Die Ehe ist mehr als nur ein rechtlicher Rahmen. Sie ist ein lebenslanges Versprechen, füreinander einzustehen, Verantwortung zu übernehmen und einander stets treu zur Seite zu stehen. Sie bildet den Beginn einer Beziehung, die auf Liebe, Vertrauen und gegenseitiger Fürsorge gründet.
Seit einiger Zeit beobachten wir jedoch politische Bestrebungen, die die Bedeutung der Ehe schrittweise relativieren und untergraben. Zunächst wurde die klassische Verbindung zwischen Mann und Frau in Frage gestellt. Es folgten weitreichendere Initiativen, wie entsprechende Gesetzesentwürfe aus dem Umfeld der Grünen. Derzeit gehen Teile der jüngeren Generation innerhalb der SPD noch weiter und stellen die Institution der Ehe grundsätzlich zur Debatte.
Dies wirft die entscheidende Frage auf:
In welcher Art von Gesellschaft wollen wir leben? Wollen wir die Ehe als bewährte Grundlage für Verbindlichkeit und Verantwortung bewahren oder zulassen, dass sie weiter an Bedeutung verliert?
Ich hoffe, dass wir diesem Vorstoß und dieser Entwicklung in der Politik nicht tatenlos zusehen, sondern uns entschieden dagegen stellen.
