Urlaubstipp: Die malerische Kleinstadt Calp in Spanien

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Calp oder auch Calpe ist eine malerische Kleinstadt in der Provinz Alicante in Spanien. Sie liegt an der Ostküste und gehört zum Gebiet der Costa Blanca. Durch die traumhafte Küste und der zahlreichen Wandergebiete lockt Calpe jährlich unzählige Touristen aus der ganzen Welt an. Mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 19 Grad bietet die Region dabei optimale Gelegenheiten für verschiedene Outdoor-Aktivitäten. Aber was hat die Region genau zu bieten.

Sehenswürdigkeiten von Calpe

Calpe bietet für Touristen eine unvergessliche Fotokulisse, die auch nach einen Urlaub noch zum Schwärmen einlädt. Von dem 332 Meter hohem Wahrzeichen, über Sandstrände, dem Salzsee bis hin zur Altstadt und Fischereihäfen lädt die Kleinstadt ihre Besucher zu einem Entspannungstrip ein. Ein Urlaub in Costa Blanca sollte daher stets mit einem Besuch in Calpe verbunden sein

Die Altstadt

In der Altstadt befinden sich die historische Stadtmauer sowie tolle Museen und Kirchen, die die Geschichte der Stadt erzählen. Bei einem Besuch sollten Touristen unbedingt einen Abstecher zur Placa de la Villa, sowie zur Virgen de las Nieves und dem Museo del Coleccionismo einplanen. Ein Spaziergang durch die engen Gassen lassen Besucher zudem tolle Mosaikbilder und Wandgemälde entdecken. Knurrt mittags dann nach einer ausgedehnten Wandertour der Magen knurrt, lassen sich entlang der Stadtmauer einladende Restaurants finden.

Das Wahrzeichen

Das Wahrzeichen von Calp (Penyal d’Ifac) in Spanien ist ein Muss für Wanderer. 332 Höhenmetter locken mit einer einzigartigen Aussicht auf das weite Meer. Beruhigend und zugleich unglaublich schön. Über einen kleinen Landstreifen können Besucher sich zu diesem Felsen aufmachen und unterwegs den 20 Hektar großen Salzsee bestaunen.

Die Strände

Calp verfügt über zwei große Sandstrände: die 1,5 km lange Platja del Arenal-Bol an der Bucht von Calp südlich des Stadtzentrums und die 900 Meter lange Platja de La Fossa nördlich des Penyal d’Ifac. Daneben gibt es einige kleinere Sandstrände und mehrere kleine Buchten (calas) mit Kies- oder Felsstränden.

Banos de la Reina

Am östlichen Ende der Platja del Arenal-Bol liegt mit den Baños de la Reina („Bäder der Königin“) eine archäologische Fundstätte aus römischer Zeit. Der Name leitet sich von einem 165 m² großen, aus dem Uferfelsen gehauenen Wasserbecken ab, das über vier Kanäle mit dem Meer verbunden ist. Der Legende nach soll es sich dabei um die Bäder einer Maurenkönigin handeln, tatsächlich stammt das Becken jedoch aus römischer Zeit und diente als Fischzuchtanlage. Oberhalb dieses Beckens liegen die ausgegrabenen Überreste einer römischen Siedlung (vicus), wahrscheinlich aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert, die auch über eine Therme verfügte.

Feste in Calpe

Das Patronatsfest findet Ende Juli/Anfang August statt. Das anderthalbwöchige Festprogramm erstreckt sich um den Maria-Schnee-Gedenktag (5. August). Es umfasst u. a. eine Prozession und Stierläufe (Bous al Carrer). Eine weitere bedeutende Festlichkeit sind die Moros y Cristianos, die in Erinnerung an den Korsarenüberfall von 1744 alljährlich im Oktober gefeiert werden.

Lonja

Im Hafen liegt die Fischauktionshalle (Lonja), in der montags bis freitags ab 17 Uhr der Fang der calpinischen Fischer versteigert wird.

Bofill-Gebäude

Westlich des Zentrums liegen oberhalb der kleinen Bucht Cala La Manzanera drei postmoderne Appartementgebäude, bei denen es sich um frühe Werke des Architekten Ricardo Bofill handelt: die Muralla Roja, Xanadú und Anfiteatro.