Romeo und Julia in Gera: Matinee gibt erste Einblicke in den Ballettklassiker

„Romeo und Julia“, Thüringer Staatsballett des Theaters Altenburg Gera_Tänzerin Emilie Menezes de Siqueira und Tänzer Carlos Eduardo Boeira (Foto Ronny Ristok

Am Sonntag, den 3. Mai um 11:00 Uhr lädt das Thüringer Staatsballett zur Matinee des Ballettklassikers „Romeo und Julia“ ins Große Haus Gera ein. Die Veranstaltung bietet dem Publikum einen exklusiven Einblick in die Entstehung der neuen Produktion, die am Freitag, den 8. Mai um 19:30 Uhr im Rahmen des Internationalen BallettFestivals Gera26 ihre Premiere feiert und damit das Festival offiziell eröffnet.

Im Zentrum der Matinee steht einer der bedeutendsten Klassiker der Ballettgeschichte: „Romeo und Julia“ nach der weltberühmten Tragödie von William Shakespeare, vertont von Sergej Prokofjew. Die Inszenierung von Choreograf Emanuele Babici – ausgebildet an der renommierten John Cranko Schule in Stuttgart – nähert sich der bekannten Liebesgeschichte aus einer zeitgenössischen Perspektive und verbindet diese mit klassischen choreografischen Elementen. Damit entsteht eine Version, die sich sowohl an einem modernen Zugang als auch an der klassischen Balletttradition orientiert.

Die Matinee gibt Einblicke in den künstlerischen Entstehungsprozess des Balletts und beleuchtet die Arbeit an Choreografie, Bühne und Kostümen. Für Bühne und Kostüme zeichnet Duncan Hayler verantwortlich. Ballettmanager Sebastian Eilers moderiert die Veranstaltung und führt durch das Programm. Ergänzt wird die Matinee durch künstlerische Ausschnitte mit Tänzer des Thüringer Staatsballetts, die erste Eindrücke aus der Produktion auf der Bühne präsentieren.

Mit dem Internationalen BallettFestival Gera26 feiert das Thüringer Staatsballett unter dem Motto „100 Jahre tänzerischer Aufbruch in Gera“ die Entwicklung des Tanzes am Standort Gera. Neben den Premieren der Compagnie sind auch internationale Gastspiele sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm in der gesamten Stadt zu erleben.

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