Georg Trakl – Der Schweigende unter den Sehern
Trakls Werk steht damit an einer Schwelle. Es gehört bereits zur Moderne, verweigert sich jedoch ihrem Optimismus ebenso wie ihrer Resignation. […]
Trakls Werk steht damit an einer Schwelle. Es gehört bereits zur Moderne, verweigert sich jedoch ihrem Optimismus ebenso wie ihrer Resignation. […]
Karl Jaspers (1883–1969) war kein Philosoph der leichten Antworten. Er war ein Denker der Grenzsituationen, ein Intellektueller, der aus der Tiefe des existentiellen Erschreckens eine Philosophie des Aufbruchs, der Freiheit und der Transzendenz entwickelte. […]
Er zählt zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern und ist doch als Katholik unter ihnen ein Solitär. Martin Mosebach schwimmt nicht mit dem Strom, sondern aus dem Bekenntnis seines Glaubens bewusst dagegen. […]
Rainer Maria Rilke und Franz Kafka – fast zeitgleich hatten sie mit ihren Werken die Zeit vermessen. Beide rangen um Weltaneignung; der eine religiös-existentiell, der andere analytisch-absurd. Beide waren Chronisten und Diagnostiker ihrer Epoche. Doch während Rilke Hoffnung jenseits der Resignation keimen sah, eröffnete Kafka die dunklere Welt von Entfremdung, von Nichtigkeit und Ausgestoßensein. Von Stefan Groß-Lobkowicz. […]
„Etsi deus non daretur“ – zu Leben als ob es Gott nicht gäbe. Für Dietrich Bonhoeffer war es die Lebensmaxime eines bekennenden Christen. Für Albert Camus, den Denker des Absurden, ist es die Herausforderung des […]
Der mit mehreren Honoris-causa-Doktortiteln geehrte Professor Thomas Luckmann (1927-2016) galt als ein bedeutender zeitgenössischer Soziologe. Bekannt hat ihm sein Buch „Die unsichtbare Religion“ gemacht. Dieses von ihm selber als Essay bezeichnete Werk, erstmals 1967 in […]
Das Auge, die Seele des Lichts – Platonische und neuplatonische Randgänge zur Philosophie des Auges. […]
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