Boris Palmer: „Ich bin für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Um so mehr ärgert es mich, wenn dieser schlicht und ergreifend Fakenews verbreitet“

ARD-Berlin

@öffentlich-rechtliche Fakenews

Ich bin für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Um so mehr ärgert es mich, wenn dieser schlicht und ergreifend Fakenews verbreitet. Im konkreten Fall, mit dem einzigen Ziel, mir Postengeilheit zu unterstellen.

Daher klipp und klar: Ich wollte nicht Minister im Kabinett Özdemir werden. Auch nicht Minister für Umwelt und Verkehr. Für mich war immer klar, dass ich Oberbürgermeister in Tübingen blieben. Diese Meldung ist schlicht und ergreifend falsch. Es gab darüber niemals ein Gespräch mit niemand.

Die Sache ist ja schon auf den ersten Blick absurd, weil das Verkehrsministerium von der CDU besetzt wurde. Warum sollte es da bitte ein Problem der Durchsetzbarkeit bei den Grünen gewesen sein, wenn man dieses Märchen glauben wollte?

Zu Journalismus, der mit Gebühren finanziert ist, würde es gehören, die Betroffenen vor der Veröffentlichung von solchem Quark um eine Stellungnahme zu bitten. Der SWR hat mich dazu aber nicht gefragt. Sonst hätte ich klipp und klar gesagt, dass das eine Erfindung oder eine Lüge ist.

Zu den Aufgaben, die auf mich zukommen könnten, hat der Ministerpräsident das erste Wort. Aber soviel kann ich sagen: Es ist ein reines Ehrenamt. Ich kann den zeitlichen Umfang so bestimmen, dass meine Arbeit als OB nicht leidet. Ich bekomme keine Vergütung, auch keine Ehrenamtszahlungen. Keinen Fahrer. Kein Büro. Einfach nichts.

Es geht mir nicht um einen Posten oder eine Gefälligkeit für Unterstützung im Wahlkampf. Ich bin nicht käuflich. Den Ministerpräsidenten und seinen Stellvertreter bei der Frage der Staatsmodernisierung beraten zu dürfen, betrachte ich schlicht als Ehre und Verpflichtung, der man sich nicht verweigern darf. Und nach beinahe 20 Amtsjahren glaube ich, über die notwendige Erfahrung zu verfügen.

Quelle: Facebook

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