Spaziergänger finden im Frühjahr 1990 etwa 800 Meter Luftlinie hinter dem Chemischen Kombinat Espenhain in Sachsen, abgekippte verlagsneue Bücher auf einer Müllkippe. Nicht einige wenige, sondern zig tausende. „Ausgemerzte“ DDR Literatur, wird es später heißen. Zwei Tage nach dem Fund bringt die Kreisausgabe Borna der Leipziger Volkszeitung eine Achtzeilenmeldung, eine Woche später ist der Skandal zur europaweiten Sensation, zur „größten Büchervernichtung aller Zeiten“ geworden. 26 Fernsehanstalten des In und Auslands bringen, zum Teil zur besten Sendezeitabendfüllende Beiträge, unzählige Zeitungen überschlagen sich in der Berichterstattung.
Jürgen Petry: Umgestaltung – die Geschichte eines Rufmords!
Finanzen
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Die vbw begrüßt die vorläufige Anwendung des EU-Mercosur-Abkommens ab 1. Mai 2026 und sieht große Chancen für die bayerische Wirtschaft. Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt fordert eine zügige Ratifizierung, mehr Freihandelsabkommen und eine stärkere Diversifizierung von Lieferketten und Absatzmärkten. […]
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