht unterdrücken, obwohl ihre aufgeklärten und mitteleuropäisch angezogenen Mütter einiges dagegen unternehmen. Das hat für den Deutschen mit Hund den Vorteil, dass er Vortritt genießt, wenn die Canophoben ihm – eigentlich seinem Hund – den Vortritt lassen.

Jeder, der mit einem Hund in einer Stadt oder sogar in einem Dorf schlendert, kann heute im Zeitalter der Flüchtlingskrise über ähnliche Erfahrungen berichten.

Schlussendlich können wir mit Hilfe des Hundes der Frage nachgehen, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht. Wenn Eltern dem Hundehass ihrer Kinder nichts entgegen zu setzen haben, dann wird sich die Canophobie in die Herzen der Kinder tief einfressen und zum Hundehass mutieren. Wer weiß, was der Imam im Namen des Propheten über Hunde predigt? Wer weiß, wogegen Kinder im islamischen Religionsunterricht aufgehetzt werden: gegen Hunde, gegen Juden und zuletzt gegen Atheisten und Christen?

Erst wenn die arabischen und muslimischen Zuwanderer, die illegal nach Deutschland gekommen sind, sich dem Hund genauso wie die durchschnittlichen Deutschen zuwenden, gehört der Islam zu Deutschland und die Muslime haben beste Chancen, sich in Deutschland zu integrieren. Ich fürchte jedoch, dass die gesellschaftlichen Wertebestimmer sich gegen die Hunde wenden werden, um Arabern und Muslimen entgegen zu kommen und ihnen zu gefallen. Dann wird ein erbitterter Kulturkampf ausbrechen, den in Deutschland die Hundefreunde bisher immer gewonnen haben.

 

Nathan Warszawski
Über Nathan Warszawski 197 Artikel
Dr. Nathan Warszawski (geboren 1953) studierte Humanmedizin, Mathematik und Philosophie in Würzburg. Er arbeitet als Onkologe (Strahlentherapeut), gelegentlicher Schriftsteller und ehrenamtlicher jüdischer Vorsitzender der Christlich-Jüdischen Gesellschaft zu Aachen.