Crucify him! – Berliner Antisemitismus – Wedding entspricht einer Pariser Banlieue.

Tiefgarageneinfahrt, Foto: Stefan Groß

Wedding ist kein gefragter Stadtteil in Berlin, Wedding entspricht einer Pariser Banlieue. Die Mehrheit der Bevölkerung besteht gerade noch aus originären Deutschen, doch schon jeder dritte Einwohner ist muslimischen Glaubens und kommt aus der Türkei, aus arabischen Staaten oder aus Afrika. Wer es kann, sucht eine Bleibe außerhalb Weddings. Wer es nicht kann, passt sich Wedding an.

Die Ernst-Reuter-Schule ist eine integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe in Wedding und wird verschämt Ernst-Reuter-Gymnasium genannt. In dieser Weddinger Schule hat sich ein Jude verlaufen, der bald das Abitur in der gymnasialen Oberstufe ablegen wird. Da entsprechend der Bevölkerung Weddings es erwartungsgemäß unter den Schülern sehr viele Muslime aus der Türkei, den arabischen Staaten und aus Afrika kommen, wird der (einzige?) jüdische Schüler von Muslimen gemobbt, wenn auch nicht von allen. Fest steht, dass es den anderen muslimischen Schülern (und auch anders- und ungläubigen Mitschülern) nicht gelingt, ihren jüdische Mitschüler vor Islammobbing zu schützen, was im multikulturellen Wedding auch nicht ihre Aufgabe sein darf.

Bisher gibt es nur verbale Morddrohungen, keine physischen Angriffe: „Ihr (die Juden) seid Kindermörder“, „Euch sollte man die Köpfe abschneiden“ und „Hitler war gut!“ sind amtlich gesicherte Ausrufe islamischer Schüler der multikulturellen Ernst-Reuter-Schule in Berlin-Wedding.

Der angegriffene Jude bittet die Schulleitung um Hilfe. Diese handelt schnell und unbürokratisch. Die beschuldigten muslimischen Mitschüler dürfen ungehindert weiterhin die Schule besuchen und Prüfungen ablegen. Die Polizei, die eh nicht kommen will und wird, wird nicht eingeschaltet. Der Jude erhält während den Pausen, wo es keine ausreichende Aufsicht gibt (Berlin ist zwar sexy, jedoch arm), einen Schutzraum, den Muslime nicht betreten dürfen.

Am Berliner Antisemitismus in Wedding sind neben Muslime die Linken und die bürgerlichen Parteien beteiligt. Die AfD gehört nicht dazu. Die islamischen Moscheen-Gemeinden, die linken und die bürgerlichen Parteien werden nicht Herr über den Judenhass, den sie durch wohlwollendes Wegschauen bis tatkräftige Unterstützung gedeihen lassen. Der Hass auf Juden ist kein Selbstzweck! Er ist der erste Schritt, um die politische Deutungshoheit und die politische Macht zu übernehmen! An Juden wird als erstes versucht, woran anschließend andere leiden werden. In einer nicht allzu fernen Zukunft werden auch die Christen und die Atheisten Weddings bedroht und vertrieben werden. Es wird dann keine Juden mehr geben, die den Opfern helfen könnten. Auch Wedding ist nur der erste Schritt: Weitere Teile Berlins werden folgen bis der geliebte Prophet, Friede und Segen sei mit ihm, zufriedengestellt sein wird.

Leid tun mir die Lehrer, die aus Überzeugung in der Ernst-Reuter-Schule arbeiten, weil sie an das Gute glauben. Sie werden von der Berliner Stadtverwaltung in Stich gelassen, weil diese schon längst vor den Realitäten kapituliert hat. Lehrer mit Idealen leben gefährlich.

Schwer nachvollziehbar ist, warum eine jüdische Familie ihren Sohn in Wedding das Abitur machen lässt. Der jüdische Schüler riskiert in dieser Schule seine Gesundheit und sein Leben. Wenn seine Mitschüler entscheiden, ihn zu beseitigen, so wird er nicht wie der berühmteste Jude wiederauferstehen. Seine Peiniger werden nur kurz im Gefängnis einsitzen, bevor sie in die Weddinger Freiheit entlassen werden. Im Gegensatz zu den Deutschen haben Juden einen eigenen Nationalstaat, der sie erfolgreich schützt, und wo sie in der Not Zuflucht finden. Ein Jude, der sein Kind in Wedding aufzieht, handelt nicht vorausschauend.

Doch vielleicht haben die Eltern nur deshalb ein „Gymnasium“ in Wedding auserkoren, damit der Sohn in diesem Milieu das Abitur besteht.

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Nathan Warszawski
Über Nathan Warszawski 174 Artikel
Dr. Nathan Warszawski (geboren 1953) studierte Humanmedizin, Mathematik und Philosophie in Würzburg. Er arbeitet als Onkologe (Strahlentherapeut), gelegentlicher Schriftsteller und ehrenamtlicher jüdischer Vorsitzender der Christlich-Jüdischen Gesellschaft zu Aachen.

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