Gerade am Abend gehen viele Frauen nicht mehr aus

Polizeistation, Foto: Stefan Groß

Laut einer Umfrage von „Infratest Dimap“ zum Sicherheitsgefühl in der Bundesrepublik haben 75 Prozent der Deutschen angegeben, sich auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Verkehrsmitteln sicher zu fühlen. Doch ganz anders sieht es, laut Umfrage, bei den Frauen aus. Von den Befragten gaben 30 Prozent an, sich eher unsicher oder sehr unsicher zu fühlen. 34 Prozent der Frauen fühlten sich durch die hohe Zuwanderung in den letzten zwei Jahren noch unsicherer. Deutlich höher als die Angst vor Übergriffen durch Zuwanderer steht mit 37 Prozent allerdings die Sorge ausgeraubt zu werden. Dennoch haben 17 Prozent der Frauen Angst sexuell belästigt zu werden.

h6. Das Sicherheitsverhalten der Bundesbürger hat sich verändert

Seit dem massiven Flüchtlingsstrom im Jahr 2015 hat sich das Sicherheitsverhalten und -empfinden der Bundesbürger verändert. 62 Prozent der Frauen vermeiden insbesondere in den Abendstunden Spaziergänge. Aber auch Männer sprechen von einer Verschlechterung ihres Sicherheitsgefühls im Verlauf der letzten beiden Jahre.

11 Prozent der Deutschen haben Reizgas

Auf der Webseite von „Infratest Dimap“ heißt es dazu: „Immerhin jeder Zehnte (11 Prozent) gibt an, zum eigenen Schutz zumindest Reizgas bei sich zu tragen, wobei gerade Formen der Selbstbewaffnung nach Auskunft der Befragten mittlerweile häufiger ergriffen werden als noch vor zwei Jahren. (…) Ausländer und Flüchtlinge werden dabei relativ am häufigsten genannt, gefolgt von Rechten sowie Jugendlichen in Gruppen.“

Stefan Groß
Über Stefan Groß 1964 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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