Jan Josef Liefers liest aus dem großen Wismut-Roman "Rummelplatz" von Werner Bräunig (1934-1976). Am 3. Oktober. Bild: Guido Werner.
Archäologische Entdeckungen, politische Streitfragen, große Literatur und hochkarätige Konzerte prägen das neue Kulturprogramm auf Schloss Ettersburg. Den Auftakt der ETTERSBURGER GESPRÄCHE bildet Harald Meller mit einer Spurensuche im Herzen der ottonischen Macht. Bis Anfang 2027 folgen unter anderem Bodo Ramelow, Christine Lieberknecht, Hamed Abdel-Samad, Peter Sloterdijk, Neo Rauch und Constantin Schreiber.
ETTERSBURGER GESPRÄCH
Harald Meller im ETTERSBURGER GESPRÄCH am 1. Juli. Einblick in aktuelle archäologische Forschungen und Ausgrabungen in Mitteldeutschland. Bild: Guido Werner.
Das Programm der ETTERSBURGER GESPRÄCHE (wird laufend aktualisiert):
Harald Meller und Peter Krause (1. Juli)
„Im Herzen der Macht. Eine archäologische Spurensuche in Mitteldeutschland“
Otto der Große, Editha, Theophanu: das zehnte Jahrhundert gilt als Beginn deutscher Geschichte. Damals formte die Dynastie der Ottonen das, was zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation werden sollte. Dieser Wendepunkt der europäischen Geschichte könne nun, so der renommierte Archäologe Harald Meller aus Halle, völlig neu dargestellt werden: dank einer Vielzahl aktueller archäologischer Ausgrabungen und archäogenetischer Untersuchungen…
* Bodo Ramelow und Christine Lieberknecht (5. August) „Wozu braucht die Kirche heutzutage Privilegien?“ Moderation: Willi Wild Christoph Dieckmann, Christine Lieberknecht und Reiner Haseloff (13. Aug.) „Deutsche Mauer(n). Der 13. August 1961 und die Folgen“
Nicholas Potter und Peter Krause (20. Aug.)
„Die neue autoritäre Linke“ Michael Maar und Jörg Sobiella (27. Aug.)
„Das violette Hündchen. Große Literatur im Detail“
* Eckart Conze und Karl-Eckhard Hahn (3. Sept.)
„Friedlos: Die Deutschen zwischen Kriegsgewalt und Friedenssuche. Von 1648 bis heute“ Alexander Teske und Danuta Schmidt (8. Sept) „Die Wahrheit der Medien. Inside Tagesschau“ Katja Hoyer und Dieter Althaus (9. Sept.)
„Der Osten oder Das verscherzte Vertrauen“ Philip Manow und Peter Krause (17. Sept.)
„Spaltungslinien. Europas Parteiensysteme und die Dekonsolidierung des Nationalstaates“ Steffen Martus und Michael Hametner (24. Sept.)
„Erzählte Welt: Eine Literaturgeschichte der Gegenwart. 1989 bis heute“
* Ahmad Mansour und Bernd Hilder (1. Okt.)
„Das große Verschweigen. Der Islamismus und die Debattenkultur in Deutschland“ Hamed Abdel-Samad und Michael Wolffsohn (14. Okt.)
„With God on their Side. Über Politik und Religion“ Philipp Amthor und Andreas Rödder (27. Okt.)
„Im eisernen Käfig. Die Konservativen in der Zeitenwende“ Hamed Abdel-Samad und Michael Wolffsohn (14. Okt.)
„With God on their Side. Über Politik und Religion“
* Neo Rauch und Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen (5. Dez.)
„Nein, es geht nur hier! Über Kultur und Lebenswelt, über Herkunft und Zukunft“
* Constantin Schreiber und Peter Krause (28. Januar 2027)
„Die Kraft des Islam“ Jörg Baberowski und Michael Sommer
„Volk, Herrschaft, Gewalt. Was heißt Demokratie?
Warum schwindet das Vertrauen in unsere demokratischen Institutionen? Elisa Hoven, Professorin für Strafrecht der Universität Leipzig und Richterin am Sächsischen Verfassungsgerichtshof, im ETTERSBURGER GESPRÄCH am 5. November. Bild: Madlen Krippendorf.
PHILOSOPHICUM. Die Veranstaltungen dieser besonderen ETTERSBURGER GESPRÄCHE:
Elisa Hoven (5. Nov.)
„Das Ende der Wahrheit?“ Svenja Flaßpöhler (12. Nov.)
„Zusammenbleiben. Von der Freiheit fester Bindungen“ Hanno Sauer und Jan Urbich(19. Nov.)
„Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten“ Peter Sloterdijk und Manfred Osten (26. Nov.)
„Der Fürst und seine Erben. Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute“
Jan Josef Liefers liest aus dem großen Wismut-Roman „Rummelplatz“ von Werner Bräunig (1934-1976). Am 3. Oktober. Bild: Guido Werner.
„Rechts ein Wismutkumpel, markig, erzig, ICH BIN BERGMANN, WER IST MEHR! Unter Tage sind sie allein, allein mit sich und dem Berg, allein mit ihren Hoffnungen, ihren Zweifeln, ihrer Gleichgültigkeit, allein mit der Dunkelheit und der Gefahr. Die Dunkelheit ist um sie und in ihnen, und ist auch kein bestirnter Himmel über ihnen, da ist nur der Berg mit seiner tödlichen Last und seiner Stille.“
DER ARBEITER I. Jan Josef Liefers liest am 3. Oktober aus Werner Bräunigs (1965 verbotenem) Roman über die Gründungszeit der DDR: „Rummelplatz“ (Aufbau Verlag). Werner Bräunigs Todestag jährt sich am 14. August zum 50mal.
Götz Schubert liest Franz Fühmann (1922-1984). Bild: Guido Werner.
„… und sah die Bäche Thüringens und Sachsens ihre Salze in die Fäulnis schicken, Silber, Kupfer, Kobalt, Zinn, Nickel. Ich war in der Grube. Ich war glücklich.“
DER ARBEITER II. Götz Schubert liest aus dem „Bericht eines Scheiterns“ von Franz Fühmann: „Im Berg“. Am 7. November.
* Teresa Weißbach und Lora Kostina (Klavier): „Das weiße Album“. Konzertante Lesung am 14. November.
KONZERT
Das Vogler Quartett spielt Wiener Musik. Die THÜRINGER SCHLOSSKONZERTE sind am 3. Juli zu Gast im Gewehrsaal. Bild: Marco Borggreve.
* THÜRINGER SCHLOSSKONZERTE am 3. Juli zu Gast: Das Vogler-Quartett spielt Werke von Haydn, Schubert und Korngold: „Wien“
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JubiläumsClubkonzert und Album Release Tour: Friend ’n Fellow am 30. Oktober
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Klavierabend mit Ragna Schirmer am 13. November: „Maskenball, Karneval und andere musikalische Feste der Romantik“
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Konzert „Alles mit Gott und nichts ohn‘ ihn“: Martin Stadtfeld & Klenke Quartett am 27. Novembe
DER LYRISCHE SALON
Andrè Schuen, OPUS-Klassik-Sänger des Jahres 2026, gastiert am 30. September wieder im LYRISCHEN SALON. Bild: Guido Werner.
Das Programm des LYRISCHEN SALONs. LIEDERKONZERTE AUF SCHLOSS ETTERSBURG:
Konstantin Krimmel (30. August) Erika Baikoff (18. Sept.) Andrè Schuen (30. Sept.) Johannes Martin Kränzle (15. Nov.)
Der vbw Prognos Report Wirtschaft 2045 zeigt: Asien und Afrika gewinnen an wirtschaftlicher Bedeutung. Deutschland braucht Reformen und Investitionen. […]
Hier finden Sie viele Texte, die unsere Redaktion für Sie ausgewählt hat. Manche Autoren genießen die Freiheit, ohne Nennung ihres eigenen Namens Debatten anzustoßen.